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SportFreitag, 26. Juni 2026

Kolumbien und Portugal im direkten Duell um die Gruppenführung – Kongo hofft auf ein Wunder

Am letzten Spieltag der WM-Gruppenphase treffen Kolumbien und Portugal im direkten Duell aufeinander, während die DR Kongo gegen Usbekistan auf eine historische Qualifikation hofft.

Der letzte Spieltag der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2026 bringt im Hard Rock Stadium von Miami die Entscheidung in der Gruppe K. Kolumbien, mit sechs Punkten aus zwei Siegen bereits für die Runde der letzten 32 qualifiziert, empfängt Portugal, das nach einem Unentschieden und einem Kantersieg vier Zähler aufweist. Beide Mannschaften stehen vor dem direkten Duell um den Gruppensieg, der über den weiteren Weg im Turnier entscheidet. Zeitgleich trifft die DR Kongo in Atlanta auf Usbekistan; die Afrikaner wahren mit einem Punkt noch die Chance auf das Weiterkommen als einer der besten Gruppendritten.

Die Kolumbianer um Trainer Néstor Lorenzo präsentierten sich bislang souverän: Einem 3:1 gegen Usbekistan folgte ein knappes 1:0 gegen die DR Kongo. Vor allem die offensive Durchschlagskraft mit 35 Torschüssen und 13 direkten Abschlüssen in zwei Partien unterstreicht die Effizienz des südamerikanischen Teams. Portugal hingegen haderte beim 1:1 zum Auftakt gegen Kongo mit der Chancenverwertung, ehe ein 5:0 über Usbekistan die erwartete Klasse offenbarte. Cristiano Ronaldo erzielte dabei zwei Treffer und ist nun der erste Spieler, der in sechs verschiedenen WM-Endrunden traf. Lorenzo warnte jedoch davor, sich allein auf den 41-Jährigen zu konzentrieren: „Portugal ist eine komplette Mannschaft, alle Spieler sind gefährlich.“

Für die Portugiesen ist die Ausgangslage klar: Nur ein Sieg bringt den Gruppensieg. Ein Unentschieden würde Kolumbien an der Spitze halten, während eine Niederlage sogar noch das Überholen durch die DR Kongo ermöglichen könnte – vorausgesetzt, die Afrikaner gewinnen hoch gegen Usbekistan. Roberto Martínez, der portugiesische Nationaltrainer, betonte die langfristige Vorbereitung: „Wir haben bereits im März mit der Analyse Kolumbiens begonnen und in Miami 13 Trainingseinheiten absolviert, um uns an das Klima zu gewöhnen.“ Der Spanier erwartet eine hitzige Atmosphäre, da in Miami mit einer großen kolumbianischen Fan-Gemeinde zu rechnen sei.

Im Parallelspiel in Atlanta geht es für die DR Kongo um Historisches. Nach 52 Jahren Abstinenz – zuletzt 1974 als Zaire dabei – gelang dem Team von Sébastien Desabre mit dem 1:1 gegen Portugal der erste Punkt und das erste Tor bei einer WM. Gegen Usbekistan, das als WM-Debütant nach zwei Niederlagen und einem Torverhältnis von 1:8 bereits ausgeschieden ist, will Desabre offensiver agieren lassen: „Wir wissen, was wir tun müssen, um weiterzukommen. Der Sieg ist die einzige Option.“ Usbekistan hingegen benötigt ein Fußballwunder, um als einer der besten Gruppendritten doch noch die K.-o.-Phase zu erreichen.

Der Gruppensieger der Staffel K trifft am 3. Juli in Kansas City auf einen der besten Drittplatzierten aus den Gruppen D, E, I, J oder L. Der Zweitplatzierte muss bereits am 2. Juli in Toronto gegen den Zweiten der Gruppe L antreten, wo England, Kroatien oder Ghana warten. Die Entscheidungen des Abends werden somit nicht nur über Prestige, sondern auch über vermeintlich günstigere Wege in der K.-o.-Runde bestimmen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Südostasiatische PresseLateinamerikanische Presse
Südostasiatische Presse
PragmatismusDistanz

Die indonesische Presse rahmt die letzten Spiele der Gruppe K als entscheidende, aber ergebnisoffene Duelle. Im Fokus stehen der Kampf um Platz eins zwischen Kolumbien und Portugal sowie die Siegpflicht für Kongo und Usbekistan, begleitet von taktischen Analysen und Spielstandprognosen in einem distanzierten, beschreibenden Ton.

Lateinamerikanische Presse/ Markt
TriumphDringlichkeit

Die lateinamerikanische, insbesondere kolumbianische Presse stellt das Spiel gegen Portugal als die härteste Prüfung für das bereits qualifizierte, aber auf den Gruppensieg erpichte Kolumbien dar. Trainer Lorenzo verrät den Plan, Cristiano Ronaldo zu stoppen, und richtet den Blick bereits auf den K.-o.-Weg, wobei sich Zuversicht und Dringlichkeit mischen. Das Spiel Kongos wird als historische Chance für die Afrikaner gesehen.

