
Bärenattacke in Alaska, Teddyraub in Buenos Aires: Ungewöhnliche Tierbegegnungen in Amerika
Während eine Frau in Alaska von einem Bären verletzt wurde, rettete ein Husky in Connecticut einen Jungen; in Brasilien wurden ausgesetzte Tiere geborgen.
In Alaska ist eine Frau am Donnerstag von einem Braunbären angegriffen und schwer verletzt worden, als sie ihren Hund schützen wollte. Der Vorfall ist Teil einer Reihe von aussergewöhnlichen Begegnungen zwischen Mensch und Tier, die sich in den vergangenen Tagen auf dem amerikanischen Kontinent ereigneten – von einer Bärenflucht vor einer Katze in Kanada über die Rettung eines Jungen durch einen Husky in Connecticut bis hin zum Diebstahl eines übergrossen Teddybären aus einem Auto in Buenos Aires.
Nach Angaben der Behörden in Alaska trat die Frau am frühen Morgen mit zwei Hunden vor ihr Haus in Kenai, als sie auf eine Bärin mit zwei Jungen traf. Ein Hund flüchtete ins Haus, der andere lief in den Vorgarten. Die Frau holte eine Schrotflinte und gab mehrere Schüsse ab, woraufhin die Bärin sie auf der Veranda attackierte. Eine weitere Person im Haus schrie den Bären an, der daraufhin mit den Jungen floh. Die Verletzte wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Anchorage gebracht; ihr Zustand wurde zunächst nicht bekannt gegeben. In Connecticut bewahrte ein Husky einen sechsjährigen Jungen vor einem heranstürmenden Schwarzbären, wie örtliche Polizeiberichte und Videoaufnahmen zeigen. Der Hund stellte sich dem Bären entgegen und lenkte ihn ab, sodass das Kind unverletzt entkommen konnte. In Kanada wiederum verjagte eine Hauskatze einen Bären, der in einen Garten eingedrungen war – das Tier ergriff vor dem fauchenden Kater die Flucht.
In Brasilien wurden unterdessen zwei Fälle von ausgesetzten Tieren bekannt. In Rio de Janeiro entdeckten Anwohner einen angeketteten Pitbull, der in der Nacht zuvor von einem Paar an einem Baum zurückgelassen worden war. Das sichtlich abgemagerte Tier wurde von der städtischen Tierschutzbehörde geborgen und in ein Tierheim gebracht; die Polizei ermittelt wegen Tierquälerei. In Teresina, im Bundesstaat Piauí, fanden Passanten ein verletztes und stark unterernährtes Pferd nahe einer Schule. Das Tier wies eine alte, verheilte Verletzung auf und wurde nach einer Meldung von der Gesundheitsbehörde gerettet. Auch hier laufen Ermittlungen zum Halter.
Einen kuriosen Abschluss fand die Serie in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Wie die Nachrichtenagentur Noticias Argentinas berichtet, schlug ein Mann am helllichten Tag die Scheibe eines geparkten Wagens ein und entwendete einen grossen Teddybären sowie Kleidungsstücke. Überwachungskameras zeichneten den Vorfall im Stadtteil Saavedra auf; der Täter entfernte sich zu Fuss. Eine Festnahme wurde bislang nicht gemeldet. In allen Fällen dauern die Ermittlungen an, die genauen Umstände – insbesondere der Gesundheitszustand der Frau in Alaska – sind noch nicht abschliessend geklärt.
| Lateinamerikanische Presse | −0.10 | neutral |
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| Atlantische / angloamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
Tierchroniken aus Amerika: ein Mosaik von Episoden, die Neugier, Alarm und Zärtlichkeit mischen, ohne eine einheitliche redaktionelle Linie.
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