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Justiz & RechtDienstag, 23. Juni 2026

Brasilianerin in Seoul wegen Stalkings von BTS-Star Jungkook verurteilt

Das Gericht verhängte ein Jahr Haft auf Bewährung und verfügte die Abschiebung, nachdem die Frau 22-mal die Residenz aufgesucht und 133-mal die Türklingel betätigt hatte.

Ein südkoreanisches Gericht hat eine 30-jährige Brasilianerin wegen Verstoßes gegen das Anti-Stalking-Gesetz und Hausfriedensbruch zu einem Jahr Haft verurteilt, ausgesetzt zur Bewährung für zwei Jahre. Das Urteil des Westlichen Bezirksgerichts Seoul unter Vorsitz von Richter Park Ji-won sieht zudem die Abschiebung der Frau vor, sobald die Entscheidung rechtskräftig ist. Die Verurteilte hatte zwischen Dezember 2024 und Januar 2025 insgesamt 22-mal die Residenz des BTS-Mitglieds Jungkook im Seouler Bezirk Yongsan aufgesucht, Briefe und Gegenstände hinterlassen und in einer Nacht 133-mal die Türklingel betätigt.

Nach Darstellung des Gerichts ignorierte die Frau mehrfach polizeiliche Verwarnungen und eine einstweilige Verfügung, die ihr untersagte, sich dem Anwesen auf weniger als 100 Meter zu nähern. Als erschwerend wertete das Gericht, dass die Angeklagte selbst nach einer Festnahme und Freilassung ihre Annäherungsversuche fortsetzte und der Sänger eine strenge Bestrafung forderte. Zugleich berücksichtigte die Kammer mildernde Umstände: Die Frau habe aus Zuneigung gehandelt, ohne Absicht körperlichen Schadens; Jungkook habe die Hausfriedensstörung nicht unmittelbar miterlebt; und das Risiko eines Rückfalls sei aufgrund der bevorstehenden Abschiebung gering.

Die Familie der Brasilianerin hatte gegenüber dem brasilianischen Nachrichtenportal G1 erklärt, die junge Frau leide an einer psychischen Störung und sei ohne Wissen der Angehörigen nach Seoul gereist. Angehörige äußerten die Hoffnung auf eine rasche Rückführung, um eine medizinische Behandlung in Brasilien zu ermöglichen. Das brasilianische Außenministerium hat über die Botschaft in Seoul bislang keine öffentliche Stellungnahme zu dem Fall abgegeben. Aus südkoreanischer Sicht unterstreicht das Urteil die zunehmende Bereitschaft der Justiz, gegen obsessive Fan-Handlungen – sogenannte Sasaengs – mit strafrechtlichen Mitteln vorzugehen.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsverletzungen rund um Jungkook ein. Bereits 2025 war eine chinesische Staatsbürgerin festgenommen worden, die kurz nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst versucht hatte, in das Haus einzudringen. Die Management-Agentur Bighit Music hat nach eigenen Angaben die Schutzprotokolle für den Künstler verschärft. Mit Rechtskraft des Urteils wird die Brasilianerin nach Brasilien abgeschoben; eine Berufung gegen die Entscheidung ist noch möglich.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Lateinamerikanische PresseIndische & südasiatische Presse
Lateinamerikanische Presse
DistanzPragmatismus

Eine Brasilianerin wurde in Seoul zu einem Jahr Haft auf Bewährung für zwei Jahre verurteilt, weil sie das BTS-Mitglied Jung Kook verfolgt und wiederholt dessen Wohnung betreten hatte. Nach Abschluss des Verfahrens wird sie abgeschoben. Der Fall zeigt die strikte Durchsetzung der südkoreanischen Anti-Stalking-Gesetze gegenüber ausländischen Staatsangehörigen.

Indische & südasiatische Presse
AlarmDringlichkeit

Eine Brasilianerin, die beschuldigt wird, BTS-Star Jungkook gestalkt zu haben, erhielt eine Bewährungsstrafe, nachdem sie 133 Mal an seiner Tür geklingelt hatte. Ihr droht die Abschiebung aus Südkorea. Der Fall unterstreicht die extremen Wege, die manche Fans gehen, und wirft Fragen zur Sicherheit von Idolen auf.

