
Schwere Verkehrsunfälle in Italien, Argentinien, Schweden und Hongkong
In Mailand, La Plata, Färgelanda und Hongkong kam es zu teils tödlichen Kollisionen; die Behörden ermitteln zu Unfallhergängen, Fahrlässigkeit und fehlendem Versicherungsschutz.
In der Nacht zum Freitag hat ein alkoholisierter Autofahrer in Mailand einen Motorradfahrer und einen Fußgänger erfasst und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernt. Nach Angaben der örtlichen Polizei missachtete der 37-jährige Fahrer eines Mercedes an einer Kreuzung im Osten der Stadt die Vorfahrt und kollidierte mit dem Motorrad. Der Zweiradfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wird im Krankenhaus behandelt. Der Pkw-Fahrer flüchtete und überfuhr kurz darauf einen Fußgänger, der leichtere Verletzungen davontrug, ohne auch hier Hilfe zu leisten. Einsatzkräfte des Nucleo Radiomobile der Stadtpolizei konnten das Fahrzeug auf der Nordtangente stoppen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,91 Promille. Der Fahrer, ein ukrainischer Staatsbürger, wurde wegen unterlassener Hilfeleistung und schwerer Körperverletzung festgenommen.
Ebenfalls am Donnerstagabend kam es im schwedischen Färgelanda zu einem schweren Motorradunfall. Ein 35-jähriger Mann kam südlich von Ödeborg aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen grober Verkehrsgefährdung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein; das Motorrad wurde für eine technische Untersuchung sichergestellt.
In La Plata, Argentinien, kollidierten am Donnerstagnachmittag ein Pkw und ein Motorrad an der Kreuzung der Straßen 121 und 38. Die beiden Insassen des Motorrads wurden auf die Fahrbahn geschleudert und mussten vom städtischen Rettungsdienst SAME in das Hospital Gutiérrez gebracht werden. Anwohner berichten, dass ein großes Schlagloch an dieser Stelle regelmäßig zu Ausweichmanövern und gefährlichen Situationen führe. Ersten Erkenntnissen zufolge verfügte der beteiligte Pkw nicht über die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung, was die rechtliche Lage der Verletzten erschwert. Die Polizei sperrte den Unfallort weiträumig ab, während die Kriminaltechnik die genaue Unfallmechanik rekonstruiert.
Im Nordbezirk von Hongkong erfasste am Freitagmorgen ein Minibus einen Radfahrer. Der 74-jährige Fahrer des Minibusses war auf der Man Kam To Road in Richtung Sheung Shui unterwegs, als er nach Polizeiangaben in der Nähe von Hung Kiu San Tsuen nicht rechtzeitig bremste und den Radfahrer erfasste. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde bewusstlos ins North District Hospital gebracht, wo er kurz darauf für tot erklärt wurde. Eine 43-jährige Mitfahrerin im Minibus klagte über Schmerzen im Lendenbereich und wurde ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer wurde wegen gefährlichen Fahrens mit Todesfolge festgenommen. In allen Fällen dauern die Ermittlungen zu den genauen Unfallursachen an.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Ein betrunkener Fahrer erfasste in Mailand einen Motorradfahrer und einen Fußgänger und flüchtete, ohne Hilfe zu leisten. Die Opfer kämpfen um ihr Leben, die Polizei nahm den Verantwortlichen wegen unterlassener Hilfeleistung und schwerer Körperverletzung fest. Der Vorfall schürt erneut die Sorge um Verkehrssicherheit und rücksichtsloses Fahren.
Ein erneuter Unfall an einer gefährlichen Kreuzung in einer argentinischen Stadt bringt zwei Menschen ins Krankenhaus. Anwohner beklagen die Häufigkeit der Zusammenstöße, verschlimmert durch kaputte Straßen und fehlende Zulassungsdokumente. Der Fall offenbart Infrastrukturmängel und die chronische Unsicherheit im städtischen Verkehr.
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