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Ausgabe von 10:00 CETMontag, 13. Juli 2026
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SportDonnerstag, 2. Juli 2026

Kanes später Doppelpack wendet Englands Blamage ab – nun wartet Mexiko im Azteca

Mit zwei Treffern in der Schlussphase drehte Harry Kane das WM-Achtelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo und schickt die Three Lions ins Duell mit dem Gastgeber.

Als die Uhr im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta bereits die 75. Minute anzeigte, stand England am Rand einer historischen Blamage. Die Demokratische Republik Kongo, erstmals in einem WM-K.-o.-Spiel, führte durch Brian Cipengas frühen Treffer (7.) mit 1:0, und Torhüter Lionel Mpasi hatte mit einer Serie spektakulärer Paraden jeden englischen Angriff zunichte gemacht. Dann schlug Harry Kane zu: Erst köpfte er eine Flanke von Anthony Gordon zum Ausgleich ein, elf Minuten später drosch er einen Abpraller unhaltbar ins kurze Eck – 2:1, die Wende war vollbracht. „Wir haben darüber gesprochen, dass jeder den Heldenmoment haben kann. Heute war ich es“, sagte der Kapitän nach dem Abpfiff.

Der Auftritt der Engländer war über weite Strecken von jener Schwerfälligkeit geprägt, die bereits im Gruppenspiel gegen Panama zu beobachten war. Gegen tief stehende Kongolesen besaß das Team von Thomas Tuchel zwar klare Feldvorteile, scheiterte aber immer wieder an Mpasi, der zweimal gegen Jude Bellingham per Kopf sowie gegen einen Volley Kanes glänzend reagierte. Auf der Gegenseite rettete Aaron Wan-Bissaka für den geschlagenen Jordan Pickford auf der Linie, ehe Yoane Wissa nur den Pfosten traf. Dass England nach einem Halbzeitrückstand erstmals seit 1986 ein WM-Spiel noch gewann, unterstreicht die Dramatik des Abends.

Für Kane bedeuteten die Treffer die Weltmeistertore zwölf und dreizehn – damit überholte er Pelé (12) und zog mit Just Fontaine gleich. In der laufenden Turnierwertung liegt der Stürmer mit nun fünf Toren nur noch einen Treffer hinter Kylian Mbappé und Lionel Messi. Aus englischer Perspektive ist der Wert des Kapitäns kaum zu überschätzen: Nur im WM-Finale 1966 gegen die Bundesrepublik Deutschland war dem Mutterland des Fußballs zuvor eine Aufholjagd nach Rückstand gelungen.

Der Lohn für die Mühen ist ein Achtelfinal-Klassiker gegen Co-Gastgeber Mexiko am 5. Juli im Estadio Azteca (Ortszeit 18:00 Uhr). Es ist die erste WM-Begegnung beider Nationen seit 1966, als England in Wembley 2:0 siegte. Für die Three Lions ist es zudem die Rückkehr an jenen Ort, an dem sie 1986 im Viertelfinale gegen Argentinien durch Maradonas „Hand Gottes“ und das „Tor des Jahrhunderts“ unterlagen. In Mexiko herrscht derweil eine Euphorie, wie sie das Land seit vierzig Jahren nicht mehr erlebt hat: Vier Siege in Folge ohne Gegentor, zuletzt ein 2:0 gegen Ecuador, haben die Mannschaft von Javier Aguirre erstmals seit 1986 wieder in ein fünftes WM-Spiel geführt. Die Feierlichkeiten in der Hauptstadt wurden allerdings von einer Massenpanik überschattet, bei der drei Menschen ums Leben kamen.

Der Sieger dieses Duells trifft im Viertelfinale auf den Gewinner der Partie zwischen Brasilien und Norwegen. Während England nach dem Zittersieg vor allem an der eigenen Chancenverwertung arbeiten muss, wartet auf Mexiko die bislang größte Prüfung dieser Heim-WM – ein Aufeinandertreffen, das in beiden Ländern bereits als Wendepunkt der jeweiligen Turniergeschichte gesehen wird.

Divergenz — wer erzählt sie wie
Achse: Eroismo vs. Pragmatismo
35%Mittel
2 Blöcke · Positionen von −0.20 bis +0.50
Critico, distaccatoCelebrativo, eroico
LATGLF
Abweichung zwischen Presseblöcken
Lateinamerikanische Presse−0.20neutral
Arabische Golfpresse+0.50aligned
Englische und mexikanische Medien sind in diesem Cluster nicht vertreten.
Lateinamerikanische Presse−0.20
Stimme

England won, but the playing system raises doubts.

Mechanismusgiudizializzazione

Technical aspects and rules are emphasized to downplay the epic nature of the comeback.

Auslassung

The celebratory atmosphere and Kane's individual heroism are omitted, replaced by a detached analysis of game dynamics.

PragmatismusDistanz
Arabische Golfpresse+0.50
Stimme

Kane has shown that a single player can change a nation's destiny.

Mechanismuspersonificazione dello stato

A heroic narrative is built around the player, ignoring team context and opponent weaknesses.

