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Afrikas Rekordaufgebot dezimiert: Nur Marokko und Ägypten überstehen die erste K.o.-Runde

Während Ghana und Kap Verde am Freitag ausschieden, tragen nun allein Marokko und Ägypten die afrikanischen Hoffnungen in die Achtelfinalpartien gegen Kanada und Argentinien.

Am Freitag endeten die letzten afrikanischen Einsätze im Sechzehntelfinale mit zwei schmerzhaften Niederlagen: Ghana unterlag Kolumbien 0:1, und Debütant Kap Verde zwang Weltmeister Argentinien in die Verlängerung, ehe ein Eigentor in der 111. Minute das sensationelle Aus besiegelte. Für Ghana traf Jhon Arias bereits in der 14. Minute; den Black Stars gelang im gesamten Spiel kein einziger Torschuss, sodass die kolumbianische Defensive den Vorsprung ohne größere Mühe verwaltete. Kap Verde hingegen lieferte in Miami einen dramatischen Kampf: Lionel Messi brachte Argentinien mit seinem 20. WM-Tor in Führung, doch Deroy Duarte glich nach der Pause aus. In der Verlängerung schoss Lisandro Martínez die Albiceleste erneut nach vorn, ehe Sidny Lopes Cabral mit einem sehenswerten Schlenzer zum 2:2 traf. Als bereits alles auf ein Elfmeterschießen hindeutete, lenkte Diney Borges einen Ball unglücklich ins eigene Netz und bescherte Argentinien den knappen 3:2-Erfolg.

Afrika hatte mit neun Mannschaften einen Kontinentalrekord in der Runde der letzten 32 aufgestellt – mehr als Asien, das mit Japan und Australien nur zwei Vertreter stellte. Doch die Bilanz des ersten K.o.-Wochenendes fiel ernüchternd aus: Sieben der neun Teams schieden aus. Besonders bitter waren die Niederlagen für den Kongo, der gegen England bis in die Schlussphase führte, ehe Harry Kane mit zwei späten Toren das Spiel drehte, und für Senegal, das eine 2:0-Führung gegen Belgien noch aus der Hand gab und in der Verlängerung mit 2:3 unterlag. Auch die Elfenbeinküste hielt gegen Norwegen lange mit, kassierte aber in der 86. Minute das entscheidende 1:2. Südafrika verlor 0:1 gegen Co-Gastgeber Kanada, Algerien unterlag der Schweiz mit 0:2, und Kap Verde sowie Ghana komplettierten die Serie der knappen Ausscheider.

Die beiden verbliebenen afrikanischen Teams sicherten ihr Weiterkommen jeweils im Elfmeterschießen. Marokko, der Halbfinalist von Katar, setzte sich am Dienstag gegen die Niederlande mit 3:2 nach einem 1:1 in regulärer Spielzeit und Verlängerung durch. Ägypten folgte am Freitag mit einem 4:2-Erfolg vom Punkt gegen Australien, nachdem Emam Ashour die Pharaonen in Führung gebracht und ein Eigentor von Mohamed Hany den Ausgleich bewirkt hatte. Beide Siege markieren das erste Erreichen eines WM-Achtelfinals für die jeweiligen Nationen seit 2014 bzw. überhaupt.

Für Afrika geht es nun darum, erstmals mit zwei Teams gleichzeitig ins Viertelfinale einzuziehen – ein Kunststück, das 2014 in Brasilien sowohl Algerien als auch Nigeria verwehrt blieb. Marokko trifft am Samstag auf Kanada, das als Co-Gastgeber bislang überzeugt; Ägypten bekommt es am Dienstag mit Argentinien und Lionel Messi zu tun. Die Ausgangslage verspricht hochklassige Duelle, in denen der Kontinent seine in der Breite gestiegene Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis stellen will.

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Of the nine African countries that qualified for the knockout stage, only Egypt and Morocco remain. Ghana and Cape Verde were eliminated in the Round of 32. Focus is now on the two teams carrying the continent's hopes.

