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Energie & KlimaSonntag, 28. Juni 2026

Extreme Wetterereignisse in Nahost und Nordafrika: Warnungen vor Hitze, Starkregen und Stürmen

Die Meteorologiebehörden mehrerer Länder haben für die kommenden Tage Warnungen herausgegeben – von sintflutartigen Regenfällen in Iran und Algerien bis zu Hitzewellen in Marokko und Israel.

Am Sonntag haben die staatlichen Wetterdienste Irans, Marokkos, Algeriens und Israels gleichzeitig vor teils schweren Wetterlagen gewarnt. Während in Iran heftige Regenfälle und in Marokko eine Hitzewelle mit Spitzenwerten um 45 Grad Celsius erwartet werden, drohen in Algerien beide Phänomene gleichzeitig. Der israelische Dienst gab eine «rote Warnung» vor extremer Hitzebelastung im Jordantal heraus. Die Warnungen betreffen unterschiedliche meteorologische Systeme, treten aber zeitlich geballt in der Großregion auf.

Die iranische Wetterbehörde (IRIMO) hat für Montag bis Donnerstag in insgesamt 17 Provinzen eine gelbe Warnstufe ausgelöst. Ein von Norden einziehendes Tief bringt in den Provinzen am Kaspischen Meer – Gilan, Mazandaran, Golestan – sowie im Nordwesten und im südlichen Sistan-Belutschistan kräftige Schauer, Gewitter und örtlich Hagel. Die Niederschläge lassen Flüsse anschwellen, in Berglagen drohen Steinschläge. Gleichzeitig warnt IRIMO vor starken Winden und Staubstürmen, die vor allem in den Wüstengebieten von Khuzestan, Yazd und Kerman die Sicht beeinträchtigen. Für den Persischen Golf und das Arabische Meer gilt eine gesonderte Seewarnung: Wellenhöhen bis 1,5 Meter und Windgeschwindigkeiten bis 24 Knoten machen die Fahrt für leichte Boote gefährlich.

Marokkos Generaldirektion für Meteorologie (DGM) prognostiziert eine von Sonntag bis Mittwoch andauernde Hitzewelle. In den Provinzen Zagora, Tata, Es-Semara und Oued Ed-Dahab werden 40 bis 44 Grad erreicht, in Teilen von Marrakesch und Béni Mellal bis zu 45 Grad. Zugleich ziehen am Sonntagnachmittag in den östlichen Provinzen Boulemane, Midelt und Figuig schwere Gewitter mit Hagel und Sturmböen auf, die bis zum späten Abend anhalten sollen. Der algerische Wetterdienst meldete für fünf Küstenprovinzen – darunter Annaba und Skikda – eine Hitzewelle mit Temperaturen jenseits der 40-Grad-Marke, während im Hochland und in der Sahara mit Starkregen und Sandstürmen zu rechnen ist.

In Israel gilt der Fokus der sommerlichen Belastung: Neben der erwähnten roten Warnung für das Jordantal bestehen orangefarbene Warnungen für die Wüste Judäa und das Tote Meer sowie gelbe für den Golan und die Arava-Senke. In Eilat werden 40 Grad, in Tiberias 35 Grad erwartet. Die Behörden raten der Bevölkerung, körperliche Anstrengungen zu meiden und ausreichend zu trinken. Reisende in die betroffenen Regionen sollten die lokalen Warnungen ernst nehmen und Aufenthalte in Flussbetten sowie Bergwanderungen während der Unwetter unterlassen. Die Wetterdienste rechnen damit, dass sich die Situation in Iran ab Donnerstag allmählich entspannt, während die Hitzewelle in Nordafrika noch bis Mittwoch anhalten dürfte.

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Sonntag, 28. Juni 2026

Extreme Wetterereignisse in Nahost und Nordafrika: Warnungen vor Hitze, Starkregen und Stürmen

Die Meteorologiebehörden mehrerer Länder haben für die kommenden Tage Warnungen herausgegeben – von sintflutartigen Regenfällen in Iran und Algerien bis zu Hitzewellen in Marokko und Israel.

Am Sonntag haben die staatlichen Wetterdienste Irans, Marokkos, Algeriens und Israels gleichzeitig vor teils schweren Wetterlagen gewarnt. Während in Iran heftige Regenfälle und in Marokko eine Hitzewelle mit Spitzenwerten um 45 Grad Celsius erwartet werden, drohen in Algerien beide Phänomene gleichzeitig. Der israelische Dienst gab eine «rote Warnung» vor extremer Hitzebelastung im Jordantal heraus. Die Warnungen betreffen unterschiedliche meteorologische Systeme, treten aber zeitlich geballt in der Großregion auf.

Die iranische Wetterbehörde (IRIMO) hat für Montag bis Donnerstag in insgesamt 17 Provinzen eine gelbe Warnstufe ausgelöst. Ein von Norden einziehendes Tief bringt in den Provinzen am Kaspischen Meer – Gilan, Mazandaran, Golestan – sowie im Nordwesten und im südlichen Sistan-Belutschistan kräftige Schauer, Gewitter und örtlich Hagel. Die Niederschläge lassen Flüsse anschwellen, in Berglagen drohen Steinschläge. Gleichzeitig warnt IRIMO vor starken Winden und Staubstürmen, die vor allem in den Wüstengebieten von Khuzestan, Yazd und Kerman die Sicht beeinträchtigen. Für den Persischen Golf und das Arabische Meer gilt eine gesonderte Seewarnung: Wellenhöhen bis 1,5 Meter und Windgeschwindigkeiten bis 24 Knoten machen die Fahrt für leichte Boote gefährlich.

Marokkos Generaldirektion für Meteorologie (DGM) prognostiziert eine von Sonntag bis Mittwoch andauernde Hitzewelle. In den Provinzen Zagora, Tata, Es-Semara und Oued Ed-Dahab werden 40 bis 44 Grad erreicht, in Teilen von Marrakesch und Béni Mellal bis zu 45 Grad. Zugleich ziehen am Sonntagnachmittag in den östlichen Provinzen Boulemane, Midelt und Figuig schwere Gewitter mit Hagel und Sturmböen auf, die bis zum späten Abend anhalten sollen. Der algerische Wetterdienst meldete für fünf Küstenprovinzen – darunter Annaba und Skikda – eine Hitzewelle mit Temperaturen jenseits der 40-Grad-Marke, während im Hochland und in der Sahara mit Starkregen und Sandstürmen zu rechnen ist.

In Israel gilt der Fokus der sommerlichen Belastung: Neben der erwähnten roten Warnung für das Jordantal bestehen orangefarbene Warnungen für die Wüste Judäa und das Tote Meer sowie gelbe für den Golan und die Arava-Senke. In Eilat werden 40 Grad, in Tiberias 35 Grad erwartet. Die Behörden raten der Bevölkerung, körperliche Anstrengungen zu meiden und ausreichend zu trinken. Reisende in die betroffenen Regionen sollten die lokalen Warnungen ernst nehmen und Aufenthalte in Flussbetten sowie Bergwanderungen während der Unwetter unterlassen. Die Wetterdienste rechnen damit, dass sich die Situation in Iran ab Donnerstag allmählich entspannt, während die Hitzewelle in Nordafrika noch bis Mittwoch anhalten dürfte.

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