
Tuchel bestätigt Rice-Einsatz – Englands Mittelfeld vor Argentinien-Duell intakt
Vor dem WM-Halbfinale gegen Titelverteidiger Argentinien kann Englands Trainer Thomas Tuchel auf Declan Rice bauen, muss jedoch auf Jordan Henderson und Jarell Quansah verzichten.
Einen Tag vor dem WM-Halbfinale gegen Argentinien hat Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel grünes Licht für den Einsatz von Declan Rice gegeben. Der Mittelfeldspieler des FC Arsenal, der im Viertelfinale gegen Norwegen noch zur Halbzeit ausgewechselt werden musste, habe die Erkrankung überwunden und am Dienstag das volle Training absolviert. „Rice ist bereit zu starten und so gut wie möglich erholt“, erklärte Tuchel bei der Pressekonferenz in Atlanta. Der 27-Jährige war nach dem Achtelfinale gegen Mexiko für drei Tage bettlägerig gewesen und hatte die Vorbereitung auf das Norwegen-Spiel weitgehend verpasst.
Neben Rice stehen Tuchel für die Partie am Mittwochabend nahezu alle Spieler zur Verfügung. Lediglich zwei Akteure fallen definitiv aus: Jordan Henderson laboriert an den Folgen eines Armbruchs, den er sich bei der Jubelfeier nach dem Sieg über Mexiko zugezogen hatte und der operativ versorgt werden musste. Der junge Verteidiger Jarell Quansah fehlt aufgrund einer Rotsperre, die er sich im selben Spiel eingehandelt hatte. Rechtsverteidiger Reece James, der nach einer Oberschenkelverletzung gegen Norwegen als Einwechselspieler zurückkehrte, drängt auf einen Platz in der Startelf.
In der Defensive erwägt Tuchel, erstmals in diesem Turnier dieselbe Viererkette zweimal hintereinander aufzubieten. Das Quartett aus Ezri Konsa, John Stones, Marc Guehi und Nico O'Reilly hatte beim 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Norwegen überzeugt. Aus dem englischen Trainerstab verlautete, Tuchel sei mit der Abstimmung der Abwehrreihe zufrieden gewesen – ein Faktor, der gegen die von Lionel Messi angeführte argentinische Offensive an Gewicht gewinnt.
Das Aufeinandertreffen der beiden Fußballnationen ist historisch vorbelastet. 1986 warf Diego Maradona England mit seinem „Hand Gottes“-Tor und einem Jahrhunderttreffer aus dem Viertelfinale, 1998 scheiterte England im Achtelfinale nach David Beckhams Platzverweis im Elfmeterschießen. Tuchel jedoch winkt ab: „Wir nutzen das nicht als Treibstoff. Wir wissen, warum wir hier sind, und wir respektieren den Gegner, aber wir tauchen nicht in historische Ereignisse ein.“
Für den deutschen Trainer, der seit seinem Amtsantritt noch keine feste Defensivformation etabliert hat, ist die Partie die bislang größte Bewährungsprobe. Mit einem Sieg würde England ins Endspiel im MetLife Stadium einziehen und dort auf den Gewinner der zweiten Halbfinalbegegnung zwischen Spanien und einem noch zu ermittelnden Gegner treffen.
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| Südostasiatische Presse | 0.00 | neutral |
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England kommt mit fast vollständigem Kader ins Halbfinale: nur Henderson und Quansah fehlen, Rice ist genesen.
Der Block präsentiert alle relevanten Fakten (Fitness, Verletzungen, Sperren) in einer ausgewogenen, sequenziellen Reihenfolge und erzeugt so den Eindruck von Vollständigkeit und Objektivität.
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Rice ist bereit, ein großer Schub für England, das gegen Argentinien um einen Finalplatz kämpft.
Der Block hebt die positive Nachricht von Rice' Rückkehr hervor, während er die Abwesenheiten von Henderson und Quansah auslässt und so den Eindruck voller Stärke erweckt.
Erwähnt nicht die Abwesenheiten von Henderson und Quansah, was den Eindruck erweckt, der Kader sei vollständig fit.
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