
Nach Salah-Abgang: Iraola fordert neuen Flügelspieler für Liverpool
In Chicago skizzierte der neue Trainer die Baustellen im Kader – der Abgang von Mohamed Salah wiegt schwer, Verletzungen verschärfen die Personalsorgen.
Vor Journalisten in Chicago erklärte der Spanier am Dienstag, dass sein Team auf der Außenbahn nachlegen müsse. „Wir brauchen definitiv einen Flügelspieler“, sagte Iraola. Der Abgang von Mohamed Salah, der den Klub nach neun Jahren verlassen hat, hinterlässt eine Lücke, die durch den bisher einzigen Zugang für die Offensive, den von Osasuna verpflichteten Victor Munoz, nicht geschlossen ist. Munoz, der mit Spanien Weltmeister wurde, ist auf der linken Seite beheimatet.
Doch nicht nur der Flügel bereitet Sorgen. Iraola räumte ein, dass der Kader nach den Abgängen von Andy Robertson und Ibrahima Konaté sowie langwierigen Verletzungen von Hugo Ekitike, Conor Bradley und Giovanni Leoni „sehr dünn“ besetzt sei. Besonders die rechte Abwehrseite ist vakant, da Bradley nach einer Knieverletzung noch „Monate“ fehlen wird. „Wenn Conor fit wäre, würden wir uns diese Fragen nicht stellen“, so Iraola. So aber müsse der Klub auf dem Markt nach defensiven Verstärkungen suchen.
Angesichts des Aderlasses an Erfahrung betonte Iraola die Bedeutung der verbliebenen Führungsspieler. Er wolle Mittelfeldspieler Alexis Mac Allister und Torhüter Alisson unbedingt halten. „Alisson wird uns helfen, die neuen Spieler zu integrieren“, sagte der Trainer. Auch Virgil van Dijk und Joe Gomez nannte er als unverzichtbare Bezugspunkte. Afrikanische und südamerikanische Medien griffen insbesondere Iraolas Bekenntnis zu Mac Allister und Alisson auf, während asiatische Berichte den Fokus auf die vakante Flügelposition legten.
Die Vorbereitung beginnt für Liverpool am Samstag mit einem Testspiel gegen Sunderland in Nashville. Es folgen Partien gegen Wrexham, Leeds United, Monaco und Como, ehe am 23. August das Premier-League-Auftaktspiel bei Newcastle United ansteht. Auf dem Transfermarkt werden die Reds unter anderem mit Bradley Barcola von Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht, wie indonesische und israelische Medien berichten. Iraola ließ offen, wie viele Spieler noch kommen: „Solange das Fenster offen ist, muss man für neue Optionen offen sein.“
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
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| Subsaharisch-afrikanische Presse | +0.20 | neutral |
| Arabische Golfpresse | 0.00 | neutral |
| Israelische Presse | 0.00 | neutral |
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