
R. Kelly bittet Trump um Strafmilderung – Weißes Haus verweist auf Routineverfahren
Der wegen Sexualverbrechen verurteilte Sänger hat ein Gnadengesuch eingereicht; die zuständige Stelle im Weißen Haus stuft den Vorgang als gewöhnliche Eingabe ein.
Der US-amerikanische R&B-Sänger R. Kelly hat bei Präsident Donald Trump ein Gesuch um Strafmilderung eingereicht. Wie aus öffentlich zugänglichen Gerichtsunterlagen des Office of the Pardon Attorney hervorgeht, beantragt der 59-Jährige eine Umwandlung seiner 31-jährigen Haftstrafe, nicht aber eine vollständige Begnadigung. Das Gesuch wird derzeit als anhängig geführt.
Nach Darstellung seines Anwalts Beau Brindley, der seit über einem Jahr bei Trump für eine Strafmilderung wirbt, sei Kellys Leben in der Haft akut gefährdet. Brindley verweist auf eine angebliche Verschwörung von Gefängnisbeamten, die einen Mithäftling zu einem Mord an Kelly angestiftet haben sollen, sowie auf eine Überdosis von Medikamenten, die dem Sänger im Juni 2025 verabreicht worden sei. Der Anwalt argumentiert, Trump verfüge über ein einzigartiges Verständnis für die Situation eines Opfers von Strafverfolgungsbehörden. Aus dem Weißen Haus hingegen verlautet, es handele sich um eine gewöhnliche Eingabe über das öffentliche Portal, die derzeit nicht gesondert verfolgt werde. Der Präsident sei in allen Begnadigungsfragen der letzte Entscheidungsträger.
Eine Strafmilderung würde die Haftdauer verkürzen oder beenden, die zugrunde liegenden Verurteilungen jedoch bestehen lassen. Kelly verbüßt seit 2022 eine 30-jährige Freiheitsstrafe wegen organisierter Kriminalität und Sexhandels, die 2021 von einem Bundesgericht in Brooklyn verhängt wurde. Ein weiteres Verfahren in Chicago führte 2023 zu einer 20-jährigen Strafe wegen Herstellung von Kinderpornografie und Verleitung Minderjähriger zu sexuellen Handlungen; der Großteil dieser Strafe wird parallel verbüßt, sodass sich die Gesamthaftzeit um ein Jahr auf 31 Jahre verlängert. Eine vorzeitige Entlassung ist nach derzeitiger Rechtslage frühestens im Januar 2046 möglich.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Brindley einen Eilantrag auf Hausarrest gestellt, den das Gericht jedoch zurückwies. Die Bundesanwaltschaft bezeichnete die darin erhobenen Vorwürfe als „fantasievoll“ und „theatralisch“. Das nun vorliegende Gnadengesuch reiht sich in eine Reihe von Eingaben ein, die Kellys Verteidigung mit dem Ziel einer Haftlockerung unternimmt. Ob Trump das Gesuch aufgreift, ist offen; das Weiße Haus betont, dass die Prüfung von Gnadengesuchen einem gründlichen Verfahren unterliege, in dem der Präsident die letzte Instanz bilde. Eine Entscheidung ist derzeit nicht absehbar.
| Subsaharisch-afrikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.10 | neutral |
The request is noted, but the crimes are grave and involve children.
By explicitly naming child sexual abuse, the report anchors the story in the most serious charges, making clemency seem inappropriate.
The report omits the White House's official response and Kelly's health claims, which could soften the narrative.
The request is a routine legal matter, and the White House has acknowledged it.
By including the White House statement, the report frames the story as a normal administrative process, depoliticizing it.
The report omits the specific mention of child sexual abuse and Kelly's health arguments, which could add moral weight.
Kelly's request is one of many appeals, driven by health fears and a previous failed bid for a full pardon.
By detailing his health problems and murder risk, the report humanizes Kelly and suggests desperation, potentially eliciting sympathy.
The report omits the explicit mention of child sexual abuse and the White House's official stance, which could counter the sympathetic framing.
Erweitere deinen Horizont
Washington setzt Visa-Sperren gegen „linksextreme Terroristen“ und sucht globale Koalition
6 Sprachen · 20 Quellen
Aus Economy & MarketsUS-Zölle von 25% auf brasilianische Importe treten am 22. Juli in Kraft
2 Sprachen · 14 Quellen
Aus TechnologySpaceX verschiebt Starship-Start: Triebwerksproblem verhindert 13. Testflug
7 Sprachen · 16 Quellen