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Medien & UnterhaltungMontag, 29. Juni 2026

Der Siegeszug des 'King of Pop': 'Michael' überholt 'Oppenheimer' an den Kinokassen

Antoine Fuquas Biopic über Michael Jackson hat mit 977 Millionen Dollar 'Oppenheimer' als erfolgreichste Filmbiografie abgelöst und neue Maßstäbe gesetzt.

Die Produktion des Films stand von Beginn an unter Spannung. Nachdem die Erben des Sängers ein ganzes Kapitel aus dem Drehbuch gestrichen hatten, musste das Studio Lionsgate für 50 Millionen Dollar Szenen nachdrehen lassen – ein Eingriff, der den Kinostart verzögerte und in der Branche für Stirnrunzeln sorgte. Dass ausgerechnet dieses Projekt nun alle Rekorde bricht, gehört zu den Überraschungen des Kinojahres.

Am zehnten Wochenende nach dem Start im April 2026 überholte 'Michael' mit weltweit 977,4 Millionen Dollar Christopher Nolans 'Oppenheimer' (975,8 Millionen) und stieg damit zur umsatzstärksten Filmbiografie aller Zeiten auf. Zuvor hatte das Biopic bereits 'Bohemian Rhapsody' (911 Millionen) als erfolgreichstes Musikbiopic abgelöst. In Nordamerika spielte der Film 370,2 Millionen Dollar ein, international kamen 607,2 Millionen hinzu – getragen von außergewöhnlich starken Ergebnissen in Großbritannien (rund 70 Millionen), Frankreich (über 55 Millionen) sowie in Mexiko, Brasilien und Australien mit jeweils mehr als 30 Millionen Dollar.

Regisseur Antoine Fuqua erzählt den Weg Michael Jacksons von den Jackson 5 bis zur Krönung zum 'King of Pop', wobei der Film 1988 endet und die späteren Missbrauchsvorwürfe vollständig ausblendet. In der angelsächsischen Kritik stieß diese Entscheidung auf scharfe Ablehnung. Die britische Zeitung 'The Independent' verriss das Werk als 'makabren, seelenlosen Geldraub' und bemängelte, der Film tilge jede Spur von Absicht oder Handlungsmacht des Protagonisten jenseits einer nebulösen Mission, 'Liebe zu verbreiten und zu heilen'. Russische Medien konstatierten nüchtern, das Studio habe sich ganz auf die Rekonstruktion von Konzertauftritten und Musikvideos konzentriert, um die Marketingkampagne auf die populären Elemente zu stützen.

Das Publikum honorierte diese Strategie. In 65 internationalen Märkten erzielte 'Michael' den besten Start eines Musikbiopics, in 40 Märkten – darunter Brasilien, Frankreich und Mexiko – übertraf die Laufzeit jene von 'Bohemian Rhapsody'. In Brasilien wurde der Film zum umsatzstärksten Universal-Titel aller Zeiten. Lionsgate verzeichnete mit 'Michael' den höchsten Einspielerfolg der Studiogeschichte und überflügelte 'Die Tribute von Panem – Catching Fire' (865 Millionen). Bereits wird über eine Fortsetzung spekuliert. So endet der Film mit einem eingefrorenen Bild des Jahres 1988 – ein Künstler auf dem Zenit, dessen Schatten das Licht der Leinwand nie erreichten.

Divergenz — wer erzählt sie wie
15%Niedrig
2 Blöcke · Positionen von −0.30 bis 0.00
KritischWohlwollend
RUSLAT
Abweichung zwischen Presseblöcken
Russische & GUS-Presse0.00neutral
Lateinamerikanische Presse−0.30critical
Venezuelan outlets are not present in this cluster.
Russische & GUS-Presse0.00
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Russian media record the death toll and the response of Venezuelan authorities.

Mechanismusquantificazione

It provides numerical data to establish authority and detachment.

Auslassung

It does not mention criticism of rescue management nor the shortage of heavy equipment.

DistanzPragmatismus
Lateinamerikanische Presse−0.30
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Venezuelans demand concrete aid and criticize the inefficiency of rescue operations.

Mechanismuspersonalizzazione

It tells stories of individual citizens to evoke empathy and indignation.

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Montag, 29. Juni 2026

Der Siegeszug des 'King of Pop': 'Michael' überholt 'Oppenheimer' an den Kinokassen

Antoine Fuquas Biopic über Michael Jackson hat mit 977 Millionen Dollar 'Oppenheimer' als erfolgreichste Filmbiografie abgelöst und neue Maßstäbe gesetzt.

Die Produktion des Films stand von Beginn an unter Spannung. Nachdem die Erben des Sängers ein ganzes Kapitel aus dem Drehbuch gestrichen hatten, musste das Studio Lionsgate für 50 Millionen Dollar Szenen nachdrehen lassen – ein Eingriff, der den Kinostart verzögerte und in der Branche für Stirnrunzeln sorgte. Dass ausgerechnet dieses Projekt nun alle Rekorde bricht, gehört zu den Überraschungen des Kinojahres.

Am zehnten Wochenende nach dem Start im April 2026 überholte 'Michael' mit weltweit 977,4 Millionen Dollar Christopher Nolans 'Oppenheimer' (975,8 Millionen) und stieg damit zur umsatzstärksten Filmbiografie aller Zeiten auf. Zuvor hatte das Biopic bereits 'Bohemian Rhapsody' (911 Millionen) als erfolgreichstes Musikbiopic abgelöst. In Nordamerika spielte der Film 370,2 Millionen Dollar ein, international kamen 607,2 Millionen hinzu – getragen von außergewöhnlich starken Ergebnissen in Großbritannien (rund 70 Millionen), Frankreich (über 55 Millionen) sowie in Mexiko, Brasilien und Australien mit jeweils mehr als 30 Millionen Dollar.

Regisseur Antoine Fuqua erzählt den Weg Michael Jacksons von den Jackson 5 bis zur Krönung zum 'King of Pop', wobei der Film 1988 endet und die späteren Missbrauchsvorwürfe vollständig ausblendet. In der angelsächsischen Kritik stieß diese Entscheidung auf scharfe Ablehnung. Die britische Zeitung 'The Independent' verriss das Werk als 'makabren, seelenlosen Geldraub' und bemängelte, der Film tilge jede Spur von Absicht oder Handlungsmacht des Protagonisten jenseits einer nebulösen Mission, 'Liebe zu verbreiten und zu heilen'. Russische Medien konstatierten nüchtern, das Studio habe sich ganz auf die Rekonstruktion von Konzertauftritten und Musikvideos konzentriert, um die Marketingkampagne auf die populären Elemente zu stützen.

Das Publikum honorierte diese Strategie. In 65 internationalen Märkten erzielte 'Michael' den besten Start eines Musikbiopics, in 40 Märkten – darunter Brasilien, Frankreich und Mexiko – übertraf die Laufzeit jene von 'Bohemian Rhapsody'. In Brasilien wurde der Film zum umsatzstärksten Universal-Titel aller Zeiten. Lionsgate verzeichnete mit 'Michael' den höchsten Einspielerfolg der Studiogeschichte und überflügelte 'Die Tribute von Panem – Catching Fire' (865 Millionen). Bereits wird über eine Fortsetzung spekuliert. So endet der Film mit einem eingefrorenen Bild des Jahres 1988 – ein Künstler auf dem Zenit, dessen Schatten das Licht der Leinwand nie erreichten.

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