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Südafrikas historischer Coup: Bafana Bafana bezwingen Südkorea und erreichen erstmals die K.-o.-Runde

Thapelo Maseko erzielt das entscheidende Tor in Monterrey – Südkorea muss nach der 0:1-Niederlage um das Weiterkommen zittern.

In der 63. Minute brach Thapelo Maseko den südkoreanischen Widerstand und schrieb südafrikanische Fußballgeschichte. Nach einem flachen Zuspiel des eingewechselten Tshepang Moremi von der linken Seite nahm der 22-Jährige den Ball im Strafraum an, verlagerte ihn auf seinen linken Fuß und traf flach ins kurze Eck. Der Treffer im Estadio BBVA von Monterrey bedeutete nicht nur den 1:0-Sieg über Südkorea, sondern auch den erstmaligen Einzug der Bafana Bafana in eine K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft. Beim Schlusspfiff sank Trainer Hugo Broos zu Boden, die Spieler lagen sich jubelnd in den Armen – ein Moment, der die fünfjährige Aufbauarbeit des Belgiers krönte.

Dabei hatte die Partie mit einer südkoreanischen Druckphase begonnen. Bereits nach zwei Minuten köpfte Kim Min-jae nach einer Ecke aufs Tor, doch Aubrey Modiba klärte auf der Linie. Wenig später verfehlte Lee Kang-in mit einem Flachschuss knapp das Gehäuse. Die Asiaten, bei denen der frühere Bundesligaprofi Son Heung-min überraschend auf der Bank saß, kontrollierten zunächst das Geschehen, ohne zwingend zu werden. Südafrika fand nach einer Viertelstunde besser ins Spiel und verzeichnete seinerseits hochkarätige Chancen: Ein Schuss von Thalente Mbatha parierte Kim Seung-gyu, den Nachschuss von Evidence Makgopa aus kurzer Distanz entschärfte der Torhüter ebenfalls. Maseko selbst scheiterte in der ersten Hälfte noch an einer Grätsche von Lee Gi-hyuk und setzte einen weiteren Abschluss über das Tor.

Nach dem Seitenwechsel brachte Südkoreas Trainer Hong Myung-bo mit Son Heung-min, Jens Castrop und Kim Jin-gyu drei frische Kräfte, doch die erhoffte Belebung des Angriffsspiels blieb aus. Stattdessen nutzte Südafrika einen Konter zur Führung: Moremi, erst eine Minute zuvor eingewechselt, bediente Maseko, dessen Schuss durch die Beine des Mönchengladbachers Castrop im Tor einschlug. In der Schlussphase stemmte sich Südkorea gegen die Niederlage, doch die südafrikanische Defensive um den starken Torhüter Ronwen Williams hielt stand. Die Nachricht vom gleichzeitigen 3:0 Mexikos gegen Tschechien, die im Stadion für Jubel sorgte, unterstrich die neue Gruppenkonstellation: Mexiko mit neun Punkten Gruppensieger, Südafrika mit vier Zählern Zweiter, Südkorea mit drei Punkten Dritter.

Für Südafrika bedeutet der Erfolg die Krönung einer bemerkenswerten Wende. Nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen Gastgeber Mexiko, bei der zwei Platzverweise die Mannschaft dezimierten, und einem 1:1 gegen Tschechien war die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag prekär. Dass die Bafana Bafana, die zuletzt 2010 als Gastgeber an einer WM teilgenommen hatten und in drei vorherigen Anläufen stets in der Vorrunde gescheitert waren, nun im Sechzehntelfinale auf Co-Gastgeber Kanada treffen, ist ein Novum. Südkorea hingegen muss auf fremde Hilfe hoffen: Nur wenn die Ergebnisse in den Gruppen E, H, I und J passen, reicht der dritte Platz zum Weiterkommen. Die Enttäuschung im asiatischen Lager war entsprechend groß – eine Gemütslage, die auch der eingewechselte Son nicht mehr wenden konnte.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 4 Sprachen

15%
TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Subsaharisch-afrikanische PresseKontinentaleuropäische Presse
Subsaharisch-afrikanische Presse/ Südafrikanisch
TriumphRevanchismus

Nach einer demütigenden Auftaktniederlage gegen Mexiko gelang Südafrika eine spektakuläre Wende: Ein Unentschieden gegen Tschechien und ein Sieg gegen Südkorea durch ein Tor von Maseko brachten die erste Achtelfinalteilnahme überhaupt. Ein historischer Triumph, der den Nationalstolz wiederherstellt und eine Reise der Widerstandskraft krönt.

Kontinentaleuropäische Presse
DistanzPragmatismus

Südafrika besiegte Südkorea mit 1:0 durch ein Tor von Thapelo Maseko und sicherte sich damit Platz zwei in Gruppe A sowie die erste Achtelfinalteilnahme. Das afrikanische Team trifft in der nächsten Runde auf Kanada.

