
Taifun Bavi: Taiwan und japanische Inseln rüsten sich für schweren Sturm
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 162 km/h und einem Radius von 380 Kilometern nähert sich Taifun Bavi Taiwan; Behörden ordnen Evakuierungen und Schließungen an.
Der Taifun Bavi hat am Freitag die südwestlichen Inseln Japans und den Norden Taiwans mit starken Winden und heftigen Regenfällen erreicht. Nach Angaben taiwanischer Behörden wurden mehr als tausend Menschen aus ihren Häusern evakuiert, vor allem aus dem östlichen Landkreis Hualien. In acht Städten und Landkreisen im Norden und Osten der Insel, darunter die Hauptstadt Taipeh, blieben Schulen und öffentliche Einrichtungen geschlossen. Auf der japanischen Insel Ishigaki deckten Anwohner Fenster ab und sicherten Geschäfte, während Supermärkte ihre Türen schlossen.
Die taiwanische Wetterbehörde (CWA) hatte am frühen Morgen eine Landwarnung herausgegeben. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Auge des Sturms etwa 700 Kilometer östlich der Südspitze Taiwans und bewegte sich mit 25 Kilometern pro Stunde nordwestwärts. Die Behörde maß anhaltende Windgeschwindigkeiten von 162 Kilometern pro Stunde mit Böen bis zu 198 Kilometern pro Stunde; andere Quellen hatten am Vortag noch von 184 Kilometern pro Stunde berichtet. Der Sturmradius wird mit 380 Kilometern angegeben, was Bavi nach Einschätzung der CWA zum größten Taifun seit 1995 macht. In den Bergregionen werden Niederschlagsmengen von bis zu einem Meter erwartet. Fluggesellschaften strichen Dutzende Verbindungen, Fährlinien zu den Außeninseln wurden eingestellt.
Die Zahl der Evakuierten variiert je nach Quelle: Während taiwanische Stellen von über 1.000 Menschen sprechen, nennen andere Berichte rund 500 Betroffene, fast alle in Hualien. Auch die gemessenen Windstärken unterscheiden sich zwischen den Wetterdiensten. Der Sturm, der zuvor als Supertaifun über Guam und die Nördlichen Marianen hinweggezogen war, hat sich über dem Pazifik abgeschwächt. Meteorologen gehen davon aus, dass er weiter an Kraft verlieren wird, warnen jedoch vor den Auswirkungen des großen Windfeldes, das auch Regionen fern des Zentrums treffen kann.
Nach seinem Vorbeizug an Taiwan wird Bavi voraussichtlich am Wochenende im Osten Chinas nahe der Stadt Wenzhou auf Land treffen. In China hatten bereits in dieser Woche schwere Unwetter mit mindestens 39 Todesopfern zu Überschwemmungen und einem Dammbruch geführt. Die Behörden in Taiwan und Japan riefen die Bevölkerung dazu auf, sich von Küsten fernzuhalten und auf Erdrutsche sowie steigende Flusspegel zu achten. Die volle Auswirkung des Taifuns wird erst in den kommenden Stunden absehbar sein.
| Atlantische / angloamerikanische Presse | −0.30 | critical |
|---|---|---|
| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.20 | neutral |
The Atlantic raises the alarm: Typhoon Bavi is the biggest in 30 years and hits Taiwan with destructive force.
Uses the historical comparison with 1995 and the military metaphor 'war footing' to amplify the perception of urgency and severity.
Omits detailed prevention measures and local population reactions, which appear in other accounts.
Sub-Saharan Africa describes the impending catastrophe with emphasis on destruction, citing high waves and destructive winds.
Adopts sensationalist language with superlatives ('biggest in years', 'destructive') to capture attention, but without delving into local details.
Does not mention school closures and official warnings issued by Taiwan, which are central in other sources.
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