
Mindestens 25 Hitzetote in den USA – Stromausfälle und Rekordtemperaturen
Bei einer extremen Hitzewelle in den USA kamen mindestens 25 Menschen ums Leben; Hunderttausende Haushalte waren ohne Strom, nachdem Unwetter die Netze beschädigt hatten.
Mindestens 25 Menschen sind in den Vereinigten Staaten infolge einer langanhaltenden Hitzewelle gestorben. Die meisten Opfer wurden im Bundesstaat New Jersey registriert, wo nach Behördenangaben 22 Personen mutmaßlich an den Folgen der extremen Temperaturen starben. Zwei weitere Todesfälle wurden aus Mississippi und einer aus Illinois gemeldet. Die Gesundheitsbehörde von New Jersey erklärte, die Zahl der hitzebedingten Todesfälle habe sich am Samstag von 19 auf 22 erhöht; viele der Verstorbenen seien in Wohnungen ohne Klimaanlage aufgefunden worden.
Die Hitzewelle erfasste weite Teile des Ostens und der Mitte der Vereinigten Staaten. Am Unabhängigkeitstag, dem 4. Juli, wurden in mehreren Städten Temperaturrekorde gebrochen. In Washington D.C. stieg das Thermometer auf 38,8 Grad Celsius – der höchste Wert an diesem Tag seit über einem Jahrhundert. In New York City meldete der Flughafen LaGuardia 40 Grad, und in Atlantic City (New Jersey) wurden am Donnerstag 39,4 Grad gemessen, bevor die Temperaturen am Folgetag weiter auf 40,5 und 41,1 Grad stiegen. Der nationale Wetterdienst gab für rund 40 Millionen Menschen Hitzewarnungen aus; in Teilen Arizonas und Kaliforniens wurde für die kommenden Tage eine extreme Hitzewacht angekündigt, mit prognostizierten Tageshöchstwerten von bis zu 46 Grad Celsius.
Die extreme Hitze ging mit heftigen Gewittern einher, die zu Stromausfällen führten. Nach örtlichen Angaben waren zeitweise fast eine Million Haushalte und Unternehmen ohne Elektrizität, vor allem in den Bundesstaaten Michigan, Pennsylvania und New York. Umgestürzte Bäume und beschädigte Leitungen unterbrachen die Versorgung, was die Lage in den überhitzten Städten verschärfte. In New York City suchten laut Gesundheitsbehörde mehr als 378 Personen wegen hitzebedingter Beschwerden die Notaufnahmen auf. In einigen Städten schmolz der Asphalt auf den Straßen.
Die Behörden betonten, dass viele der Todesfälle noch nicht abschließend auf die Hitze zurückgeführt seien; die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an. In New Jersey wurden die meisten Opfer im Alter zwischen 30 und 80 Jahren registriert. Angesichts der Kombination aus Hitze, Unwettern und Stromausfällen riefen lokale Behörden in mehreren Bundesstaaten den Notstand aus und öffneten Kühlzentren. Die Zahl der Opfer gilt als vorläufig.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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The unprecedented heat wave in the United States has caused at least 25 deaths. In Washington, temperatures reached 38.8°C during July 4 celebrations, melting asphalt on some streets. New Jersey health authorities confirmed a rise in heat-related deaths.
A prolonged heat wave has caused at least 25 deaths in the United States, while severe thunderstorms threaten the East Coast with flooding and blackouts. About 40 million people are under heat alerts, with heat index values up to 105°F in some cities. The storms have already knocked out power to nearly one million customers.
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