
Schwere Unwetter in Chile und Frankreich: Mehrere Tote und Hunderttausende ohne Strom
In Chile starben drei Menschen bei einem der schwersten Stürme seit Jahrzehnten, während in Frankreich zwei Personen durch Gewitter ums Leben kamen.
Heftige Unwetter haben in der Nacht zum Freitag in Chile und Frankreich mindestens fünf Todesopfer gefordert und zu massiven Stromausfällen geführt. Nach Angaben der chilenischen Katastrophenschutzbehörde Senapred kamen im Zentrum und Süden des Landes drei Menschen ums Leben, als ein frontales System mit Starkregen, Sturm und hohem Seegang über zehn der sechzehn Regionen hinwegzog. In Frankreich meldeten die Behörden zwei Tote in den Départements Haute-Vienne und Isère, nachdem eine schwere Gewitterlinie den Osten und das Zentrum des Landes durchquert hatte.
In Chile starb ein Mann durch einen umstürzenden Baum, als er Trümmer von einer Straße räumte, ein weiterer erlag einem Stromschlag an einem Energiemast, und eine dritte Person verunglückte bei Reinigungsarbeiten auf einem Dach. Mehr als 590.000 Haushalte und Gewerbebetriebe – rund 7,3 Prozent der Stromkunden – waren nach Angaben des Energieministeriums ohne Elektrizität, vor allem in den Regionen Maule, Biobío und La Araucanía. Hunderte Häuser wurden beschädigt oder zerstört, und die Hafenbehörden schränkten den Betrieb in Dutzenden Küstenorten ein. Der chilenische Wetterdienst verzeichnete Windböen von bis zu 180 Kilometern pro Stunde und Wellenhöhen von zwölf Metern.
In Frankreich waren nach Auskunft des Netzbetreibers Enedis am Morgen noch 53.000 Haushalte ohne Strom, die meisten in den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes und Nouvelle-Aquitaine. Eine Frau in Saint-Victurnien (Haute-Vienne) wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen, ein Mann in Dolomieu (Isère) verbrannte in einer Werkstatt, die nach einem Blitzeinschlag Feuer fing. Météo-France hatte zuvor vor großen Hagelkörnern und Sturmböen von 80 bis 100 Kilometern pro Stunde gewarnt und dreißig Départements in Alarmbereitschaft versetzt. Die Warnstufe Orange wurde am Freitagmorgen aufgehoben, nachdem die Gewitter abgezogen waren.
Die Unwetter trafen auf eine bereits angespannte Lage. In Chile sprach der amtierende Wetterdienst von einem der ausgedehntesten Sturmereignisse seit zwei Jahrzehnten; ein herannahender atmosphärischer Fluss ließ weitere extreme Niederschläge erwarten. Präsident José Antonio Kast ordnete die vorübergehende Schließung von Schulen in neun Regionen an und drohte mit Zwangsräumungen in überschwemmungsgefährdeten Gebieten. In Europa folgten die Gewitter auf eine rekordverdächtige Hitzewelle, die nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation allein in Frankreich zu Tausenden zusätzlichen Todesfällen geführt hatte. Die Behörden beider Länder warnten, die Aufräumarbeiten und die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung könnten sich über das Wochenende hinziehen.
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Chile erlebt einen der schlimmsten Stürme seit Jahrzehnten, mit drei Toten und einer halben Million ohne Strom.
Der Block verwendet präzise Zahlen und einen historischen Vergleich, um die Katastrophe als außergewöhnlich und dringend darzustellen.
Lässt den Sturm in Frankreich völlig aus, konzentriert sich nur auf Chile.
Frankreich erlebt heftige Gewitter, die zwei Tote und 53.000 Haushalte ohne Strom hinterlassen haben.
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Lässt den Sturm in Chile aus und erwähnt den vorangegangenen Hitzewellenkontext nicht.
Heftige Gewitter in Frankreich, nach einer Hitzewelle, haben zwei Tote und 53.000 ohne Strom hinterlassen, wobei ein Baumsturz und ein Blitzschlag die Todesfälle verursachten.
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