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Dienstag, 23. Juni 2026

Brasilianerin in Seoul wegen Stalkings von BTS-Star Jungkook verurteilt

Das Gericht verhängte ein Jahr Haft auf Bewährung und verfügte die Abschiebung, nachdem die Frau 22-mal die Residenz aufgesucht und 133-mal die Türklingel betätigt hatte.

Ein südkoreanisches Gericht hat eine 30-jährige Brasilianerin wegen Verstoßes gegen das Anti-Stalking-Gesetz und Hausfriedensbruch zu einem Jahr Haft verurteilt, ausgesetzt zur Bewährung für zwei Jahre. Das Urteil des Westlichen Bezirksgerichts Seoul unter Vorsitz von Richter Park Ji-won sieht zudem die Abschiebung der Frau vor, sobald die Entscheidung rechtskräftig ist. Die Verurteilte hatte zwischen Dezember 2024 und Januar 2025 insgesamt 22-mal die Residenz des BTS-Mitglieds Jungkook im Seouler Bezirk Yongsan aufgesucht, Briefe und Gegenstände hinterlassen und in einer Nacht 133-mal die Türklingel betätigt.

Nach Darstellung des Gerichts ignorierte die Frau mehrfach polizeiliche Verwarnungen und eine einstweilige Verfügung, die ihr untersagte, sich dem Anwesen auf weniger als 100 Meter zu nähern. Als erschwerend wertete das Gericht, dass die Angeklagte selbst nach einer Festnahme und Freilassung ihre Annäherungsversuche fortsetzte und der Sänger eine strenge Bestrafung forderte. Zugleich berücksichtigte die Kammer mildernde Umstände: Die Frau habe aus Zuneigung gehandelt, ohne Absicht körperlichen Schadens; Jungkook habe die Hausfriedensstörung nicht unmittelbar miterlebt; und das Risiko eines Rückfalls sei aufgrund der bevorstehenden Abschiebung gering.

Die Familie der Brasilianerin hatte gegenüber dem brasilianischen Nachrichtenportal G1 erklärt, die junge Frau leide an einer psychischen Störung und sei ohne Wissen der Angehörigen nach Seoul gereist. Angehörige äußerten die Hoffnung auf eine rasche Rückführung, um eine medizinische Behandlung in Brasilien zu ermöglichen. Das brasilianische Außenministerium hat über die Botschaft in Seoul bislang keine öffentliche Stellungnahme zu dem Fall abgegeben. Aus südkoreanischer Sicht unterstreicht das Urteil die zunehmende Bereitschaft der Justiz, gegen obsessive Fan-Handlungen – sogenannte Sasaengs – mit strafrechtlichen Mitteln vorzugehen.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Sicherheitsverletzungen rund um Jungkook ein. Bereits 2025 war eine chinesische Staatsbürgerin festgenommen worden, die kurz nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst versucht hatte, in das Haus einzudringen. Die Management-Agentur Bighit Music hat nach eigenen Angaben die Schutzprotokolle für den Künstler verschärft. Mit Rechtskraft des Urteils wird die Brasilianerin nach Brasilien abgeschoben; eine Berufung gegen die Entscheidung ist noch möglich.

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Eine Brasilianerin wurde in Seoul zu einem Jahr Haft auf Bewährung für zwei Jahre verurteilt, weil sie das BTS-Mitglied Jung Kook verfolgt und wiederholt dessen Wohnung betreten hatte. Nach Abschluss des Verfahrens wird sie abgeschoben. Der Fall zeigt die strikte Durchsetzung der südkoreanischen Anti-Stalking-Gesetze gegenüber ausländischen Staatsangehörigen.

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AlarmDringlichkeit

Eine Brasilianerin, die beschuldigt wird, BTS-Star Jungkook gestalkt zu haben, erhielt eine Bewährungsstrafe, nachdem sie 133 Mal an seiner Tür geklingelt hatte. Ihr droht die Abschiebung aus Südkorea. Der Fall unterstreicht die extremen Wege, die manche Fans gehen, und wirft Fragen zur Sicherheit von Idolen auf.

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