
Spaniens 3:0 über Österreich: Erster K.-o.-Sieg seit 2010 und Yamals Kampfansage
Mit einem überzeugenden 3:0 gegen Österreich beendet Spanien eine 16-jährige Durststrecke in WM-Ausscheidungsspielen und trifft nun auf Portugal.
Spanien hat sich im kalifornischen Los Angeles mit einem klaren 3:0 über Österreich den ersten Sieg in einer K.-o.-Partie einer Weltmeisterschaft seit dem Finale von 2010 gesichert. Mikel Oyarzabal traf doppelt (36., 89.), Pedro Porro erhöhte per Kopf (66.). Die Partie im SoFi-Stadion, vor Augen von Prominenz wie Penélope Cruz und Rosalía, geriet zu einer Demonstration der Effizienz: Österreich gab keinen einzigen Torschuss auf das Tor von Unai Simón ab – das erste Mal in einem WM-K.-o.-Spiel seit dem Finale 2014 zwischen Deutschland und Argentinien.
Die spanische Dominanz entfaltete sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase. Ein Treffer von Marc Cucurella wurde wegen eines Offensivfouls aberkannt (29.), ehe Oyarzabal eine flache Hereingabe Cucurellas aus kurzer Distanz verwertete. Nach der Pause legte Baena für Porro auf, dessen Kopfball den Widerstand Österreichs endgültig brach. Lamine Yamal, der 85 Minuten auf dem Platz stand und sechs Torschüsse abgab, wurde erst in der Schlussphase von David Alaba auf der Linie am eigenen Tor gehindert. Der 18-Jährige, der nach überstandener Verletzung seine längste Einsatzzeit im Turnier absolvierte, erklärte anschließend: „Die WM beginnt jetzt. Wenn du verlierst, fliegst du raus – und das will keiner von uns.“
Aus spanischer Sicht markiert der Auftritt das Ende einer langen Leidenszeit in direkten Duellen: 2014 scheiterte man in der Gruppenphase, 2018 und 2022 jeweils im Achtelfinale. La Razón notierte, dass Spanien zuletzt 2010 beim 1:0 gegen die Niederlande ein Ausscheidungsspiel gewonnen hatte. Die französische Le Figaro sah eine „gelassene und überzeugende“ Leistung, die an den 3:0-Erfolg Frankreichs gegen Schweden erinnere. Indonesische Medien wie Media Indonesia und CNN Indonesia hoben Yamals Kampfansage hervor, wonach die „echte WM“ nun beginne, und verwiesen auf seine physische Verfassung: „Ich bin bei 100 Prozent.“
Österreichs Trainer Ralf Rangnick, so berichteten mehrere Blätter, zollte dem Gegner Respekt und sagte, Spanien sei nicht nur Europameister, sondern „höchstwahrscheinlich der kommende Weltmeister“. Sein Team, das erstmals seit 1998 wieder die K.-o.-Runde erreicht hatte, blieb ohne Torchance und schied aus. Für die Iberer geht die Reise unterdessen nach Dallas weiter, wo am Montag das Achtelfinale gegen Portugal ansteht. Die Portugiesen setzten sich zuvor in einem dramatischen Spiel mit 2:1 nach Verlängerung gegen Kroatien durch, wobei Cristiano Ronaldo per Elfmeter traf und später unter Tränen den Sieg dem verstorbenen Diogo Jota widmete.
Das Duell zwischen Spanien und Portugal knüpft an jüngere Turniergeschichten an: 2010 siegte Spanien im Achtelfinale auf dem Weg zum Titel, 2022 trennte man sich in der Gruppenphase 3:3. Der Sieger dieser Partie trifft im Viertelfinale auf den Gewinner der Begegnung zwischen Paraguay und Frankreich. Für Spanien, das seit März 2023 in 35 Pflichtspielen ungeschlagen ist, wird die Partie zum Gradmesser, ob der erste K.-o.-Erfolg seit 16 Jahren tatsächlich eine neue Ära einläutet.
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
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| Subsaharisch-afrikanische Presse | +0.20 | neutral |
David Alaba is the real protagonist, not Austria's defeat. His career and family deserve attention.
Attention is shifted from the collective result to the individual figure, making the news more relatable through the human angle.
The historical significance of Spain's victory, their first knockout win since 2010, is not mentioned.
Spain deserved to win, but Austria fought hard. The historical fact is significant: Spain had not won a knockout match since 2010.
Data and match reporting are used to build credibility, without partisanship, offering a factual and detached narrative.
The emotional impact of the defeat for Austria and the personal context of the players are not explored.
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