
Marokko muss im WM-Viertelfinale gegen Frankreich auf Schlüsselspieler Ismael Saibari verzichten
Der marokkanische Trainer Mohamed Ouahbi bestätigte den Ausfall des Angreifers wegen einer Oberschenkelverletzung, hält aber an der Spielphilosophie fest und strebt den Halbfinaleinzug an.
Die Nachricht, die sich am Vorabend des Viertelfinals wie ein Riss durch die marokkanische Aufstellung zog, ließ keinen Raum für Spekulationen: Ismael Saibari, der prägende Offensivspieler dieser Weltmeisterschaft, wird gegen Frankreich fehlen. Trainer Mohamed Ouahbi trat am Mittwoch in Foxborough vor die Presse und erklärte, der 25-Jährige sei nach seiner im Achtelfinale gegen Kanada erlittenen Oberschenkelverletzung „noch nicht bereit“. Das Spiel komme „zu früh“, doch er hoffe, dass Saibari dem Turnier nicht gänzlich verloren gehe. Alle anderen Akteure seien einsatzfähig.
Die Blessur hatte sich der Mittelfeldakteur, der kurz zuvor für eine kolportierte Ablösesumme von 50 Millionen Euro von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München gewechselt war, bereits in der 22. Minute jener Partie zugezogen. Eine Magnetresonanztomographie wurde durchgeführt, deren Ergebnis der Verband nicht veröffentlichte. Saibari hatte bis dahin in jeder der drei Gruppenbegegnungen getroffen und im Elfmeterschießen gegen die Niederlande den entscheidenden Strafstoß verwandelt. Sein Ausfall wiegt schwer, denn er war der garantierte Zielpunkt eines marokkanischen Angriffsspiels, das in den vergangenen Wochen nicht allein durch Physis, sondern durch taktische Reife überzeugte.
Ouahbi ließ keinen Zweifel daran, dass sich am grundsätzlichen Zuschnitt seiner Mannschaft nichts ändern werde. „Wir haben eine klare Vorstellung davon, wie wir spielen wollen“, sagte er. In Ballbesitz müsse man über die Flügel oder durchs Zentrum Gefahr ausstrahlen, Geduld beweisen und Räume nutzen. Der Coach, der die Mannschaft seit dem Gewinn des Afrika-Cups 2025 betreut, forderte einen Auftritt „mit dem Messer zwischen den Zähnen“ und zu „2000 Prozent“. Er wehrte sich gegen die Lesart, das Erreichen des Viertelfinals sei bereits ein Erfolg: „Der wahre Bonus wäre, die Weltmeisterschaft zu gewinnen.“ Auch Real Madrids Brahim Diaz, der auf seinen Klubkollegen Kylian Mbappé treffen wird, unterstrich das Selbstvertrauen: „Wir haben gezeigt, dass wir mit den Favoriten mithalten können.“
Die Partie im Gillette Stadium von Boston ist die Neuauflage des Halbfinals von 2022, das Frankreich mit 2:0 für sich entschied und damit den historischen Lauf der ersten afrikanischen und arabischen Mannschaft in der Vorschlussrunde beendete. Ouahbi, der jenes Spiel noch als Zuschauer am Fernseher verfolgt hatte, betonte, beide Teams hätten sich seither weiterentwickelt. Die marokkanische Entwicklung wird auch von Beobachtern wie dem indonesischen Analysten Hamid Anwar hervorgehoben, der den taktischen Fortschritt afrikanischer Teams am Beispiel Marokkos würdigte.
Für die Atlas Lions geht es nun darum, ohne ihren treffsichersten Spieler den erneuten Sprung unter die letzten Vier zu schaffen. Gelingt dies, könnte Saibari im Halbfinale wieder eingreifen – eine Aussicht, die Ouahbi bewusst offenhielt. Zunächst aber liegt alle Konzentration auf dem Duell mit dem Weltmeister von 2018, das über den Einzug in die Runde der letzten Vier entscheidet.
| Südostasiatische Presse | +0.10 | neutral |
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| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Arabische Golfpresse | +0.20 | neutral |
Morocco will not change course: the strategy remains the same, confidence intact.
Repeating the phrase 'no change in strategy' creates a reassuring and stable effect, minimizing the impact of the absence.
Morocco loses its top striker, but the team moves on.
The choice to add no evaluation or emphasis maintains a neutral reporting tone, avoiding creating expectations or alarm.
The Atlas Lions aim for a semi-final return: star Saibari will be missing, but the team is ready.
Including the multi-million transfer detail projects the player's importance and, by contrast, the team's resilience in doing without him.
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