
Rassistische Attacken gegen Mbappé nach Frankreichs Sieg – Paraguayische Senatorin löst Eklat aus
Nach dem Achtelfinal-Aus Paraguays bei der WM 2026 veröffentlichte Senatorin Celeste Amarilla rassistische Schmähungen gegen Kylian Mbappé und löste damit eine diplomatische Kontroverse aus.
Frankreichs Einzug ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2026 geriet unmittelbar nach dem Abpfiff zur Nebensache. Der 1:0-Sieg gegen Paraguay, den Kylian Mbappé mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 70. Minute sicherte, war von großer Härte und wiederholten Provokationen geprägt. Nach Spielende verweigerte der französische Kapitän Paraguays Torhüter Orlando Gill den Handschlag, woraufhin dieser ihm den Ball an den Rücken warf. Was als hitzige Szene auf dem Rasen von Philadelphia begann, eskalierte binnen Stunden zu einer Affäre von internationaler Tragweite.
Die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla vom oppositionellen Partido Liberal Radical Auténtico veröffentlichte auf der Plattform X eine Serie rassistischer Ausfälle gegen Mbappé. Sie bezeichnete den in Paris geborenen Stürmer als „kolonisierten Kameruner, der verzweifelt versucht, als Franzose durchzugehen“, und setzte hinzu, er habe „statt Muttermilch Kokosnüsse gesaugt, und das Gebildetste, was er je hörte, waren Schimpansen“. Zudem forderte sie, Paraguays Spieler hätten Mbappé nach dem Abpfiff ohrfeigen sollen. Die Äußerungen verbreiteten sich rasch und riefen weltweit Empörung hervor.
Aus Frankreich folgte eine mehrstufige Reaktion. Mbappé selbst antwortete auf X, Amarilla sei eine „verachtenswerte Frau, unwürdig ihres Amtes“, die nicht Paraguay repräsentiere, und warf ihr vor, mit ihrem „hemmungslosen Rassismus“ die historische Leistung der paraguayischen Mannschaft überschattet zu haben. Der französische Fußballverband (FFF) kündigte eine Strafanzeige an und nannte die Aussagen „strafbar und verwerflich“. Sportministerin Marina Ferrari verurteilte die Entgleisung als „abscheulich und umso inakzeptabler, als sie von einer politischen Verantwortlichen stammt“. Präsident Emmanuel Macron sprach Mbappé seine volle Unterstützung aus.
Die paraguayische Regierung distanzierte sich umgehend. Das Außenministerium erklärte, die Äußerungen Amarillas stünden „im Widerspruch zu den Werten und Prinzipien, die das friedliche Zusammenleben und die Achtung der Menschenwürde fördern“, und betonte, sie spiegelten weder die Position der Regierung noch die des paraguayischen Volkes wider. Auch der Präsident des Kongresses, Basilio Núñez, wies die rassistischen Botschaften zurück. FIFA-Präsident Gianni Infantino verurteilte die Attacke ebenfalls und bekräftigte die Null-Toleranz-Politik des Weltverbands gegenüber Diskriminierung.
Sportlich rückt für Frankreich nun das Viertelfinale gegen Marokko am 9. Juli in Boston in den Fokus. Mbappé, mit sieben Treffern gemeinsam mit Lionel Messi und Erling Haaland an der Spitze der Torjägerliste, hatte die Partie gegen Paraguay mit seinem Strafstoß entschieden und damit den Grundstein für das Weiterkommen gelegt – ein Erfolg, der durch die rassistische Kontroverse vorübergehend in den Hintergrund trat.
| Kontinentaleuropäische Presse | −0.90 | critical |
|---|---|---|
| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
| Lateinamerikanische Presse | −0.70 | critical |
The Paraguayan senator crossed all lines with racist insults; Mbappé responded firmly and France will not let this slide.
By emphasizing the gravity of the senator's words and the institutional reaction, a clear opposition between civilization and barbarism is created.
The context of mutual provocations during the match and any possible political justification for the senator are omitted.
The senator insulted Mbappé with racist phrases; he called her a despicable woman.
By reporting the statements without interpretation, the moral evaluation is left to the reader.
The context of the French federation's reaction and legal implications are omitted.
Senator Amarilla, already known for her controversial positions, crossed all limits; Mbappé was right to respond, but Paraguay is not represented by these statements.
By balancing the condemnation of racism with contextualization of the senator's figure, a total condemnation of Paraguay is avoided and a regional perspective is maintained.
The French federation's reaction and the possibility of international legal actions are omitted.
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