
Nico Williams verletzt: Spaniens Sieg gegen Uruguay teuer erkauft
Ein später Treffer und zwei schmerzhafte Ausfälle überschatten das Weiterkommen der Spanier, während der Angreifer dem Uruguayer De la Cruz Frust vorwirft.
Spanien hat das letzte Gruppenspiel der Weltmeisterschaft 2026 gegen Uruguay mit 1:0 gewonnen und sich als Erster der Gruppe H direkt für das Sechzehntelfinale qualifiziert. Ein Fehler des uruguayischen Torhüters Fernando Muslera ermöglichte den entscheidenden Treffer, doch die Partie in Zapopan wird nicht wegen des Ergebnisses in Erinnerung bleiben. In der Nachspielzeit eskalierte die Begegnung: Zunächst traf Nicolás de la Cruz den spanischen Flügelstürmer Nico Williams mit einer harten Grätsche von hinten, wenig später sah Agustín Canobbio nach einem rüden Einsteigen gegen Pau Cubarsí die Rote Karte. Uruguay, zweimaliger Weltmeister, schied mit dieser Niederlage bereits in der Vorrunde aus.
Für Nico Williams war der Zusammenprall folgenschwer. Der 23-Jährige, der in dieser Saison bei Athletic Bilbao immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde, musste mit Schmerzen im rechten Adduktorenbereich vom Platz. In einem emotionalen Beitrag in den sozialen Netzwerken sprach er von „einem der schlimmsten Tage meines Lebens“ und kritisierte die Aktion des Uruguayers scharf: Ein Berufskollege habe „aus Frustration, Unzufriedenheit und Traurigkeit über seine eigene Situation“ gehandelt. Die Grätsche sei „völlig unnötig“ gewesen und habe eine neue Verletzung provoziert, nachdem er zuvor eine langwierige Schambeinentzündung und muskuläre Probleme überwunden hatte.
Die medizinischen Untersuchungen der Real Federación Española de Fútbol ergaben eine Muskelverletzung mittleren Grades im rechten Adduktor. Ein Einsatz im weiteren Turnierverlauf ist damit nicht ausgeschlossen, hängt jedoch vom Heilungsverlauf und dem Abschneiden der Spanier ab. Auch Yeremy Pino, der sich bei einem Sturz eine Schulterverletzung zugezogen hatte, blieb von einem Bruch verschont; bei ihm wurde eine Schultereckgelenksverstauchung diagnostiziert. Beide Spieler verbleiben vorerst im Kader, während Trainer Luis de la Fuente die begrenzten Optionen auf den Außenbahnen beklagt: Lamine Yamal wird nach einer Oberschenkelverletzung behutsam aufgebaut, Neuzugang Víctor Muñoz wartet noch auf seinen ersten Einsatz.
Spanien trifft am Donnerstag in Los Angeles auf den Zweiten der Gruppe J – entweder Österreich oder Algerien. Die Iberer gehen als gefestigte Defensivformation in die K.-o.-Phase, müssen aber um die offensive Durchschlagskraft bangen. Sollte das Team weiterkommen, könnte Williams noch einmal eingreifen; sein eigener Appell schloss mit den Worten: „Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Wir sehen uns so schnell wie möglich bei dieser Weltmeisterschaft.“
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
2 Mediengruppen · 1 Sprachen
Spanien erreichte mit einem 1:0-Sieg gegen Uruguay das Achtelfinale, aber zu einem hohen Preis. Das Turnier von Yeremy Pino scheint wegen einer Schulterverletzung beendet, und Nico Williams erlitt ein weiteres Muskelproblem, nachdem er behutsam aufgebaut worden war. Trainer De la Fuente hat nun einen Mangel an Offensivoptionen.
Spanien beendete die Gruppe mit einem hart erkämpften Sieg als Erster, doch die Verletzungen von Pino und Williams trüben den Fortschritt. Das Team hat in drei Spielen nur fünf Tore erzielt, und diese Rückschläge lassen Zweifel an den Titelambitionen aufkommen.
Erweitere deinen Horizont
Keiko Fujimori gewinnt Perus Präsidentschaft mit 49.641 Stimmen Vorsprung
7 Sprachen · 40 Quellen
Aus Economy & MarketsEU und China setzen sich Drei-Monats-Frist für Handelsausgleich
8 Sprachen · 15 Quellen
Aus TechnologyWhatsApp führt Nutzernamen ein: Chatten ohne Preisgabe der Telefonnummer
7 Sprachen · 35 Quellen