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SportSamstag, 27. Juni 2026

Ägyptens historischer Achtelfinaleinzug von Salahs Muskelverletzung überschattet

Der Kapitän musste beim 1:1 gegen Iran mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden, die ägyptische Verbandsspitze gibt sich dennoch zuversichtlich.

Mit dem 1:1 gegen Iran hat Ägypten am frühen Samstagmorgen erstmals in seiner Geschichte die K.-o.-Runde einer Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Der zweite Platz in der Gruppe G hinter Belgien geriet jedoch unmittelbar nach dem Abpfiff zur Nebensache, denn Mohamed Salah, der prägende Spieler der „Pharaonen“, hatte die Partie in der 57. Minute mit einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel vorzeitig beenden müssen. Der 34-Jährige war nach einem Sprint ohne Fremdeinwirkung zu Boden gegangen und hatte selbst das Zeichen zur Auswechslung gegeben.

Die ägyptische Fußballverband (EFA) bestätigte nach einer Kernspinuntersuchung eine Zerrung der rückwärtigen Oberschenkelmuskulatur. Salah habe umgehend ein intensives Behandlungsprogramm aufgenommen, eine Ausfallzeit nannte der Verband nicht. Aus Kairoer Sicht wurde die Verletzung umgehend als „nicht schwerwiegend“ eingestuft. Nationaltrainer Hossam Hassan erklärte nach dem Spiel, Salah habe ihm versichert, es sei „keine große Sache“. Verbandsvize Khaled Al-Dandali sprach von einer „leichten Zerrung“ und betonte, die Auswechslung sei vor allem präventiv erfolgt. Auch Mustafa Abu Zahra, Vorstandsmitglied der EFA, zeigte sich im ägyptischen Fernsehen überzeugt, Salah werde gegen Australien auflaufen können.

Die Zuversicht speist sich auch aus dem Turnierkalender: Bis zum Achtelfinalduell am Freitag im klimatisierten AT&T Stadium in Dallas verbleiben sechs Tage Regeneration. Anders als Salah wird Außenverteidiger Ahmed Fattouh, der sich im selben Spiel einen Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel zuzog, definitiv ausfallen. Innenverteidiger Mohamed Abdel Moneim laboriert an einer schweren Knöchelprellung, soll aber rechtzeitig fit werden. Aus australischer Perspektive bereitet man sich unterdessen auf einen Einsatz Salahs vor. Co-Trainer Hayden Foxe sagte, man müsse mit dem Besten rechnen: „Er ist ein Spieler von enormem Talent, und ich bin sicher, er wird alles tun, um zu spielen.“

Die Australier, die bei ihrer dritten Achtelfinalteilnahme den ersten Sieg in einer K.-o.-Partie anstreben, sehen sich einem Gegner gegenüber, der seit der Afrikameisterschaft nur drei seiner letzten 13 Spiele verloren hat und in der Vorbereitung unter anderem Brasilien und Spanien Paroli bot. Salah selbst hatte beim 3:1-Auftaktsieg gegen Neuseeland sein drittes WM-Tor erzielt und ist mit nun drei Treffern ägyptischer Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften. Ein Bericht des US-Senders Fox News, der von einer Knieverletzung sprach, steht im Widerspruch zu den offiziellen Angaben aus Kairo und wurde von ägyptischer Seite nicht bestätigt.

Für Ägypten geht es in Dallas nicht nur um den Einzug ins Achtelfinale, sondern auch um die Fortsetzung eines historischen Laufs, der das Land nach Jahrzehnten des Scheiterns in der Gruppenphase erstmals unter die letzten 32 geführt hat. Sollte Salah rechtzeitig fit werden, träfe er auf eine australische Mannschaft, die nach den Worten ihres Assistenztrainers „furchtlos“ auftreten will. Die klimatisierten Bedingungen im Stadion nehmen der Partie zumindest die zusätzliche Belastung der texanischen Hitze von über 35 Grad.

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Die historische Qualifikation Ägyptens wird von der Ungewissheit über Mohamed Salahs Oberschenkelverletzung überschattet. Untersuchungen ergaben eine Muskelzerrung, und obwohl die Verletzung nicht schwerwiegend ist, bleibt sein Einsatz gegen Australien fraglich, was die Sorge um den Starspieler verstärkt.

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Ägypten hat Geschichte geschrieben, indem es erstmals die K.-o.-Runde erreicht hat, und Trainer Hossam Hassan erklärt, die Mannschaft sei bereit, jedem Gegner furchtlos entgegenzutreten. Der Fokus liegt auf der kollektiven Leistung und dem Selbstvertrauen des Teams, während Salahs Verletzung als nebensächliche Sorge behandelt wird.

