
Älteste figürliche Kunst in Sulawesi entdeckt – und weitere Funde belegen frühe Gewalt
Eine 45.500 Jahre alte Felsmalerei auf Sulawesi verschiebt die Schwelle symbolischen Denkens, während andere Funde von Gewalt zeugen.
In einer Kalksteinhöhle auf der indonesischen Insel Sulawesi haben Forscher der Griffith University eine Felsmalerei dokumentiert, die ein Warzenschwein in roter Ockerfarbe zeigt. Die Datierung von Kalkablagerungen, die sich nach der Fertigstellung über dem Bild gebildet hatten, ergab ein Mindestalter von 45.500 Jahren. Damit handelt es sich um die älteste bekannte figürliche Darstellung der Menschheit. Der Fund, über den das Team um Adam Brumm und Maxime Aubert berichtet, verschiebt die Schwelle für symbolisches Denken und künstlerischen Ausdruck weiter zurück und unterstreicht die Rolle Südostasiens als Wiege früher Kreativität.
Doch nicht nur Kunst, auch Spuren von Gewalt reichen tief in die Vorgeschichte. Ein internationales Forscherteam hat am Schädel eines Homo sapiens aus der Qafzeh-Höhle in Israel eine scharfe Schnittverletzung am linken Unterkiefer identifiziert. Die Wunde, die vor rund 100.000 Jahren mit einem Steinwerkzeug zugefügt wurde, zeigt Heilungsspuren – der Mann überlebte den Angriff. Die Lage der Verletzung auf der linken Gesichtshälfte deutet nach forensischen Mustern auf einen rechtshändigen Täter in einer direkten Konfrontation hin. Die Studie, publiziert in Scientific Reports, gilt als ältester Beleg für zwischenmenschliche Gewalt mit einer scharfen Waffe.
Ein weiterer Fund aus Nordsyrien wirft ein Schlaglicht auf Gewalt gegen Kinder in frühen städtischen Gesellschaften. In Tell Brak, einer der ersten Städte Mesopotamiens, wurde das Skelett eines sechs bis neun Monate alten Säuglings aus der Zeit um 4000 v. Chr. untersucht. Die Knochen wiesen vier gebrochene Rippen auf, die teilweise verheilt waren, sowie Schädelverletzungen und eine abnorme Knochenbildung am Oberschenkel. Nach Ausschluss von Krankheiten wie Rachitis oder Skorbut kommen die Forscher zu dem Schluss, dass wiederholte stumpfe Gewalt die wahrscheinlichste Ursache ist. Der Fall ist eine seltene archäologische Dokumentation von Kindesmisshandlung.
Jenseits der prähistorischen Funde beschäftigen auch jüngere Rätsel die Wissenschaft. In der Antarktis entdeckte ein chilenischer Biologe 1985 einen menschlichen Schädel, der nach Analysen einer jungen Frau aus Chile gehörte, die zwischen 1819 und 1825 starb – also noch vor oder zeitgleich mit der offiziell ersten bestätigten Sichtung des Kontinents 1820. Die Umstände ihres Todes bleiben ungeklärt. In Argentinien wiederum gibt der Fund eines zerstückelten Säuglings auf einem Friedhof Rätsel auf; die Ermittlungen dauern an. Solche Fälle zeigen, wie forensische Methoden – von der Uran-Thorium-Datierung bis zur mikroskopischen Knochenanalyse – verborgene Kapitel der Menschheitsgeschichte aufdecken, von den frühesten Kunstwerken bis zu individuellen Schicksalen.
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Die Entdeckung von Kindesmissbrauch und Waffengewalt in der Vorgeschichte beweist, dass menschliche Grausamkeit so alt ist wie die Menschheit selbst.
Nutzt forensische Beweise, um alte Verletzungen als 'Missbrauch' und 'Verbrechen' zu bezeichnen, moralisiert die Vergangenheit und macht prähistorische Gewalt sofort als böse erkennbar.
Der Block lässt die Entdeckung der ältesten figurativen Kunst aus und konzentriert sich ausschließlich auf Gewalt.
Das 45.500 Jahre alte Schweinegemälde ist die älteste figurative Kunst, ein Beweis für frühe menschliche Kreativität, die die Geschichte der kulturellen Evolution neu schreibt.
Verlässt sich auf die wissenschaftliche Autorität von Datierungen und Universitäten, um die Entdeckung als unbestreitbare Tatsache zu etablieren und Staunen und Respekt hervorzurufen.
Der Block lässt die Entdeckungen prähistorischer Gewalt aus und konzentriert sich nur auf Kunst.
Indonesien ist das Zentrum der Weltvorgeschichte, und die Gemälde von Liang Metanduno beweisen es: ein Erbe, das mit Stolz gezeigt werden kann.
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Der Block lässt die Entdeckungen prähistorischer Gewalt aus und konzentriert sich ausschließlich auf die Kunst und ihre nationale Bedeutung.
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