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Freitag, 26. Juni 2026

Kolumbien und Portugal im direkten Duell um die Gruppenführung – Kongo hofft auf ein Wunder

Am letzten Spieltag der WM-Gruppenphase treffen Kolumbien und Portugal im direkten Duell aufeinander, während die DR Kongo gegen Usbekistan auf eine historische Qualifikation hofft.

Der letzte Spieltag der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2026 bringt im Hard Rock Stadium von Miami die Entscheidung in der Gruppe K. Kolumbien, mit sechs Punkten aus zwei Siegen bereits für die Runde der letzten 32 qualifiziert, empfängt Portugal, das nach einem Unentschieden und einem Kantersieg vier Zähler aufweist. Beide Mannschaften stehen vor dem direkten Duell um den Gruppensieg, der über den weiteren Weg im Turnier entscheidet. Zeitgleich trifft die DR Kongo in Atlanta auf Usbekistan; die Afrikaner wahren mit einem Punkt noch die Chance auf das Weiterkommen als einer der besten Gruppendritten.

Die Kolumbianer um Trainer Néstor Lorenzo präsentierten sich bislang souverän: Einem 3:1 gegen Usbekistan folgte ein knappes 1:0 gegen die DR Kongo. Vor allem die offensive Durchschlagskraft mit 35 Torschüssen und 13 direkten Abschlüssen in zwei Partien unterstreicht die Effizienz des südamerikanischen Teams. Portugal hingegen haderte beim 1:1 zum Auftakt gegen Kongo mit der Chancenverwertung, ehe ein 5:0 über Usbekistan die erwartete Klasse offenbarte. Cristiano Ronaldo erzielte dabei zwei Treffer und ist nun der erste Spieler, der in sechs verschiedenen WM-Endrunden traf. Lorenzo warnte jedoch davor, sich allein auf den 41-Jährigen zu konzentrieren: „Portugal ist eine komplette Mannschaft, alle Spieler sind gefährlich.“

Für die Portugiesen ist die Ausgangslage klar: Nur ein Sieg bringt den Gruppensieg. Ein Unentschieden würde Kolumbien an der Spitze halten, während eine Niederlage sogar noch das Überholen durch die DR Kongo ermöglichen könnte – vorausgesetzt, die Afrikaner gewinnen hoch gegen Usbekistan. Roberto Martínez, der portugiesische Nationaltrainer, betonte die langfristige Vorbereitung: „Wir haben bereits im März mit der Analyse Kolumbiens begonnen und in Miami 13 Trainingseinheiten absolviert, um uns an das Klima zu gewöhnen.“ Der Spanier erwartet eine hitzige Atmosphäre, da in Miami mit einer großen kolumbianischen Fan-Gemeinde zu rechnen sei.

Im Parallelspiel in Atlanta geht es für die DR Kongo um Historisches. Nach 52 Jahren Abstinenz – zuletzt 1974 als Zaire dabei – gelang dem Team von Sébastien Desabre mit dem 1:1 gegen Portugal der erste Punkt und das erste Tor bei einer WM. Gegen Usbekistan, das als WM-Debütant nach zwei Niederlagen und einem Torverhältnis von 1:8 bereits ausgeschieden ist, will Desabre offensiver agieren lassen: „Wir wissen, was wir tun müssen, um weiterzukommen. Der Sieg ist die einzige Option.“ Usbekistan hingegen benötigt ein Fußballwunder, um als einer der besten Gruppendritten doch noch die K.-o.-Phase zu erreichen.

Der Gruppensieger der Staffel K trifft am 3. Juli in Kansas City auf einen der besten Drittplatzierten aus den Gruppen D, E, I, J oder L. Der Zweitplatzierte muss bereits am 2. Juli in Toronto gegen den Zweiten der Gruppe L antreten, wo England, Kroatien oder Ghana warten. Die Entscheidungen des Abends werden somit nicht nur über Prestige, sondern auch über vermeintlich günstigere Wege in der K.-o.-Runde bestimmen.

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Südostasiatische PresseLateinamerikanische Presse
Südostasiatische Presse
PragmatismusDistanz

Die indonesische Presse rahmt die letzten Spiele der Gruppe K als entscheidende, aber ergebnisoffene Duelle. Im Fokus stehen der Kampf um Platz eins zwischen Kolumbien und Portugal sowie die Siegpflicht für Kongo und Usbekistan, begleitet von taktischen Analysen und Spielstandprognosen in einem distanzierten, beschreibenden Ton.

Lateinamerikanische Presse/ Markt
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Die lateinamerikanische, insbesondere kolumbianische Presse stellt das Spiel gegen Portugal als die härteste Prüfung für das bereits qualifizierte, aber auf den Gruppensieg erpichte Kolumbien dar. Trainer Lorenzo verrät den Plan, Cristiano Ronaldo zu stoppen, und richtet den Blick bereits auf den K.-o.-Weg, wobei sich Zuversicht und Dringlichkeit mischen. Das Spiel Kongos wird als historische Chance für die Afrikaner gesehen.

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