
Trump stellt baldigen Frieden mit Iran in Aussicht – Asiens Börsen reagieren euphorisch
Die japanischen und südkoreanischen Leitindizes stiegen teils um mehr als sieben Prozent, nachdem der US-Präsident von einem möglichen Abkommen sprach; in Teheran dämpfte man jedoch die Erwartungen.
An den Finanzmärkten Asiens brach am Freitag eine regelrechte Euphorie aus. Auslöser war die überraschende Mitteilung von US-Präsident Donald Trump, wonach die Gespräche mit Iran auf höchster Ebene geführt und ein Abkommen zur Beendigung der militärischen Auseinandersetzungen in Reichweite sei. Der japanische Nikkei-Index kletterte in der Spitze um mehr als vier Prozent, der südkoreanische Kospi sogar um 7,8 Prozent. Die Kursgewinne spiegelten eine schlagartige Aufhellung der Risikostimmung wider, die auch durch den vorangegangenen Anstieg an der Wall Street befeuert wurde.
Aus Washingtoner Sicht schien die diplomatische Initiative kurz vor dem Durchbruch zu stehen. Trump erklärte, die Verhandlungen seien "auf die höchste Ebene der iranischen Führung gebracht und genehmigt" worden. Zudem hatte er zuvor öffentlich gemacht, geplante Vergeltungsschläge gegen Iran ausgesetzt zu haben. Allerdings blieb die Reaktion in Teheran verhalten: Außenministeriumssprecher Esmaeil Baqaei dementierte, dass bereits eine endgültige Einigung erzielt worden sei. Diese widersprüchlichen Signale lassen Raum für Skepsis.
Die Auswirkungen waren auch auf den Rohstoffmärkten spürbar: Die Ölpreise gaben deutlich nach, da die Furcht vor Lieferengpässen aus der Golfregion vorerst schwand. In Tokio notierte der Nikkei am Morgen zeitweise über der Marke von 67.000 Punkten, bevor er wieder etwas zurückfiel. Beobachter in Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum, verfolgten die Entwicklung aufmerksam: Eine Entspannung im Nahen Osten könnte die Energiekosten dämpfen und den exportorientierten Volkswirtschaften zugutekommen.
Allerdings mahnen Analysten zur Vorsicht. Die Erfahrung lehrt, dass Ankündigungen aus dem Weißen Haus nicht immer belastbar sind und die iranische Führung ihre eigenen taktischen Interessen verfolgt. Für die globalen Märkte bleibt die geopolitische Unsicherheit ein zentraler Risikofaktor. Ein Scheitern der Gespräche könnte die jüngsten Gewinne rasch zunichtemachen und die Volatilität zurückbringen. Bis zur Unterzeichnung eines verbindlichen Abkommens dürfte die Nervosität anhalten.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Asiatische Märkte springen an, nachdem Trump ein Abkommen mit dem Iran beansprucht, doch Teherans Haltung bleibt unklar. Die Golfpresse betont die wirtschaftliche Erleichterung und die Hoffnung auf Vermeidung weiterer Konflikte, bleibt aber skeptisch gegenüber der Beständigkeit der Ankündigung.
Die Börsen feiern die Nachricht eines bevorstehenden Friedensabkommens, Trump erklärt sogar den Krieg für beendet. Von Stockholm bis Tokio steigen die Indizes und die Ölpreise fallen, was eine schnelle Rückkehr des Vertrauens widerspiegelt.
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