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Donnerstag, 25. Juni 2026

Südafrikas historischer Coup: Bafana Bafana bezwingen Südkorea und erreichen erstmals die K.-o.-Runde

Thapelo Maseko erzielt das entscheidende Tor in Monterrey – Südkorea muss nach der 0:1-Niederlage um das Weiterkommen zittern.

In der 63. Minute brach Thapelo Maseko den südkoreanischen Widerstand und schrieb südafrikanische Fußballgeschichte. Nach einem flachen Zuspiel des eingewechselten Tshepang Moremi von der linken Seite nahm der 22-Jährige den Ball im Strafraum an, verlagerte ihn auf seinen linken Fuß und traf flach ins kurze Eck. Der Treffer im Estadio BBVA von Monterrey bedeutete nicht nur den 1:0-Sieg über Südkorea, sondern auch den erstmaligen Einzug der Bafana Bafana in eine K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft. Beim Schlusspfiff sank Trainer Hugo Broos zu Boden, die Spieler lagen sich jubelnd in den Armen – ein Moment, der die fünfjährige Aufbauarbeit des Belgiers krönte.

Dabei hatte die Partie mit einer südkoreanischen Druckphase begonnen. Bereits nach zwei Minuten köpfte Kim Min-jae nach einer Ecke aufs Tor, doch Aubrey Modiba klärte auf der Linie. Wenig später verfehlte Lee Kang-in mit einem Flachschuss knapp das Gehäuse. Die Asiaten, bei denen der frühere Bundesligaprofi Son Heung-min überraschend auf der Bank saß, kontrollierten zunächst das Geschehen, ohne zwingend zu werden. Südafrika fand nach einer Viertelstunde besser ins Spiel und verzeichnete seinerseits hochkarätige Chancen: Ein Schuss von Thalente Mbatha parierte Kim Seung-gyu, den Nachschuss von Evidence Makgopa aus kurzer Distanz entschärfte der Torhüter ebenfalls. Maseko selbst scheiterte in der ersten Hälfte noch an einer Grätsche von Lee Gi-hyuk und setzte einen weiteren Abschluss über das Tor.

Nach dem Seitenwechsel brachte Südkoreas Trainer Hong Myung-bo mit Son Heung-min, Jens Castrop und Kim Jin-gyu drei frische Kräfte, doch die erhoffte Belebung des Angriffsspiels blieb aus. Stattdessen nutzte Südafrika einen Konter zur Führung: Moremi, erst eine Minute zuvor eingewechselt, bediente Maseko, dessen Schuss durch die Beine des Mönchengladbachers Castrop im Tor einschlug. In der Schlussphase stemmte sich Südkorea gegen die Niederlage, doch die südafrikanische Defensive um den starken Torhüter Ronwen Williams hielt stand. Die Nachricht vom gleichzeitigen 3:0 Mexikos gegen Tschechien, die im Stadion für Jubel sorgte, unterstrich die neue Gruppenkonstellation: Mexiko mit neun Punkten Gruppensieger, Südafrika mit vier Zählern Zweiter, Südkorea mit drei Punkten Dritter.

Für Südafrika bedeutet der Erfolg die Krönung einer bemerkenswerten Wende. Nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen Gastgeber Mexiko, bei der zwei Platzverweise die Mannschaft dezimierten, und einem 1:1 gegen Tschechien war die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag prekär. Dass die Bafana Bafana, die zuletzt 2010 als Gastgeber an einer WM teilgenommen hatten und in drei vorherigen Anläufen stets in der Vorrunde gescheitert waren, nun im Sechzehntelfinale auf Co-Gastgeber Kanada treffen, ist ein Novum. Südkorea hingegen muss auf fremde Hilfe hoffen: Nur wenn die Ergebnisse in den Gruppen E, H, I und J passen, reicht der dritte Platz zum Weiterkommen. Die Enttäuschung im asiatischen Lager war entsprechend groß – eine Gemütslage, die auch der eingewechselte Son nicht mehr wenden konnte.

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Subsaharisch-afrikanische Presse/ Südafrikanisch
TriumphRevanchismus

Nach einer demütigenden Auftaktniederlage gegen Mexiko gelang Südafrika eine spektakuläre Wende: Ein Unentschieden gegen Tschechien und ein Sieg gegen Südkorea durch ein Tor von Maseko brachten die erste Achtelfinalteilnahme überhaupt. Ein historischer Triumph, der den Nationalstolz wiederherstellt und eine Reise der Widerstandskraft krönt.

Kontinentaleuropäische Presse
DistanzPragmatismus

Südafrika besiegte Südkorea mit 1:0 durch ein Tor von Thapelo Maseko und sicherte sich damit Platz zwei in Gruppe A sowie die erste Achtelfinalteilnahme. Das afrikanische Team trifft in der nächsten Runde auf Kanada.

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