
Merinos später Treffer bringt Spanien ins Halbfinale gegen Frankreich
Der eingewechselte Mikel Merino erzielte wie schon im Achtelfinale das Siegtor – diesmal gegen Belgien – und sicherte La Roja das erste WM-Halbfinale seit 2010.
Es lief die 88. Minute im Viertelfinale von Inglewood, als Mikel Merino zum zweiten Mal binnen einer Woche zum späten Helden wurde. Der Mittelfeldspieler des FC Arsenal, gerade zwei Minuten zuvor eingewechselt, staubte einen abgewehrten Schuss von Pau Cubarsí ab und besiegelte den 2:1-Sieg Spaniens über Belgien. Zuvor hatte Fabián Ruiz die Spanier in der 30. Minute in Führung gebracht, ehe Charles De Ketelaere per Kopf nach Flanke von Timothy Castagne noch vor der Pause ausglich – es war das erste Gegentor der Spanier nach 649 Minuten ohne Treffer bei dieser Weltmeisterschaft.
Die Partie im ausverkauften Stadion in Kalifornien, unter den 70.492 Zuschauern auch Brad Pitt und Penélope Cruz, war lange von spanischer Ballkontrolle geprägt, doch Belgien verteidigte diszipliniert und setzte auf Konter. Ein schwerer Schlag für die Roten Teufel war die verletzungsbedingte Auswechslung von Torhüter Thibaut Courtois in der 77. Minute; sein Ersatz Senne Lammens konnte den entscheidenden Nachschuss nicht festhalten. Merino, der schon im Achtelfinale gegen Portugal in der Nachspielzeit getroffen hatte, sagte nach der Partie: „Ich kann es selbst nicht glauben. Nach dem ersten Mal dachte ich, das passiert so schnell nicht wieder – und jetzt stehe ich wieder hier.“
Für Spanien ist es der erste Halbfinaleinzug seit dem Titelgewinn 2010. Die Mannschaft von Luis de la Fuente ist nun seit 36 Länderspielen ungeschlagen, nur noch eine Partie vom Weltrekord Italiens entfernt. De la Fuente zeigte sich nach dem Abpfiff selbstbewusst mit Blick auf den nächsten Gegner: „Es ist der Charakter dieser Mannschaft. Wir sind das einzige Team, das Frankreich zweimal geschlagen hat. Es ist nur folgerichtig, dass wir glauben, es wieder tun zu können.“ Auch Flügelstürmer Nico Williams betonte, man habe Frankreich bereits zweimal besiegt und wolle das erneut schaffen.
Im Halbfinale kommt es damit zum Duell mit dem Vizeweltmeister, der sich zuvor souverän mit 2:0 gegen Marokko durchgesetzt hatte. Während Frankreichs Kylian Mbappé bislang überzeugte, wartet Spaniens Jungstar Lamine Yamal, der am Montag 19 Jahre alt wird, noch auf seinen großen Auftritt in diesem Turnier. Die Partie in Dallas am 14. Juli gilt vielen Beobachtern als vorgezogenes Endspiel – der Sieger wird als Favorit für das Finale am 19. Juli in New Jersey gehandelt.
| Russische & GUS-Presse | 0.00 | neutral |
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Russia reports the facts without embellishment: Spain won, period.
The narrative is reduced to a sequence of events, eliminating any emotional or strategic interpretation, making the result an objective fact.
The Russian account omits any mention of the goalkeeping error or Courtois's emotional reaction, present in other blocs, to maintain a neutral chronicle.
Southeast Asia exalts Merino as Spain's secret joker, always ready to strike when needed.
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The Southeast Asian bloc omits any criticism of Spain's overall performance or the difficulties faced against Belgium, focusing solely on the heroic moment.
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The Atlantic acknowledges Merino's stroke of genius but imposes an examination: Spain must raise its level to compete with France.
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The Atlantic bloc omits the emotional reaction of the Belgian team and the goalkeeping error, focusing on Spain's need to improve.
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