
Rodri und Real Madrid: Persönliche Einigung nach WM-Triumph – City und PSG im Wartestand
Spaniens WM-Kapitän Rodri hat mit Real Madrid eine persönliche Einigung erzielt; Manchester City verhandelt widerstrebend, während Paris Saint-Germain ebenfalls Interesse signalisiert.
Spaniens Triumph bei der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika, gekrönt durch einen 1:0-Finalsieg gegen Argentinien, hat nicht nur die sportliche Dominanz der Iberer unterstrichen, sondern auch die Transferdynamik in Europas Spitzenklubs verschoben. Der als bester Spieler des Turniers ausgezeichnete Kapitän Rodri, 30, ist ins Visier von Real Madrid gerückt. Aus spanischen Medien verlautet, dass der Mittelfeldstratege, der einst bei Atlético Madrid ausgebildet wurde, eine persönliche Einigung mit den Königlichen erzielt habe. Binnen weniger Wochen verkehrte sich die Haltung des Klubs: Hatte Präsident Florentino Pérez eine Verpflichtung aufgrund der Verletzungshistorie noch abgelehnt, drängten nach dem WM-Finale vor allem Sportdirektor José Ángel Sánchez und Chefscout Juni Calafat auf einen Kurswechsel.
Manchester City jedoch, wo Rodris Vertrag bis 2027 läuft und damit nur noch eine Saison bindet, zögert. Trainer Enzo Maresca, der im Sommer auf Pep Guardiola folgte, möchte den Sechser unbedingt halten. Gleichzeitig buhlt Paris Saint-Germain um den Spanier; französische Quellen berichten von einer ersten Anfrage, doch die Chancen des Hauptstadtklubs gelten als gering, da Rodri eine Rückkehr in die Heimat bevorzugt. Er selbst hatte im März erklärt, dass seine Vergangenheit bei Atlético einem Wechsel ins Bernabéu nicht entgegenstehe: "Man kann nicht zu einem der besten Klubs der Welt Nein sagen."
Die sportliche Renaissance des 30-Jährigen wiegt umso schwerer, als er in der Saison 2024/25 einen Kreuzbandriss erlitt und erst im Mai 2025 zurückkehrte. In der folgenden Spielzeit absolvierte er 33 Pflichtspiele, unterbrochen von muskulären Problemen, und steht nun vor einer kleinen Rückenoperation. Dennoch scheinen seine Leistungen in den K.-o.-Spielen der WM – insbesondere gegen Frankreich und Argentinien – die Zweifel an seiner Belastbarkeit zerstreut zu haben. Sollte der Wechsel zustande kommen, wäre Rodri bereits der vierte prominente Abgang aus dem Etihad Stadium innerhalb eines Sommers: Nach Guardiola verließen auch die Routiniers John Stones und Bernardo Silva den Klub, wobei Silva sich unmittelbar Real Madrid anschloss.
Die Transferkette hat weitere Auswirkungen. Sollte Real Madrid die kolportierte Ablösesumme für Rodri aufbringen, könnte Aurélien Tchouaméni für rund 68 Millionen Pfund zu Manchester United wechseln. Die von José Mourinho trainierten Engländer suchen Verstärkung im Zentrum und hätten Interesse an dem Franzosen; auch Eduardo Camavinga wird in Manchester gehandelt. Gleichzeitig sucht Michael Olise vom FC Bayern offenbar bereits eine Immobilie in Madrid, was Spekulationen über einen möglichen Transfer nährt. Noch aber weigert sich der deutsche Rekordmeister, den 24-jährigen Flügelstürmer ziehen zu lassen. Für Rodri bleibt die entscheidende Hürde die Einigung zwischen den Klubs – danach dürfte sich das europäische Transfergefüge rasch verschieben.
Erweitere deinen Horizont
Trump nutzt nachgeholte Journalistengala für Spott, Drohungen und die Ankündigung einer vierten Kandidatur
10 Sprachen · 47 Quellen
Aus Economy & MarketsEskalation im Luftkrieg: Kiew attackiert Wildberries-Logistik, Russland trifft Rüstungsmesse
7 Sprachen · 18 Quellen
Aus TechnologyElon Musk zieht Bilanz: Politische Reue und ungebremster Techno-Optimismus
3 Sprachen · 5 Quellen