
Weltvermögen wächst 2025 so stark wie seit 2017 nicht mehr – fast eine Million neue Dollar-Millionäre
Die globale Privatvermögen stiegen um 10,8 Prozent, getrieben von Finanzmärkten und Immobilienwerten, doch die Ungleichheit vertieft sich.
Das persönliche Nettovermögen der privaten Haushalte weltweit ist im Jahr 2025 um 10,8 Prozent in US-Dollar gestiegen – das stärkste Wachstum seit 2017 und eine deutliche Beschleunigung gegenüber den Vorjahren (2024: 4,6 Prozent; 2023: 4,2 Prozent). Dies geht aus dem Global Wealth Report 2026 der Schweizer Großbank UBS hervor, der 56 Länder abdeckt. Parallel dazu erhöhte sich die Zahl der Dollar-Millionäre um rund eine Million auf insgesamt 57,5 Millionen Personen; das entspricht einem täglichen Zuwachs von etwa 2.600 neuen Millionären.
Als zentrale Treiber nennt die Studie die robuste Entwicklung der Finanzmärkte sowie steigende Werte nicht-finanzieller Aktiva, insbesondere von Wohneigentum. Die regionale Dynamik fiel dabei ungleich aus: In Europa, dem Nahen Osten und Afrika legten die Vermögen mit 17,5 Prozent am stärksten zu, begünstigt durch die Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro. Auf dem amerikanischen Kontinent betrug der Zuwachs 8,5 Prozent, im asiatisch-pazifischen Raum 5,9 Prozent. Die Vereinigten Staaten allein stellten mit über 440.000 neuen Millionären nahezu die Hälfte des globalen Zuwachses; aus Washingtoner Perspektive festigt dies die Position als größter Vermögensmarkt. In Kontinentaleuropa verzeichneten Frankreich, Spanien und Italien jeweils Zuwächse im mittleren fünfstelligen Bereich, während Deutschland mit einem Plus von rund 0,9 Prozent bei der Millionärszahl vergleichsweise moderat blieb.
Die Durchschnittswerte verdecken jedoch eine wachsende Kluft. Während das mittlere Vermögen (Median) in vielen Ländern seit 2020 real zurückging, konzentrierte sich das Wachstum auf die oberen Segmente. Besonders dynamisch war die Zunahme bei Vermögen über fünf Millionen Dollar. In der Spitzengruppe der 3.302 Dollar-Milliardäre – ein Anstieg um 13,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr – leben mehr als 1.000 in den USA, 562 in China und 211 in Indien. Aus Pekinger Sicht bleibt die Volksrepublik damit der zweitgrößte Markt für Superreiche, wenngleich das Wachstumstempo dort mit 0,3 Prozent bei den Millionären gering ausfiel. In Osteuropa stachen Litauen und die Türkei mit prozentualen Zuwächsen von 8,0 beziehungsweise 6,4 Prozent hervor.
Die Rangliste der durchschnittlichen Vermögen pro Erwachsenem führt die Schweiz mit 910.382 Dollar an, vor den USA (696.277 Dollar) und Luxemburg (654.732 Dollar). Deutschland liegt mit 346.613 Dollar auf Rang 14, Österreich und die Schweiz profitieren von einer im internationalen Vergleich breiteren Vermögensstreuung. Die UBS weist darauf hin, dass der Status „Millionär“ in der Regel nicht liquides Barvermögen bedeutet, sondern maßgeblich durch selbstgenutztes Wohneigentum geprägt ist. Der nächste Global Wealth Report wird turnusgemäß im kommenden Jahr veröffentlicht und zeigen, ob die Vermögenszuwächse anhalten oder sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen dämpfend auswirken.
| Lateinamerikanische Presse | −0.50 | critical |
|---|---|---|
| Russische & GUS-Presse | +0.20 | neutral |
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.30 | critical |
| Subsaharisch-afrikanische Presse | 0.00 | neutral |
The rise in millionaires is not a success but proof that the global system rewards the rich at the expense of the poor. State intervention to rebalance is demanded.
A neutral statistic is immediately framed within a social justice discourse, using the contrast between 'millions more' and 'excluded majorities' to generate indignation.
The figure is an indicator of economic health; the growth of millionaires shows capitalism works. There is no reason for alarm; on the contrary, it is a positive signal for investors.
A detached, technical tone is adopted, avoiding any moral connotation. The data is depoliticized and presented as a mere number, reducing the possibility of social criticism.
The growth of millionaires is an ambivalent fact: it should be read as a sign of recovery, but also as a warning for social cohesion. Regulatory intervention is called for to correct imbalances.
A two-sided argument is built: the positive side (recovery) is acknowledged, then flipped to the negative side (inequality), creating a tension that legitimizes the demand for reforms.
The growth of millionaires is an opportunity to attract capital and stimulate development. Africa must position itself to benefit from this global wealth, not complain.
The discourse on inequality is avoided and the focus is shifted to how the continent can benefit from the phenomenon, using business and development language.
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