
EasyJet stimmt Grundsatzvereinbarung über Castlelake-Offerte zu
Der Verwaltungsrat der britischen Billigfluggesellschaft zeigt sich bereit, den Aktionären ein fünftes, auf 6,90 Pfund je Aktie erhöhtes Übernahmeangebot zu empfehlen.
Die britische Billigfluggesellschaft EasyJet hat am Sonntag eine Grundsatzvereinbarung mit der US-Investmentgesellschaft Castlelake über die finanziellen Eckpunkte einer möglichen Übernahme erzielt. Das verbesserte Barangebot von 6,90 Pfund Sterling je Aktie bewertet das Unternehmen mit rund 5,2 Milliarden Pfund (etwa 6,9 Milliarden US-Dollar). Der Verwaltungsrat erklärte, er sei geneigt, den Aktionären die Annahme zu empfehlen, sollte eine formelle Offerte vorgelegt werden. Die Aktie, die am Freitag bei 5,58 Pfund schloss, notierte damit deutlich unter dem Angebotspreis.
Der Einigung vorausgegangen waren monatelange, teils öffentlich ausgetragene Spannungen. EasyJet hatte vier vorherige Offerten – beginnend bei 5,60 Pfund und zuletzt 6,50 Pfund je Aktie – als „hochgradig opportunistisch“ zurückgewiesen und Castlelake vorgeworfen, das Unternehmen „zu einem Schleuderpreis“ kaufen zu wollen. Aus Sicht des US-Investors wiederum mangelte es dem Verwaltungsrat an Dialogbereitschaft. Erst nach der fünften Offerte gewährte EasyJet Ende Juni einen eingeschränkten Einblick in Geschäftsinformationen und stimmte einer Fristverlängerung zu.
Ein zentrales Hindernis für eine vollständige Übernahme bleibt die europäische Eigentümerstruktur. EasyJet unterliegt als europäische Fluggesellschaft der EU-Regel, wonach mehrheitlich europäische Anteilseigner die Kontrolle ausüben müssen. Castlelake als US-Fonds benötigt daher einen europäischen Partner. Das Unternehmen hat bereits signalisiert, diese Auflage erfüllen zu wollen, und sich mit dem früheren EasyJet-Manager Peter Bellew sowie Mark Breen verbündet. Zudem betonte Castlelake seinen „enormen Respekt“ für die Airline und ihre Beschäftigten und bekundete die Absicht, das Flottenmodernisierungsprogramm zu unterstützen.
EasyJet steht unter erheblichem Kostendruck. Der Konflikt mit dem Iran hatte die Kerosinpreise in die Höhe getrieben und zu einem Verlust im ersten Halbjahr sowie rückläufigen Sommerbuchungen geführt. Der Aktienkurs war im vergangenen Jahr um mehr als 30 Prozent gefallen, bevor das Übernahmeinteresse bekannt wurde. Zu den attraktivsten Vermögenswerten zählen die moderne Airbus-A320-Flotte, Hunderte Flugzeugbestellungen sowie begehrte Start- und Landerechte in London, Mailand und Genf. Größter Aktionär ist die Familie des Gründers Stelios Haji-Ioannou mit 15,3 Prozent.
Die Frist für eine verbindliche Offerte wurde auf den 3. August um 17.00 Uhr Londoner Zeit verlängert. Beide Seiten betonten, dass keine Gewissheit über das Zustandekommen einer festen Offerte bestehe. Sollte ein Angebot erfolgen, bedarf es der Zustimmung der Aktionäre sowie der üblichen behördlichen Genehmigungen.
| Lateinamerikanische Presse | −0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Kontinentaleuropäische Presse | +0.10 | neutral |
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
EasyJet only agreed after rejecting four 'opportunistic' offers, and now the US fund manages to buy at a price the airline itself had called undervalued.
The narrative focuses on EasyJet's statements against previous offers, creating the impression that the deal was hard-won and that the final price is still questionable.
It does not mention Castlelake's pre-existing 2.14% stake in EasyJet, which could indicate a long-term interest rather than pure opportunism.
Fund Castlelake finally succeeded after four attempts, and EasyJet recognizes the value of the offer, accepting a deal that values the company as it deserves.
The narrative emphasizes the progression of offers and the fund's determination, presenting the deal as a happy ending after lengthy negotiations, without dwelling on EasyJet's initial criticisms.
It does not report the accusations of 'opportunism' and 'bargain price' that EasyJet had made in earlier stages, present in other blocs.
The agreement is a step forward in negotiations, with EasyJet's board ready to recommend the offer to shareholders, subject to due diligence.
The report simply lists facts and figures, without adding judgments or emotional emphasis, presenting the deal as a normal business transaction.
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