
Portugal ringt Kroatien in dramatischem Finale nieder und trifft auf Spanien
Ein Tor in der Nachspielzeit und ein nach VAR-Intervention aberkanntes kroatisches Tor entscheiden eine hochdramatische Partie, die Cristiano Ronaldo seinen ersten Treffer in einer K.-o.-Runde beschert.
Es war ein Abend, der die Essenz des Weltfußballs in sich trug: Portugal besiegte Kroatien im Achtelfinale der WM 2026 in Toronto mit 2:1, doch das Ergebnis allein erzählt nur die halbe Geschichte. In der 13. Minute der Nachspielzeit, als die kroatischen Spieler bereits den Ausgleich durch Joško Gvardiol bejubelten, griff der Videoassistent ein. Nach minutenlanger Prüfung erkannte Schiedsrichter Espen Eskås den Treffer wegen einer hauchdünnen Abseitsposition von Mario Pašalić ab – eine Entscheidung, die auf Daten des im Ball integrierten Bewegungssensors beruhte und die kroatische Bank in Fassungslosigkeit zurückließ. Zuvor hatte der eingewechselte Gonçalo Ramos in der 94. Minute per Kopf nach einer Flanke von Rafael Leão das scheinbar entscheidende 2:1 erzielt.
Die Partie hatte lange auf des Messers Schneide gestanden. Nach einer von Portugal dominierten, aber torlosen ersten Halbzeit brachte Ivan Perišić die Kroaten in der 53. Minute in Führung, als er eine abgefälschte Hereingabe von Josip Stanišić aus kurzer Distanz verwertete. Portugal reagierte mit wütenden Angriffen, doch erst ein vom VAR geahndetes Halten von Nikola Vlašić an Renato Veiga im Strafraum ermöglichte den Ausgleich. Cristiano Ronaldo verwandelte den fälligen Strafstoß in der 68. Minute sicher und beendete damit eine persönliche Durststrecke: Es war sein erstes Tor in einer K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft überhaupt. Mit 41 Jahren und 147 Tagen avancierte er zudem zum ältesten Torschützen der WM-K.-o.-Geschichte.
Das Duell der beiden Altstars – auf der Gegenseite lenkte der 40-jährige Luka Modrić das kroatische Spiel mit gewohnter Übersicht – erhielt durch die Begleitumstände eine zusätzliche emotionale Tiefe. Auf den Tag genau ein Jahr nach dem tödlichen Autounfall des portugiesischen Nationalspielers Diogo Jota und seines Bruders André Silva gedachte die Mannschaft ihres verstorbenen Teamkollegen. Ronaldo trug nach dem Abpfiff Jotas Trikot mit der Nummer 21 und widmete den Sieg dem Verstorbenen. „Es ist ein besonderer Tag. Wir spüren, dass er bei uns ist“, sagte der Kapitän.
Für Kroatien, das nach dem Rückstand mehrfach am starken portugiesischen Torhüter Diogo Costa scheiterte und selbst zwei Treffer wegen Abseits aberkannt bekam, bedeutet das Aus das mutmaßliche Ende einer Ära. Modrić, der das Feld unter Tränen verließ, dürfte sein letztes WM-Spiel bestritten haben. Portugal hingegen wahrt die Chance auf den ersten Weltmeistertitel und trifft im Viertelfinale auf den iberischen Nachbarn Spanien, der zuvor Österreich mit 3:0 bezwungen hatte. Die Partie in Dallas verspricht ein Gipfeltreffen zweier Generationen zu werden – mit Ronaldo auf der einen und dem 18-jährigen Lamine Yamal auf der anderen Seite.
| Lateinamerikanische Presse | 0.00 | neutral |
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| Arabische Golfpresse | +0.80 | aligned |
| Subsaharisch-afrikanische Presse | −0.20 | neutral |
The result is a fact: Portugal wins and will face Spain.
The report limits itself to essential facts, without emotional emphasis, to maintain an informative service tone.
The emotional reactions of players and fans are omitted, focusing only on the result.
Portugal showed character and heart, turning the tide at the last breath.
The narrative adopts an epic register, personifying the team as a hero overcoming adversity, to create emotional engagement.
The perspective of the losing team, Croatia, and any analysis of their performance are omitted.
Portugal advances, but the real issue is the debacle of African teams.
The analysis focuses on implications for the African continent, using the result as a pretext for broader criticism.
The actual details of the match are omitted, using it only as a springboard for African football commentary.
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