
Fluglehrer springt in den Tod – 22-jährige Schülerin landet Maschine
In der argentinischen Provinz Córdoba hat sich ein Fluglehrer während eines Schulungsflugs aus der Maschine gestürzt; die allein zurückgebliebene Schülerin brachte das Flugzeug sicher zu Boden.
Ein Fluglehrer hat sich am Samstag, dem 4. Juli, während eines Ausbildungsflugs in der zentralargentinischen Provinz Córdoba aus einem Kleinflugzeug gestürzt und ist ums Leben gekommen. Die 22-jährige Schülerin, die mit ihm an Bord war, blieb unverletzt und landete die Maschine eigenständig. Der Leichnam des 42-jährigen Leandro Andrés Bertazzo wurde nach Angaben der örtlichen Behörden in einem ländlichen Gebiet nahe der Ortschaft Toledo geborgen.
Nach übereinstimmenden Berichten argentinischer Medien befand sich das Flugzeug vom Typ Cessna C-150 in einer Höhe von rund 250 Metern, als Bertazzo der jungen Frau gesagt haben soll: „Du weißt, was du zu tun hast.“ Eduardo Álvarez, Leiter der Flugschule Flying Parrot Córdoba, schilderte gegenüber der Zeitung Clarín, der Instruktor habe daraufhin seinen Kopfhörer abgenommen, sein Mobiltelefon beiseitegelegt und die Tür geöffnet – ein Vorgang, der aufgrund des Luftdrucks nur mit erheblichem Kraftaufwand möglich sei. Die Schülerin, die bereits über eine Pilotenlizenz verfügte, aber nur wenige Flugstunden absolviert hatte, setzte einen Notruf ab und führte das Flugzeug anschließend selbstständig zu einer sicheren Landung.
Die Justizbehörden der Provinz Córdoba haben die Ermittlungen inzwischen an die Bundesjustiz übergeben. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft wird der Vorfall als Suizid behandelt; eine abschließende offizielle Feststellung steht jedoch noch aus. Das betroffene Flugzeug wurde sichergestellt und wird technisch untersucht. Ersten Erkenntnissen zufolge soll Bertazzo in der Vergangenheit psychiatrische Hilfe in Anspruch genommen haben, ohne dass die Flugschule davon Kenntnis hatte. Álvarez erklärte, der Verstorbene habe am Unglückstag keinerlei auffälliges Verhalten gezeigt und zuvor noch einen anderen Flugschüler unterrichtet.
Bertazzo war seit 2022 als Fluglehrer tätig und besaß eine Verkehrspilotenlizenz der US-amerikanischen Federal Aviation Administration. In argentinischen Luftfahrtkreisen wird der Vorfall als äußerst ungewöhnlich beschrieben. Die Ermittlungen der Bundesjustiz dauern an; sie sollen klären, ob es Versäumnisse bei der psychologischen Betreuung des Luftfahrtpersonals gab und wie die junge Pilotin die Situation technisch bewältigen konnte.
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.40 | critical |
|---|---|---|
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
Der Ausbilder sprach seine letzten Worte und sprang in die Leere, ließ die junge Schülerin eine wundersame Landung vollführen.
Durch das Zitieren der letzten Worte und die Beschreibung der Schwierigkeit, die Tür zu öffnen, wird ein Gefühl von Unmittelbarkeit und Pathos erzeugt.
Details über die laufenden Ermittlungen und das Privatleben des Ausbilders fehlen.
Der Ausbilder sprang aus dem Flugzeug und die Studentin, bereits lizenzierte Pilotin, landete sicher. Der Fall wird nun von der Bundesjustiz untersucht.
Durch die Fokussierung auf die Übergabe der Ermittlungen an das Bundesgericht verlagert die Erzählung die Aufmerksamkeit vom persönlichen Drama auf den rechtlichen Prozess.
Die letzten Worte des Ausbilders und die dramatischen Details des Sprungs fehlen.
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