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Verteidigung & SicherheitDienstag, 30. Juni 2026

Anschlagserie auf Revolutionsgarden im Westen und Südosten Irans verschärft Sicherheitslage

Bei Angriffen in Paveh und Sarawan wurden mehrere IRGC-Mitglieder getötet; Teheran macht kurdische Separatisten und „zionistisch-amerikanische Söldner“ verantwortlich.

In der westiranischen Grenzstadt Paveh sind am Montagabend zwei Angehörige der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) vor ihrem Wohnhaus erschossen worden, zwei weitere wurden verletzt. Nahezu zeitgleich starben im südöstlichen Sarawan ein IRGC-Mitglied und seine Ehefrau, als Unbekannte das Feuer auf ihr Fahrzeug eröffneten. Die Vorfälle reihen sich in eine Serie bewaffneter Zusammenstöße, die sich in den vergangenen Tagen entlang der westlichen Grenzprovinzen Kermanschah, Kurdistan und West-Aserbaidschan ereignet haben. Nach Angaben des IRGC-nahen Portals Sepah News wurde zudem ein sechsköpfiges Team „regierungsfeindlicher und separatistischer Gruppen“ in den Bergen zwischen Mahabad und Piranschahr in einen Hinterhalt gelockt und „vollständig zerschlagen“.

Die iranische Staatsführung wertet die Attacken als terroristische Akte. Das IRGC-Kommando der Provinz Kermanschah sprach von einem „feigen und verräterischen“ Vorgehen, das von den zuständigen Stellen untersucht werde. Das Staatsfernsehen machte für den Angriff in Sarawan „zionistisch-amerikanische Söldner“ verantwortlich – eine in Teheran gängige Bezeichnung für militante und separatistische Gruppierungen. Parallel dazu forderte die iranische Regierung über den irakischen Botschafter in Teheran von Bagdad und der Autonomen Region Kurdistan, die Führungen kurdischer Oppositionsparteien entweder an Iran auszuliefern oder innerhalb einer festgelegten Frist in Drittstaaten abzuschieben. Diese Forderung steht im Kontext eines über drei Jahre alten Grenzsicherheitsabkommens zwischen beiden Ländern.

Die in Norwegen ansässige Menschenrechtsorganisation Hengaw berichtet, dass sich zu dem Anschlag in Paveh die neu gegründete kurdische Gruppe Khori Hiva („Sonne der Hoffnung“) bekannt habe. In ihrer Erklärung wirft die Gruppe einem der Getöteten vor, an der gewaltsamen Niederschlagung der landesweiten Proteste nach dem Tod von Mahsa Amini im September 2022 beteiligt gewesen zu sein. Khori Hiva kündigte an, sich für politische Bewusstseinsbildung, die Stärkung kurdischer nationaler Identität und die Dokumentation von Menschenrechtsverstößen einzusetzen. Aus Sicht westlicher Sicherheitskreise deutet die Gründung solcher Kleingruppen auf eine zunehmende Fragmentierung und Radikalisierung innerhalb des kurdischen Widerstands hin, der sich im Februar 2026 zu einem breiten Oppositionsbündnis unter dem Namen „Koalition der politischen Kräfte Kurdistans Iran“ zusammengeschlossen hatte.

Die jüngste Eskalation fällt in eine Phase fragiler Waffenruhe zwischen den USA und Iran, die nach wechselseitigen Militärschlägen in der Straße von Hormus vereinbart worden war. Aus europäischer Sicht wächst die Sorge, dass eine Destabilisierung der iranischen Peripherie die laufenden Nukleargespräche belasten und neue Fluchtbewegungen in Richtung Türkei und EU auslösen könnte. Unabhängig von den Anschlägen verunglückte am selben Tag der politische Stellvertreter der IRGC-Marine, Akbarzadeh, bei einem Autounfall in der Provinz Kerman; er war zuvor von der Europäischen Union wegen der Behinderung der freien Schifffahrt sanktioniert worden. Die iranischen Behörden haben Ermittlungen zu allen Vorfällen eingeleitet, während die IRGC-Bodentruppen ihre Operationen in den nordwestlichen Grenzgebieten fortsetzen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Iranische & verwandte PresseIsraelische Presse
Iranische & verwandte Presse/ Regime
OpferrolleAlarm

Zwei IRGC-Mitglieder wurden bei einem feigen Terroranschlag auf ihr Haus in Paveh, Provinz Kermanshah, getötet. Die Sicherheitskräfte untersuchen den Vorfall, der die anhaltende Bedrohung durch konterrevolutionäre Elemente verdeutlicht. Die Nation trauert um ihre gefallenen Verteidiger.

Israelische Presse/ Sicherheit
AlarmSkepsis

Ein hochrangiger IRGC-Marineoffizier starb bei einem Autounfall, während die Aufstände im Westen Irans eskalieren und kurdische Rebellen mit Sicherheitskräften zusammenstoßen. Die Vorfälle deuten auf einen wachsenden Aufstand hin, den Teheran nur schwer eindämmen kann, was Fragen zur Stabilität des Regimes aufwirft. Die Angriffe erfolgen vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran.

