
Moskau weist Trumps Vorwürfe zu Wahlmanipulation als haltlos zurück
Der Kreml verweist auf frühere US-Ermittlungen, die keine russische Einflussnahme belegten, und nennt die von Trump zitierten Geheimdienstinformationen unsubstantiiert.
Die russische Regierung hat die jüngsten Anschuldigungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, wonach Russland eine Bedrohung für das US-Wahlsystem darstelle, entschieden zurückgewiesen. Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow erklärte am Freitag vor Journalisten, die Vorwürfe entbehrten jeder Grundlage und verwies auf frühere Untersuchungen in den Vereinigten Staaten selbst. Diese hätten ergeben, dass Russland keinerlei Einfluss auf amerikanische Wahlen genommen habe. Peskow betonte, es handle sich dabei um Schlussfolgerungen amerikanischer, nicht russischer Ermittlungsorgane – darunter parlamentarische Kommissionen und die Generalstaatsanwaltschaft.
Aus Moskauer Sicht stützt sich Trump auf eine „unpersönliche, beweislose Information“ der US-Geheimdienste. Der Kreml bekräftigte seine langjährige Position, wonach sich Russland nie in innere Angelegenheiten anderer Staaten einmische und ein spiegelbildliches Verhalten erwarte. Die Reaktion erfolgte auf eine Rede Trumps, in der dieser unter Berufung auf freigegebene Geheimdienstberichte Russland, China, Iran, Nordkorea sowie nichtstaatliche Gruppen als Hauptbedrohungen für die amerikanische Wahl-Infrastruktur bezeichnet hatte. Die Berichte sollen laut Washingtoner Darstellung Hinweise auf eine angebliche russische Lobbyarbeit zugunsten Trumps und Versuche der Diskreditierung Joe Bidens enthalten.
In Peking wies das Außenministerium die Vorwürfe ebenfalls als „reine Fiktion und bösartige Verleumdung“ zurück. Ein Sprecher erklärte, China halte sich konsequent an das Prinzip der Nichteinmischung. Die amerikanischen Anschuldigungen gegen China, darunter der Vorwurf des größten Datendiebstahls der Geschichte mit Zugriff auf persönliche Daten von 220 Millionen Wählern, seien längst als haltlos entlarvt. Aus Washingtoner Regierungskreisen verlautete hingegen, die freigegebenen Dokumente offenbarten gravierende Sicherheitslücken im Wahlsystem.
Die gegenseitigen Vorwürfe reihen sich in eine seit 2016 andauernde Kontroverse ein. Damals hatte der US-Auslandsgeheimdienst ODNI Russland erstmals als „Hauptbedrohung für Wahlen“ eingestuft. Während amerikanische Ermittlungen keine Beweise für eine Beeinflussung der Wahlergebnisse fanden, halten sich in Teilen des politischen Washington Zweifel an der Stichhaltigkeit der ursprünglichen Geheimdienstanalysen. Die amtierende Direktorin der Nationalen Geheimdienste, Tulsi Gabbard, sowie andere Akteure hatten die Daten als möglicherweise fabriziert bezeichnet. Das US-Justizministerium leitete 2025 eine Untersuchung zu den Vorwürfen von 2016 sowie zu möglichen Verfahrensfehlern der früheren FBI- und CIA-Chefs ein. Konkrete nächste Schritte über die laufenden Ermittlungen hinaus sind derzeit nicht bekannt.
| Russische & GUS-Presse | −0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
| Iranische & verwandte Presse | 0.00 | neutral |
The Kremlin forcefully rejects the accusations, stating that Russia has never interfered and that US investigations confirm this.
The repetition of the 'never interfered' formula and the reference to US investigations create a narrative of absolute innocence, leaving no room for doubt.
Russian outlets omit mentioning the persistent accusations from US officials and the broad bipartisan consensus in the US regarding Russian interference.
The Kremlin rejects the accusations, while Trump warns of electoral threats; the news is presented in a balanced manner.
The article juxtaposes the two opposing statements, leaving evaluation to the reader without emphasizing either.
The Kremlin categorically denies any interference, as reported by the Iranian agency.
The choice to report only the Russian statement, without context, presents Moscow's position as the only relevant one.
Iranian press omits reporting Trump's statements and the context of US accusations.
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