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Samstag, 27. Juni 2026

Ägyptens historischer Achtelfinaleinzug von Salahs Muskelverletzung überschattet

Der Kapitän musste beim 1:1 gegen Iran mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden, die ägyptische Verbandsspitze gibt sich dennoch zuversichtlich.

Mit dem 1:1 gegen Iran hat Ägypten am frühen Samstagmorgen erstmals in seiner Geschichte die K.-o.-Runde einer Fußball-Weltmeisterschaft erreicht. Der zweite Platz in der Gruppe G hinter Belgien geriet jedoch unmittelbar nach dem Abpfiff zur Nebensache, denn Mohamed Salah, der prägende Spieler der „Pharaonen“, hatte die Partie in der 57. Minute mit einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel vorzeitig beenden müssen. Der 34-Jährige war nach einem Sprint ohne Fremdeinwirkung zu Boden gegangen und hatte selbst das Zeichen zur Auswechslung gegeben.

Die ägyptische Fußballverband (EFA) bestätigte nach einer Kernspinuntersuchung eine Zerrung der rückwärtigen Oberschenkelmuskulatur. Salah habe umgehend ein intensives Behandlungsprogramm aufgenommen, eine Ausfallzeit nannte der Verband nicht. Aus Kairoer Sicht wurde die Verletzung umgehend als „nicht schwerwiegend“ eingestuft. Nationaltrainer Hossam Hassan erklärte nach dem Spiel, Salah habe ihm versichert, es sei „keine große Sache“. Verbandsvize Khaled Al-Dandali sprach von einer „leichten Zerrung“ und betonte, die Auswechslung sei vor allem präventiv erfolgt. Auch Mustafa Abu Zahra, Vorstandsmitglied der EFA, zeigte sich im ägyptischen Fernsehen überzeugt, Salah werde gegen Australien auflaufen können.

Die Zuversicht speist sich auch aus dem Turnierkalender: Bis zum Achtelfinalduell am Freitag im klimatisierten AT&T Stadium in Dallas verbleiben sechs Tage Regeneration. Anders als Salah wird Außenverteidiger Ahmed Fattouh, der sich im selben Spiel einen Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel zuzog, definitiv ausfallen. Innenverteidiger Mohamed Abdel Moneim laboriert an einer schweren Knöchelprellung, soll aber rechtzeitig fit werden. Aus australischer Perspektive bereitet man sich unterdessen auf einen Einsatz Salahs vor. Co-Trainer Hayden Foxe sagte, man müsse mit dem Besten rechnen: „Er ist ein Spieler von enormem Talent, und ich bin sicher, er wird alles tun, um zu spielen.“

Die Australier, die bei ihrer dritten Achtelfinalteilnahme den ersten Sieg in einer K.-o.-Partie anstreben, sehen sich einem Gegner gegenüber, der seit der Afrikameisterschaft nur drei seiner letzten 13 Spiele verloren hat und in der Vorbereitung unter anderem Brasilien und Spanien Paroli bot. Salah selbst hatte beim 3:1-Auftaktsieg gegen Neuseeland sein drittes WM-Tor erzielt und ist mit nun drei Treffern ägyptischer Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften. Ein Bericht des US-Senders Fox News, der von einer Knieverletzung sprach, steht im Widerspruch zu den offiziellen Angaben aus Kairo und wurde von ägyptischer Seite nicht bestätigt.

Für Ägypten geht es in Dallas nicht nur um den Einzug ins Achtelfinale, sondern auch um die Fortsetzung eines historischen Laufs, der das Land nach Jahrzehnten des Scheiterns in der Gruppenphase erstmals unter die letzten 32 geführt hat. Sollte Salah rechtzeitig fit werden, träfe er auf eine australische Mannschaft, die nach den Worten ihres Assistenztrainers „furchtlos“ auftreten will. Die klimatisierten Bedingungen im Stadion nehmen der Partie zumindest die zusätzliche Belastung der texanischen Hitze von über 35 Grad.

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Die historische Qualifikation Ägyptens wird von der Ungewissheit über Mohamed Salahs Oberschenkelverletzung überschattet. Untersuchungen ergaben eine Muskelzerrung, und obwohl die Verletzung nicht schwerwiegend ist, bleibt sein Einsatz gegen Australien fraglich, was die Sorge um den Starspieler verstärkt.

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Ägypten hat Geschichte geschrieben, indem es erstmals die K.-o.-Runde erreicht hat, und Trainer Hossam Hassan erklärt, die Mannschaft sei bereit, jedem Gegner furchtlos entgegenzutreten. Der Fokus liegt auf der kollektiven Leistung und dem Selbstvertrauen des Teams, während Salahs Verletzung als nebensächliche Sorge behandelt wird.

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