
Coup in Changzhou: Rachel/Febi bezwingen Chinas Nummer zwei
Beim Super-1000-Turnier in China gelang dem ungesetzten indonesischen Doppel ein Zweisatzsieg gegen die an zwei gesetzten Gastgeberinnen, während Alwi Farhan dem von einem Indonesier trainierten Inder Ayush Shetty unterlag.
Die größte Überraschung des zweiten Tages der China Open 2026 in Changzhou gelang dem indonesischen Damendoppel Rachel Allessya Rose und Febi Setianingrum. Die Weltranglisten-14. bezwangen die an Nummer zwei gesetzten Chinesinnen Jia Yi Fan und Zhang Shu Xian in einem hochklassigen Match mit 24:22, 21:17. Aus indonesischer Sicht war der Erfolg auch eine gelungene Revanche: In den beiden vorangegangenen Duellen – zuletzt eine Woche zuvor bei den Japan Open – hatten Rachel/Febi noch das Nachsehen. „Wir haben aus den Niederlagen gelernt und von Beginn an den Angriff gesucht“, erklärte Febi Setianingrum nach der Partie. Rachel Allessya Rose verwies auf die geschickte Nutzung der windigen Bedingungen in der Olympic Sports Center Gymnasium: „Wir wussten genau, wie wir bei Gegen- und Rückenwind agieren müssen.“
Einen Rückschlag erlitt hingegen Alwi Farhan. Der indonesische Einzelspieler unterlag dem Inder Ayush Shetty in drei Sätzen mit 17:21, 21:5, 17:21. Shetty, der vom indonesischen Trainer Irwansyah betreut wird, hatte bei der Asienmeisterschaft 2026 bereits Jonatan Christie und Kunlavut Vitidsarn besiegt und bestätigte seine Form. Nach einem völlig einseitigen zweiten Durchgang, in dem Alwi Farhan dominierte, fand Shetty im Entscheidungssatz zu seinem präzisen Angriffsspiel zurück und ließ dem Indonesier keine Chance mehr. In indonesischen Medien wurde die Niederlage auch mit der taktischen Expertise Irwansyahs in Verbindung gebracht, der Shetty optimal auf seinen Gegner eingestellt habe.
Die Titelverteidiger Fajar Alfian und Muhammad Shohibul Fikri wahrten dagegen ihre Ambitionen. Das an zwei gesetzte Duo setzte sich gegen die Chinesen Huang Di und Liu Yang nach hartem Kampf mit 21:15, 20:22, 21:9 durch. Fikri betonte anschließend, man wolle sich nicht vom Druck des Titelverteidigers oder des jüngsten Triumphs bei den Japan Open belasten lassen: „Wir nehmen nur das Positive mit – das motiviert uns.“ Im gemischten Doppel kämpfte sich Rehan Naufal Kusharjanto mit Gloria Emanuelle Widjaja in drei Sätzen gegen das schottische Paar Dunn/Macpherson durch, während Fadia/Tiwi nach einer klaren Zweisatzniederlage gegen die Japanerinnen Hirota/Sakuramoto einräumten, zu hohe Erwartungen an sich selbst gestellt zu haben. Aus malaysischer Sicht überzeugte das Top-Duo Pearly/Thinaah mit einem glatten 21:16, 21:12-Erfolg, während Indien mit Devika Sihag und H.S. Prannoy zwei prominente Namen früh verlor.
Für Rachel/Febi geht es im Achtelfinale gegen die Siegerinnen der Partie Hsu Ya Ching/Sung Yu Hsuan (Taiwan) gegen Lauren Lam/Allison Lee (USA). Fajar/Fikri treffen auf das japanische Duo Takumi Nomura und Yuichi Shimogami. Am morgigen Mittwoch greifen zudem Jonatan Christie und drei weitere indonesische Vertretungen ins Geschehen ein. Aus Jakartaer Sicht besteht damit die begründete Hoffnung, in mehreren Disziplinen das Viertelfinale zu erreichen.
| Südostasiatische Presse | +0.90 | aligned |
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| Indische & südasiatische Presse | −0.20 | neutral |
Rachel/Febi haben die chinesische Mauer eingerissen und bewiesen, dass Indonesien auf höchstem Niveau mithalten kann. Ihre Revanche ist süß und verdient.
Der Block nutzt eine Erzählung von Nationalstolz und Revanche, stellt den Sieg als direkte Konfrontation zwischen Indonesien und China dar und betont die Underdog-Geschichte, um die Leistung zu verstärken.
Unsere Spieler haben hart gekämpft, aber nicht weiterkommen können. Devika zeigte Kampfgeist, Prannoy verlor in zwei Sätzen. Wir werden unsere Athleten weiterhin unterstützen.
Der Block verwendet eine Erzählung von nationaler Enttäuschung und Resilienz, konzentriert sich auf die Anstrengungen seiner eigenen Athleten, um trotz Niederlagen ein Gefühl des Stolzes zu bewahren, während er die Erfolge anderer Nationen ignoriert.
Der Block lässt den Sieg des indonesischen Paares aus, der eine große Überraschung war, und vermeidet so die Berichterstattung über den Erfolg eines Rivalen, der die indischen Niederlagen überschatten könnte.
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