
Britanniens Stromnetz warnt vor Engpässen in dritter Hitzewelle
Während die Temperaturen auf bis zu 36 Grad steigen, melden Umfragen massive Gesundheitsfolgen – besonders für Frauen und sozial Schwache.
Der britische Stromnetzbetreiber National Energy System Operator (Neso) hat am Mittwoch eine Warnung vor knappen Kapazitätsreserven für den Donnerstagabend herausgegeben. Es ist bereits die dritte derartige Aufforderung zur Erhöhung der Stromerzeugung in diesem Jahr – ein Instrument, das üblicherweise nur in kalten Wintern zum Einsatz kommt. Als Grund nennt Neso „extreme Temperaturen in ganz Europa“, die einerseits die Effizienz von Kern- und Gaskraftwerken sowie von Wasserkühlsystemen mindern und andererseits den Stromverbrauch für Ventilatoren und Klimaanlagen in die Höhe treiben. Die Mitteilung signalisiert den Wunsch nach einem größeren Sicherheitspuffer, nicht aber unmittelbar drohende Stromausfälle.
Die Hitzewelle, die dritte in diesem Jahr, belastet nicht nur die Energieinfrastruktur. Einer Umfrage der End Fuel Poverty Coalition zufolge litten mehr als 15 Millionen Briten während der jüngsten Hitzeperiode unter gesundheitlichen Problemen. 28 Prozent der Erwachsenen gaben an, sich unwohl gefühlt zu haben; unter Menschen in finanziell schwieriger Lage waren es 47 Prozent, unter Menschen mit Behinderung 44 Prozent. Eine separate YouGov-Erhebung im Auftrag von Greenpeace unter 2.135 Erwachsenen ergab, dass zwei Drittel der Briten aufgrund der tropischen Nächte unter Schlafstörungen litten – fast die Hälfte verlor pro Nacht mindestens drei Stunden Schlaf. Eine im Januar veröffentlichte wissenschaftliche Übersichtsarbeit hatte zuvor gezeigt, dass mit jedem Grad Celsius Anstieg der Nachttemperatur die Schlafdauer um sieben bis vierzehn Minuten sinkt.
Besonders betroffen sind Frauen, wie Fachleute betonen. „Hitzewellen sind ein Stresstest für das weibliche Herz-Kreislauf-System“, sagte die NHS-Ärztin Dr. Nighat Arif der BBC. Biologische Faktoren spielen eine Rolle: Frauen produzieren weniger Schweiß und beginnen erst bei höheren Temperaturen zu schwitzen, zudem haben sie eine höhere Körperkerntemperatur und einen höheren Körperfettanteil, was die Wärmeabgabe erschwert. Hormonelle Schwankungen während des Menstruationszyklus, der Perimenopause oder der Schwangerschaft beeinträchtigen die Temperaturregulation zusätzlich. Dr. Cat Pinho-Gomes vom University College London verwies zudem auf sozioökonomische Faktoren: niedrigere Einkommen und die häufigere Übernahme von Pflegeaufgaben erhöhten die Vulnerabilität. Auch das höhere Durchschnittsalter von Frauen trage zum Risiko bei.
Der britische Wetterdienst Met Office erwartet den Höhepunkt der Hitzewelle am Donnerstag und Freitag mit verbreitet über 30 Grad, örtlich bis zu 36 Grad. Die Stromnetz-Warnung gilt am Donnerstagabend zwischen 18.30 und 22.30 Uhr. Neso kündigte an, die Lage weiter eng zu überwachen und bei Bedarf zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen.
| Südostasiatische Presse | −0.20 | neutral |
|---|---|---|
| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.10 | neutral |
Die Hitzewelle legt die Gesundheitskrise unter den Armen und Behinderten in Großbritannien offen und fordert dringende soziale Unterstützung.
Durch das Zitieren einer Koalitionsstudie stellt der Block die Hitzewelle als ein Problem sozialer Ungleichheit dar, nicht als Infrastrukturproblem.
Der Block lässt die Warnung des Netzbetreibers vor Stromengpässen aus und konzentriert sich ausschließlich auf die gesundheitlichen Auswirkungen.
Der britische Netzbetreiber warnt vor knappen Margen und fordert mehr Stromerzeugung, während Hitzewellen das System belasten.
Durch das Stützen auf offizielle Aussagen des Neso stellt der Block die Hitzewelle als eine Infrastruktur- und Energiesicherheitsherausforderung dar, nicht als soziale.
Der Block lässt die Studie zu gesundheitlichen Auswirkungen auf gefährdete Gruppen und die geschlechtsspezifischen Effekte aus und konzentriert sich nur auf die Netzzuverlässigkeit.
Hitzewellen schaden der Gesundheit von Frauen überproportional und erfordern geschlechterbewusste öffentliche Gesundheitsmaßnahmen.
Durch die Verwendung medizinischer Expertenaussagen stellt der Block die Hitzewelle als ein geschlechtsspezifisches Gesundheitsproblem dar und lässt Infrastruktur- und Armutsaspekte außen vor.
Der Block lässt die Warnung zur Netzversorgung und die Studie zu finanziellen Schwierigkeiten aus und konzentriert sich nur auf das Geschlecht.
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