
Italien setzt Papierausweise ein Ende – Weltweit strengere Regeln für Reisedokumente
Ab August 2026 verlieren italienische Papierausweise ihre Gültigkeit für Auslandsreisen; parallel verschärfen Staaten von Mexiko bis Grossbritannien die Kontrollen.
Die italienischen Behörden vollziehen einen seit Jahren angekündigten Schritt: Vom 3. August 2026 an wird die herkömmliche papierne Carta d’identità für Reisen ins Ausland nicht mehr anerkannt. Eine Übergangsfrist gewährt dem Dokument noch bis zum 31. Januar 2027 Gültigkeit auf nationalem Territorium. Die Neuregelung, die auf eine EU-Vorgabe aus dem Jahr 2019 zurückgeht, soll die elektronische Identitätskarte (Cie) als fälschungssicheres Standarddokument durchsetzen. In Grossstädten wie Rom, wo die Nachfrage nach Terminen die Kapazitäten der Ämter seit Monaten übersteigt, musste die Verwaltung wiederholt Sonderöffnungen an Wochenenden anbieten, um den Andrang zu bewältigen.
Parallel verschärfen weitere europäische Staaten ihre Grenzkontrollen. Nach Angaben spanischer und italienischer Migrationsbehörden wird Reisenden die Ein- oder Ausreise verweigert, wenn der Pass abgelaufen ist oder nicht mehr die vielerorts geforderten sechs Monate Restgültigkeit aufweist. Das britische Innenministerium bekräftigte unterdessen die Visumpflicht für Staatsangehörige aus 33 afrikanischen Ländern, darunter Nigeria, Südafrika und Kenia. Wer ohne gültiges Visum an einem britischen Flughafen eintrifft oder umsteigt, muss mit Zurückweisung rechnen.
Auch auf dem amerikanischen Kontinent ziehen die Kontrollen an. Die mexikanische Regierung unter Präsidentin Claudia Sheinbaum wies ihre Grenzbeamten an, bei der Ein- und Ausreise konsequent die Passgültigkeit zu prüfen; selbst mexikanische Staatsbürger können mit einem abgelaufenen Dokument an der Grenze abgewiesen werden. Die Migrationsbehörden Brasiliens, Venezuelas und Paraguays handhaben es ähnlich und akzeptieren – von regionalen Mercosur-Abkommen abgesehen – keine verfallenen Pässe. Demgegenüber hält Washington für bestimmte Gruppen vereinfachte Verfahren bereit: Das US-Aussenministerium bestätigte, dass mexikanische Staatsangehörige mit der Border Crossing Card (BCC) visumfrei in die Grenzzone einreisen dürfen, und die Einwanderungsbehörde USCIS gewährt in humanitären Härtefällen über das Formular I-131 eine befristete Aufenthaltserlaubnis, allerdings bei verschärften Prüfkriterien.
Aus Sicht der betroffenen Verwaltungen dienen die Massnahmen der Gefahrenabwehr und der Steuerung irregulärer Migration. Für Reisende bedeutet die Gleichzeitigkeit der Regelverschärfungen indes einen erhöhten Planungsaufwand. Die italienische Übergangsfrist endet am 31. Januar 2027; bis dahin müssen Millionen Bürger ihre Dokumente umgetauscht haben. Die übrigen Staaten wenden ihre Vorschriften ohne angekündigte Lockerungen weiter an.
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
|---|---|---|
| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.30 | critical |
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.40 | critical |
Lateinamerikanische Reisende müssen ihre Dokumente aktualisieren: Neue globale Regeln bestrafen diejenigen, die sich nicht anpassen, aber es gibt Ausnahmen wie die BCC für Mexikaner.
Indem der Block die Regeln als eine Reihe objektiver und unvermeidlicher Anforderungen darstellt, normalisiert er die Beschränkungen und verlagert die Verantwortung auf den Reisenden.
Das Vereinigte Königreich erlegt 33 afrikanischen Ländern Visa auf, diskriminiert den Kontinent und schränkt die Mobilität ein.
Indem der Block die Anzahl der betroffenen Länder betont und den Begriff 'schlägt die Tür zu' verwendet, konstruiert er eine Erzählung von Ungerechtigkeit und Viktimisierung.
Die Visabestimmungen des Vereinigten Königreichs gelten auch für viele nicht-afrikanische Länder, nicht nur für Afrika.
Italien hält die Frist für den elektronischen Personalausweis nicht ein, zeigt administrative Inkompetenz und verursacht Chaos.
Durch einen ironischen Ton und Details zur Verlängerung hebt der Block bürokratische Ineffizienz als Ursache des Durcheinanders hervor.
Die Abschaffung des Papierausweises ist eine EU-weite Anforderung, nicht nur eine italienische Entscheidung.
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