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Lionel Messi keeps scoring, while Egypt earns its first historic knockout win by beating Australia on penalties. Argentina edged past Cape Verde only in extra time.

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Samstag, 4. Juli 2026

Afrikas Rekordaufgebot dezimiert: Nur Marokko und Ägypten überstehen die erste K.o.-Runde

Während Ghana und Kap Verde am Freitag ausschieden, tragen nun allein Marokko und Ägypten die afrikanischen Hoffnungen in die Achtelfinalpartien gegen Kanada und Argentinien.

Am Freitag endeten die letzten afrikanischen Einsätze im Sechzehntelfinale mit zwei schmerzhaften Niederlagen: Ghana unterlag Kolumbien 0:1, und Debütant Kap Verde zwang Weltmeister Argentinien in die Verlängerung, ehe ein Eigentor in der 111. Minute das sensationelle Aus besiegelte. Für Ghana traf Jhon Arias bereits in der 14. Minute; den Black Stars gelang im gesamten Spiel kein einziger Torschuss, sodass die kolumbianische Defensive den Vorsprung ohne größere Mühe verwaltete. Kap Verde hingegen lieferte in Miami einen dramatischen Kampf: Lionel Messi brachte Argentinien mit seinem 20. WM-Tor in Führung, doch Deroy Duarte glich nach der Pause aus. In der Verlängerung schoss Lisandro Martínez die Albiceleste erneut nach vorn, ehe Sidny Lopes Cabral mit einem sehenswerten Schlenzer zum 2:2 traf. Als bereits alles auf ein Elfmeterschießen hindeutete, lenkte Diney Borges einen Ball unglücklich ins eigene Netz und bescherte Argentinien den knappen 3:2-Erfolg.

Afrika hatte mit neun Mannschaften einen Kontinentalrekord in der Runde der letzten 32 aufgestellt – mehr als Asien, das mit Japan und Australien nur zwei Vertreter stellte. Doch die Bilanz des ersten K.o.-Wochenendes fiel ernüchternd aus: Sieben der neun Teams schieden aus. Besonders bitter waren die Niederlagen für den Kongo, der gegen England bis in die Schlussphase führte, ehe Harry Kane mit zwei späten Toren das Spiel drehte, und für Senegal, das eine 2:0-Führung gegen Belgien noch aus der Hand gab und in der Verlängerung mit 2:3 unterlag. Auch die Elfenbeinküste hielt gegen Norwegen lange mit, kassierte aber in der 86. Minute das entscheidende 1:2. Südafrika verlor 0:1 gegen Co-Gastgeber Kanada, Algerien unterlag der Schweiz mit 0:2, und Kap Verde sowie Ghana komplettierten die Serie der knappen Ausscheider.

Die beiden verbliebenen afrikanischen Teams sicherten ihr Weiterkommen jeweils im Elfmeterschießen. Marokko, der Halbfinalist von Katar, setzte sich am Dienstag gegen die Niederlande mit 3:2 nach einem 1:1 in regulärer Spielzeit und Verlängerung durch. Ägypten folgte am Freitag mit einem 4:2-Erfolg vom Punkt gegen Australien, nachdem Emam Ashour die Pharaonen in Führung gebracht und ein Eigentor von Mohamed Hany den Ausgleich bewirkt hatte. Beide Siege markieren das erste Erreichen eines WM-Achtelfinals für die jeweiligen Nationen seit 2014 bzw. überhaupt.

Für Afrika geht es nun darum, erstmals mit zwei Teams gleichzeitig ins Viertelfinale einzuziehen – ein Kunststück, das 2014 in Brasilien sowohl Algerien als auch Nigeria verwehrt blieb. Marokko trifft am Samstag auf Kanada, das als Co-Gastgeber bislang überzeugt; Ägypten bekommt es am Dienstag mit Argentinien und Lionel Messi zu tun. Die Ausgangslage verspricht hochklassige Duelle, in denen der Kontinent seine in der Breite gestiegene Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis stellen will.

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