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Dienstag, 30. Juni 2026

Anschlagserie auf Revolutionsgarden im Westen und Südosten Irans verschärft Sicherheitslage

Bei Angriffen in Paveh und Sarawan wurden mehrere IRGC-Mitglieder getötet; Teheran macht kurdische Separatisten und „zionistisch-amerikanische Söldner“ verantwortlich.

In der westiranischen Grenzstadt Paveh sind am Montagabend zwei Angehörige der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) vor ihrem Wohnhaus erschossen worden, zwei weitere wurden verletzt. Nahezu zeitgleich starben im südöstlichen Sarawan ein IRGC-Mitglied und seine Ehefrau, als Unbekannte das Feuer auf ihr Fahrzeug eröffneten. Die Vorfälle reihen sich in eine Serie bewaffneter Zusammenstöße, die sich in den vergangenen Tagen entlang der westlichen Grenzprovinzen Kermanschah, Kurdistan und West-Aserbaidschan ereignet haben. Nach Angaben des IRGC-nahen Portals Sepah News wurde zudem ein sechsköpfiges Team „regierungsfeindlicher und separatistischer Gruppen“ in den Bergen zwischen Mahabad und Piranschahr in einen Hinterhalt gelockt und „vollständig zerschlagen“.

Die iranische Staatsführung wertet die Attacken als terroristische Akte. Das IRGC-Kommando der Provinz Kermanschah sprach von einem „feigen und verräterischen“ Vorgehen, das von den zuständigen Stellen untersucht werde. Das Staatsfernsehen machte für den Angriff in Sarawan „zionistisch-amerikanische Söldner“ verantwortlich – eine in Teheran gängige Bezeichnung für militante und separatistische Gruppierungen. Parallel dazu forderte die iranische Regierung über den irakischen Botschafter in Teheran von Bagdad und der Autonomen Region Kurdistan, die Führungen kurdischer Oppositionsparteien entweder an Iran auszuliefern oder innerhalb einer festgelegten Frist in Drittstaaten abzuschieben. Diese Forderung steht im Kontext eines über drei Jahre alten Grenzsicherheitsabkommens zwischen beiden Ländern.

Die in Norwegen ansässige Menschenrechtsorganisation Hengaw berichtet, dass sich zu dem Anschlag in Paveh die neu gegründete kurdische Gruppe Khori Hiva („Sonne der Hoffnung“) bekannt habe. In ihrer Erklärung wirft die Gruppe einem der Getöteten vor, an der gewaltsamen Niederschlagung der landesweiten Proteste nach dem Tod von Mahsa Amini im September 2022 beteiligt gewesen zu sein. Khori Hiva kündigte an, sich für politische Bewusstseinsbildung, die Stärkung kurdischer nationaler Identität und die Dokumentation von Menschenrechtsverstößen einzusetzen. Aus Sicht westlicher Sicherheitskreise deutet die Gründung solcher Kleingruppen auf eine zunehmende Fragmentierung und Radikalisierung innerhalb des kurdischen Widerstands hin, der sich im Februar 2026 zu einem breiten Oppositionsbündnis unter dem Namen „Koalition der politischen Kräfte Kurdistans Iran“ zusammengeschlossen hatte.

Die jüngste Eskalation fällt in eine Phase fragiler Waffenruhe zwischen den USA und Iran, die nach wechselseitigen Militärschlägen in der Straße von Hormus vereinbart worden war. Aus europäischer Sicht wächst die Sorge, dass eine Destabilisierung der iranischen Peripherie die laufenden Nukleargespräche belasten und neue Fluchtbewegungen in Richtung Türkei und EU auslösen könnte. Unabhängig von den Anschlägen verunglückte am selben Tag der politische Stellvertreter der IRGC-Marine, Akbarzadeh, bei einem Autounfall in der Provinz Kerman; er war zuvor von der Europäischen Union wegen der Behinderung der freien Schifffahrt sanktioniert worden. Die iranischen Behörden haben Ermittlungen zu allen Vorfällen eingeleitet, während die IRGC-Bodentruppen ihre Operationen in den nordwestlichen Grenzgebieten fortsetzen.

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Iranische & verwandte PresseIsraelische Presse
Iranische & verwandte Presse/ Regime
OpferrolleAlarm

Zwei IRGC-Mitglieder wurden bei einem feigen Terroranschlag auf ihr Haus in Paveh, Provinz Kermanshah, getötet. Die Sicherheitskräfte untersuchen den Vorfall, der die anhaltende Bedrohung durch konterrevolutionäre Elemente verdeutlicht. Die Nation trauert um ihre gefallenen Verteidiger.

Israelische Presse/ Sicherheit
AlarmSkepsis

Ein hochrangiger IRGC-Marineoffizier starb bei einem Autounfall, während die Aufstände im Westen Irans eskalieren und kurdische Rebellen mit Sicherheitskräften zusammenstoßen. Die Vorfälle deuten auf einen wachsenden Aufstand hin, den Teheran nur schwer eindämmen kann, was Fragen zur Stabilität des Regimes aufwirft. Die Angriffe erfolgen vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran.

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