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Kriminalität & KatastrophenSonntag, 5. Juli 2026

Supert Taifun Bavi verwüstet US-Insel Rota im Pazifik

Der Sturm der Kategorie 5 traf mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 km/h auf die Marianen-Insel und verursachte nach Behördenangaben schwere Zerstörungen.

Der Supert Taifun Bavi ist am Montagmorgen (Ortszeit) mit voller Wucht auf die kleine US-amerikanische Insel Rota im westlichen Pazifik getroffen. Der Wirbelsturm, der nach Angaben des Joint Typhoon Warning Center (JTWC) maximale anhaltende Windgeschwindigkeiten von 290 km/h und Böen von bis zu 350 km/h erreichte, zog mit seinem Auge direkt über die südlichste Insel der Nördlichen Marianen hinweg. Die Insel zählt rund 1.500 bis 2.000 Einwohner.

Die örtlichen Behörden meldeten bereits während des Durchzugs des Sturms „große Schäden“. Ein Sprecher des Einsatzstabs der Inselverwaltung, Lou Rosario, erklärte, es gebe Berichte über schwere Zerstörungen, Überschwemmungen und den Ausfall von Mobilfunknetzen nach dem Einsturz eines Sendemasts. Der US-Wetterdienst NWS hatte zuvor vor einer „lebensbedrohlichen Situation“ und „katastrophalen Schäden“ gewarnt. Demnach könnten nicht aus Beton gebaute Häuser völlig zerstört werden, und weite Teile der Insel seien für Wochen unbewohnbar. Über mögliche Todesopfer lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor.

Auch die benachbarten US-Territorien Guam, Saipan und Tinian waren von starken Winden und heftigen Regenfällen betroffen. Auf Saipan wurden am internationalen Flughafen Böen von mehr als 161 km/h gemessen. Die Region hatte erst im April dieses Jahres der Supert Taifun Sinlaku heimgesucht, der 17 Menschen tötete und Schäden in Milliardenhöhe verursachte. Viele Bewohner lebten noch immer mit provisorischen Stromversorgungen und beschädigten Gebäuden. Die Gouverneurin von Guam, Lou Leon Guerrero, rief die Bevölkerung auf, in den Schutzräumen zu bleiben.

Am Montagmittag (Ortszeit) zog das Sturmzentrum weiter in Richtung Westnordwest ab, und der NWS meldete eine allmähliche Wetterbesserung. Der Taifun wird voraussichtlich in Richtung Taiwan weiterziehen, ohne die Philippinen direkt zu bedrohen. Das genaue Ausmaß der Schäden auf Rota und den umliegenden Inseln war zunächst unklar. Die Behörden kündigten an, die Lage zu erkunden, sobald die Bedingungen dies zuließen. Meteorologen führen die außergewöhnliche Intensität des Sturms auch auf das derzeit herrschende El-Niño-Phänomen zurück, das die Wassertemperaturen im Pazifik erhöht.

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Super typhoon Bavi approaches Guam and the Northern Mariana Islands, prompting evacuations. Authorities warn of catastrophic winds and flooding, citing precise data from weather agencies.

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The American Pacific territories prepare for the passage of super typhoon Bavi, described as very dangerous. The archipelago, already hard hit by typhoon Sinlaku in April, faces a new threat with winds up to 260 km/h.

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Sonntag, 5. Juli 2026

Supert Taifun Bavi verwüstet US-Insel Rota im Pazifik

Der Sturm der Kategorie 5 traf mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 km/h auf die Marianen-Insel und verursachte nach Behördenangaben schwere Zerstörungen.

Der Supert Taifun Bavi ist am Montagmorgen (Ortszeit) mit voller Wucht auf die kleine US-amerikanische Insel Rota im westlichen Pazifik getroffen. Der Wirbelsturm, der nach Angaben des Joint Typhoon Warning Center (JTWC) maximale anhaltende Windgeschwindigkeiten von 290 km/h und Böen von bis zu 350 km/h erreichte, zog mit seinem Auge direkt über die südlichste Insel der Nördlichen Marianen hinweg. Die Insel zählt rund 1.500 bis 2.000 Einwohner.

Die örtlichen Behörden meldeten bereits während des Durchzugs des Sturms „große Schäden“. Ein Sprecher des Einsatzstabs der Inselverwaltung, Lou Rosario, erklärte, es gebe Berichte über schwere Zerstörungen, Überschwemmungen und den Ausfall von Mobilfunknetzen nach dem Einsturz eines Sendemasts. Der US-Wetterdienst NWS hatte zuvor vor einer „lebensbedrohlichen Situation“ und „katastrophalen Schäden“ gewarnt. Demnach könnten nicht aus Beton gebaute Häuser völlig zerstört werden, und weite Teile der Insel seien für Wochen unbewohnbar. Über mögliche Todesopfer lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor.

Auch die benachbarten US-Territorien Guam, Saipan und Tinian waren von starken Winden und heftigen Regenfällen betroffen. Auf Saipan wurden am internationalen Flughafen Böen von mehr als 161 km/h gemessen. Die Region hatte erst im April dieses Jahres der Supert Taifun Sinlaku heimgesucht, der 17 Menschen tötete und Schäden in Milliardenhöhe verursachte. Viele Bewohner lebten noch immer mit provisorischen Stromversorgungen und beschädigten Gebäuden. Die Gouverneurin von Guam, Lou Leon Guerrero, rief die Bevölkerung auf, in den Schutzräumen zu bleiben.

Am Montagmittag (Ortszeit) zog das Sturmzentrum weiter in Richtung Westnordwest ab, und der NWS meldete eine allmähliche Wetterbesserung. Der Taifun wird voraussichtlich in Richtung Taiwan weiterziehen, ohne die Philippinen direkt zu bedrohen. Das genaue Ausmaß der Schäden auf Rota und den umliegenden Inseln war zunächst unklar. Die Behörden kündigten an, die Lage zu erkunden, sobald die Bedingungen dies zuließen. Meteorologen führen die außergewöhnliche Intensität des Sturms auch auf das derzeit herrschende El-Niño-Phänomen zurück, das die Wassertemperaturen im Pazifik erhöht.

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