
IFFHS kürt Messi zum besten WM-Spieler – und widerspricht der FIFA
Die Internationale Föderation für Fußballgeschichte und -statistik setzt auf Daten statt Titel und zeichnet Lionel Messi aus, während der Weltverband Rodri ehrte.
Die Internationale Föderation für Fußballgeschichte und -statistik (IFFHS) hat Lionel Messi zum besten Spieler der Weltmeisterschaft 2026 ernannt und damit eine klare Gegenposition zur FIFA bezogen. Der Weltverband hatte nach dem Finale den spanischen Kapitän Rodri mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet. Die IFFHS hingegen stützt sich auf einen „General Performance Index“, der gewichtete Spielbewertungen, Tore, Vorlagen und den Einfluss in der K.-o.-Phase zu einer Gesamtnote verrechnet. Messis Durchschnitt von 8,33 über acht Partien sei, so die Organisation, „nicht das Ergebnis isolierter Brillanz, sondern das Kennzeichen konstanter, entscheidender Exzellenz“.
Der 39-jährige Argentinier führte sein Team mit acht Toren und vier Vorlagen bis ins Endspiel, das im MetLife Stadium von East Rutherford erst in der Verlängerung mit 0:1 gegen Spanien verloren ging. Ferran Torres erzielte in der 106. Minute den Siegtreffer, nachdem Enzo Fernández in der Nachspielzeit der regulären Spielzeit die Rote Karte gesehen hatte. Messi stand in allen acht Begegnungen auf dem Platz, sammelte 740 Minuten und schuf laut IFFHS 25 Torchancen – mehr als jeder andere Akteur des Turniers. In der Torschützenliste musste er sich nur Kylian Mbappé (zehn Treffer) geschlagen geben.
Die Auszeichnung durch die IFFHS ist nicht die erste ihrer Art: Bereits die Internationale Vereinigung der Sportpresse (AIPS) hatte Messi als besten Spieler des Turniers benannt. In argentinischen Medien wird die Ehrung als späte Anerkennung einer herausragenden Leistung gewertet, die nicht durch das fehlende Titelglück geschmälert werden dürfe. Russische Berichte heben hervor, dass die IFFHS-Kommission „ausschließlich nach statistischen Daten und objektiven Leistungskennzahlen“ entschieden habe – ein Kontrapunkt zur FIFA, die mit Rodri den dirigierenden Mittelfeldstrategen des Weltmeisters prämierte. Die IFFHS unterstrich ihre Haltung zusätzlich mit der Veröffentlichung einer idealen Turnierelf, in der Messi an der Seite von Mbappé und Lamine Yamal im Sturm steht, Rodri hingegen keinen Platz fand.
Für Messi folgt nun die Rückkehr in den Vereinsalltag. Nach einer kurzen Ruhepause in seiner Heimat Rosario wird der Angreifer bei Inter Miami erwartet, das nach der WM-Pause den Spielbetrieb in der MLS wieder aufnimmt. Als nächster konkreter Termin steht der 29. Juli im Kalender, an dem das All-Star-Spiel zwischen den Besten der MLS und der Liga MX angesetzt ist. Ob Messi dort aufläuft, ist noch offen; sein Trainer Guillermo Hoyos betonte, der Spieler solle erst zurückkehren, wenn er sich bereit fühle.
| Lateinamerikanische Presse | +0.80 | aligned |
|---|---|---|
| Russische & GUS-Presse | +0.20 | neutral |
Wir, die lateinamerikanischen Medien, behaupten, dass die IFFHS die sportliche Wahrheit wiederhergestellt hat: Messi war der wahre beste Spieler, jenseits der politischen Wahl der FIFA.
Es stellt die technische und statistische Autorität der IFFHS der 'offiziellen' Entscheidung der FIFA gegenüber und schafft eine Hierarchie der Glaubwürdigkeit, in der objektive Daten über subjektive Entscheidungen siegen.
Jede Anerkennung der Verdienste von Rodri oder der Legitimität der FIFA-Wahl wird weggelassen, ebenso wie jede Kritik an Messis Leistung.
Wir, die russischen Medien, berichten, dass die IFFHS ihre statistische Methodik angewandt und zu dem Schluss gekommen ist, dass Messi der Beste ist, ohne Stellung zu dem Streit mit der FIFA zu beziehen.
Es wird ein Register technischer Neutralität angenommen, wobei die Effizienzindex-Methodik als unbestreitbare Autorität zitiert wird und jegliches Werturteil über die FIFA-Wahl vermieden wird.
Der polemische Kontrast zur FIFA und die emotionale Dimension der Rivalität zwischen Messi und Rodri werden weggelassen, wodurch die Nachricht auf eine bloße statistische Tatsache reduziert wird.
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