Auslassung

Tactical analysis of the match and the opponent's defensive errors are omitted, focusing solely on the individual feat.

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Donnerstag, 2. Juli 2026

Kanes später Doppelpack wendet Englands Blamage ab – nun wartet Mexiko im Azteca

Mit zwei Treffern in der Schlussphase drehte Harry Kane das WM-Achtelfinale gegen die Demokratische Republik Kongo und schickt die Three Lions ins Duell mit dem Gastgeber.

Als die Uhr im Mercedes-Benz Stadium von Atlanta bereits die 75. Minute anzeigte, stand England am Rand einer historischen Blamage. Die Demokratische Republik Kongo, erstmals in einem WM-K.-o.-Spiel, führte durch Brian Cipengas frühen Treffer (7.) mit 1:0, und Torhüter Lionel Mpasi hatte mit einer Serie spektakulärer Paraden jeden englischen Angriff zunichte gemacht. Dann schlug Harry Kane zu: Erst köpfte er eine Flanke von Anthony Gordon zum Ausgleich ein, elf Minuten später drosch er einen Abpraller unhaltbar ins kurze Eck – 2:1, die Wende war vollbracht. „Wir haben darüber gesprochen, dass jeder den Heldenmoment haben kann. Heute war ich es“, sagte der Kapitän nach dem Abpfiff.

Der Auftritt der Engländer war über weite Strecken von jener Schwerfälligkeit geprägt, die bereits im Gruppenspiel gegen Panama zu beobachten war. Gegen tief stehende Kongolesen besaß das Team von Thomas Tuchel zwar klare Feldvorteile, scheiterte aber immer wieder an Mpasi, der zweimal gegen Jude Bellingham per Kopf sowie gegen einen Volley Kanes glänzend reagierte. Auf der Gegenseite rettete Aaron Wan-Bissaka für den geschlagenen Jordan Pickford auf der Linie, ehe Yoane Wissa nur den Pfosten traf. Dass England nach einem Halbzeitrückstand erstmals seit 1986 ein WM-Spiel noch gewann, unterstreicht die Dramatik des Abends.

Für Kane bedeuteten die Treffer die Weltmeistertore zwölf und dreizehn – damit überholte er Pelé (12) und zog mit Just Fontaine gleich. In der laufenden Turnierwertung liegt der Stürmer mit nun fünf Toren nur noch einen Treffer hinter Kylian Mbappé und Lionel Messi. Aus englischer Perspektive ist der Wert des Kapitäns kaum zu überschätzen: Nur im WM-Finale 1966 gegen die Bundesrepublik Deutschland war dem Mutterland des Fußballs zuvor eine Aufholjagd nach Rückstand gelungen.

Der Lohn für die Mühen ist ein Achtelfinal-Klassiker gegen Co-Gastgeber Mexiko am 5. Juli im Estadio Azteca (Ortszeit 18:00 Uhr). Es ist die erste WM-Begegnung beider Nationen seit 1966, als England in Wembley 2:0 siegte. Für die Three Lions ist es zudem die Rückkehr an jenen Ort, an dem sie 1986 im Viertelfinale gegen Argentinien durch Maradonas „Hand Gottes“ und das „Tor des Jahrhunderts“ unterlagen. In Mexiko herrscht derweil eine Euphorie, wie sie das Land seit vierzig Jahren nicht mehr erlebt hat: Vier Siege in Folge ohne Gegentor, zuletzt ein 2:0 gegen Ecuador, haben die Mannschaft von Javier Aguirre erstmals seit 1986 wieder in ein fünftes WM-Spiel geführt. Die Feierlichkeiten in der Hauptstadt wurden allerdings von einer Massenpanik überschattet, bei der drei Menschen ums Leben kamen.

Der Sieger dieses Duells trifft im Viertelfinale auf den Gewinner der Partie zwischen Brasilien und Norwegen. Während England nach dem Zittersieg vor allem an der eigenen Chancenverwertung arbeiten muss, wartet auf Mexiko die bislang größte Prüfung dieser Heim-WM – ein Aufeinandertreffen, das in beiden Ländern bereits als Wendepunkt der jeweiligen Turniergeschichte gesehen wird.

Divergenz — wer erzählt sie wie
Achse: Eroismo vs. Pragmatismo
35%Mittel
2 Blöcke · Positionen von −0.20 bis +0.50
Critico, distaccatoCelebrativo, eroico
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Lateinamerikanische Presse−0.20neutral
Arabische Golfpresse+0.50aligned
Englische und mexikanische Medien sind in diesem Cluster nicht vertreten.
Lateinamerikanische Presse−0.20
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England won, but the playing system raises doubts.

Mechanismusgiudizializzazione

Technical aspects and rules are emphasized to downplay the epic nature of the comeback.

Auslassung

The celebratory atmosphere and Kane's individual heroism are omitted, replaced by a detached analysis of game dynamics.

PragmatismusDistanz
Arabische Golfpresse+0.50
Stimme

Kane has shown that a single player can change a nation's destiny.

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