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SportSamstag, 4. Juli 2026

Portugal ringt Kroatien nieder: Ronaldo beendet K.-o.-Flaute vor Duell mit Spanien

Ein später Kopfball von Gonçalo Ramos und ein aberkanntes Tor sorgen für Kontroversen; Cristiano Ronaldo beendet seine Torflaute in WM-K.-o.-Spielen und gedenkt Diogo Jota.

Am Ende lagen sich Cristiano Ronaldo und Luka Modric in Toronto in den Armen, doch die Umarmung konnte die tiefe Verbitterung der Kroaten nicht verdecken. Portugal setzte sich in einem dramatischen WM-Achtelfinale mit 2:1 durch, nachdem ein Treffer von Josko Gvardiol in der Nachspielzeit wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung aberkannt worden war. Der Videoassistent hatte eine minimale Berührung des Balles erkannt, die auf den aus kroatischer Sicht undurchsichtigen Regelauslegungen beruhte. Modric, der Kapitän, sprach nach dem Spiel von einer „selektiven Anwendung des VAR, der sich an der Größe des Teams orientiert“.

Kroatien war nach einer Stunde durch Ivan Perisic in Führung gegangen. Portugal fand zunächst kein Mittel gegen die disziplinierte Defensive der Balkan-Equipe, und besonders Cristiano Ronaldo hing in der Luft. Der 41-Jährige brachte es in der ersten Hälfte auf lediglich 17 Ballkontakte und keinen einzigen Torschuss aus dem Spiel. Seine Mitspieler suchten ihn kaum, und die Flanken von Rafael Leão und Pedro Neto erreichten ihn nicht. Dennoch war es Ronaldo, der nach einem Foul an Renato Veiga im Strafraum per Elfmeter den Ausgleich erzielte – nach Intervention des VAR und mit einem platzierten Schuss in die Mitte. Es war sein erster Treffer in einer WM-K.-o.-Runde nach acht torlosen Partien über sechs Turniere hinweg; mit 41 Jahren und 147 Tagen avancierte er zum ältesten Torschützen dieser Phase.

Trainer Roberto Martinez zog nach dem Ausgleich alle offensiven Register: Er brachte vier frische Angreifer und wechselte auch seinen Kapitän aus. Die defensive Ordnung litt, Mateo Kovacic traf für Kroatien den Pfosten und zwang Diogo Costa zu einer Glanzparade. Doch in der Nachspielzeit drang eine Flanke von Leão durch, und Gonçalo Ramos köpfte unhaltbar zum 2:1 ein. Kroatien warf noch einmal alles nach vorne und traf tatsächlich durch Gvardiol, doch der Treffer wurde nach minutenlanger VAR-Prüfung wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung von Mario Pasalic annulliert.

Das Spiel stand im Zeichen des Gedenkens an Diogo Jota, der vor genau einem Jahr bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Die portugiesischen Spieler trugen Trauerarmbinden mit seinem Namen, und Ronaldo erschien nach dem Abpfiff mit einem Trikot der Nummer 21 auf den Schultern. Unter Tränen sagte er: „Wir haben für Diogo gewonnen. Er war bei uns.“

Portugal zieht ins Achtelfinale ein und trifft dort auf Spanien. Rúben Neves verwies auf das Nations-League-Finale des Vorjahres, als Portugal den Favoriten im Elfmeterschießen bezwang: „Sie haben auch damals Furcht verbreitet, aber wir haben sie geschlagen.“ Trainer Martinez steht nun vor der Entscheidung, ob er gegen den spielstarken Nachbarn erneut einen frühen Wechsel seines Superstars riskiert oder auf eine defensivere Taktik setzt – eine Frage, die die Iberer vor dem Klassiker bewegt.

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Portugal's victory is celebrated as a tribute to the late Diogo Jota, with Cristiano Ronaldo emerging as a heroic and emotional figure. Ronaldo's knockout-stage goal drought is broken, but the narrative focuses more on the emotional significance than on sporting merit.

Kontinentaleuropäische Presse/ Mediterran
AlarmSkepsis

The report focuses on the chaotic ending and VAR controversies, which allegedly penalized Croatia. Portugal is described as a team that, despite difficulties, prepares to face Spain in a match called a 'difficult mission'.

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Portugal ringt Kroatien nieder: Ronaldo beendet K.-o.-Flaute vor Duell mit Spanien

Ein später Kopfball von Gonçalo Ramos und ein aberkanntes Tor sorgen für Kontroversen; Cristiano Ronaldo beendet seine Torflaute in WM-K.-o.-Spielen und gedenkt Diogo Jota.

Am Ende lagen sich Cristiano Ronaldo und Luka Modric in Toronto in den Armen, doch die Umarmung konnte die tiefe Verbitterung der Kroaten nicht verdecken. Portugal setzte sich in einem dramatischen WM-Achtelfinale mit 2:1 durch, nachdem ein Treffer von Josko Gvardiol in der Nachspielzeit wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung aberkannt worden war. Der Videoassistent hatte eine minimale Berührung des Balles erkannt, die auf den aus kroatischer Sicht undurchsichtigen Regelauslegungen beruhte. Modric, der Kapitän, sprach nach dem Spiel von einer „selektiven Anwendung des VAR, der sich an der Größe des Teams orientiert“.

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Das Spiel stand im Zeichen des Gedenkens an Diogo Jota, der vor genau einem Jahr bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. Die portugiesischen Spieler trugen Trauerarmbinden mit seinem Namen, und Ronaldo erschien nach dem Abpfiff mit einem Trikot der Nummer 21 auf den Schultern. Unter Tränen sagte er: „Wir haben für Diogo gewonnen. Er war bei uns.“

Portugal zieht ins Achtelfinale ein und trifft dort auf Spanien. Rúben Neves verwies auf das Nations-League-Finale des Vorjahres, als Portugal den Favoriten im Elfmeterschießen bezwang: „Sie haben auch damals Furcht verbreitet, aber wir haben sie geschlagen.“ Trainer Martinez steht nun vor der Entscheidung, ob er gegen den spielstarken Nachbarn erneut einen frühen Wechsel seines Superstars riskiert oder auf eine defensivere Taktik setzt – eine Frage, die die Iberer vor dem Klassiker bewegt.

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