
Santi Cazorla beendet Karriere: Ein stiller Abschied in der Heimat
Der spanische Europameister und frühere Arsenal-Profi kehrte zu seinem Jugendklub Real Oviedo zurück und prägte dessen kurze Rückkehr in die erste Liga – mit Verzicht und Weitblick.
Am Donnerstag gab der 41-jährige Santi Cazorla über soziale Medien das Ende seiner Spielerkarriere bekannt. In einem Video erklärte der frühere Mittelfeldspieler des FC Arsenal und der spanischen Nationalmannschaft, dass sich der Kreis schließe: „Das Ende war nicht irgendwo – ich war zu Hause.“ Cazorla hatte seine Laufbahn bei Real Oviedo begonnen und beendete sie nach drei Jahren in der ersten und zweiten spanischen Liga bei dem Klub aus Asturien, den er 2025 nach 24 Jahren Abstinenz zurück in La Liga geführt hatte.
Cazorla blickt auf eine Karriere mit Höhen und Tiefen zurück. Mit Arsenal gewann er 2014 und 2015 den FA Cup, mit Spanien wurde er 2008 und 2012 Europameister. Die Weltmeisterschaft 2010 verpasste er verletzungsbedingt. Ab 2016 drohte eine schwere Achillessehnenverletzung mit nachfolgendem Wundbrand das vorzeitige Aus; nach elf Operationen, dem Verlust von acht Zentimetern Sehne und einer Hauttransplantation vom Arm kämpfte er sich zurück und spielte ab 2018 wieder für Villarreal, ehe er nach Katar wechselte.
Seine Rückkehr zu Oviedo 2023 war von symbolischen Gesten begleitet. Cazorla bezog nur das ligaweit zulässige Mindestgehalt, trat sämtliche Bildrechte an den Verein ab und ließ zehn Prozent der Trikotverkäufe der Jugendakademie zukommen. Bereits 2012 hatte er Anteile an dem finanziell angeschlagenen Klub erworben, um dessen Existenz zu sichern. In der Saison 2024/25 gelang der Aufstieg, doch nach nur einem Jahr in der Primera División stieg Oviedo wieder ab; Cazorla bestritt 28 Partien.
Internationale Medien aus Afrika, Asien und Südamerika würdigten Cazorlas Laufbahn als Beispiel für Loyalität und Widerstandskraft. Besonders hervorgehoben wurde, dass er seine Karriere nicht in einer großen Liga, sondern bei seinem Jugendverein ausklingen ließ und dabei auf finanzielle Vorteile verzichtete. Der Klub erklärte, man wünsche sich, dass Cazorla in einer beliebigen Funktion im Verein bleibe, „die ihn glücklich macht“.
Für Oviedo endet das Kapitel Cazorla als Spieler mit dem Abstieg, doch die Tür für eine Tätigkeit abseits des Rasens steht offen. Der Verein, der erst 2025 den lang ersehnten Wiederaufstieg feierte, muss nun einen Neuaufbau in der Segunda División planen – möglicherweise mit Cazorla in einer neuen Rolle.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Santi Cazorla closes the circle by returning to Oviedo, where it all began. A poetic ending for a talent who managed to be reborn after injuries. The narrative celebrates resilience and the bond with his roots, almost a sports fairy tale.
Cazorla's retirement is framed as just another sports event, with references to his age and physical decline. A factual approach prevails: career statistics and assessment of his technical impact on Spanish football.
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