
Reflecting-Pool-Sanierung: Burgum widerspricht Trump bei Algen-Ursache – Kosten steigen rasant
Innenminister Doug Burgum widersprach der These des Präsidenten, Kriminelle seien für die Algenblüte verantwortlich; währenddessen steigen die Renovierungskosten auf 15 Millionen Dollar.
Am Wochenende trat Innenminister Doug Burgum in Washington dem Narrativ von Präsident Donald Trump entgegen, wonach die Algenblüte im erst kürzlich sanierten Lincoln Memorial Reflecting Pool auf kriminellen Vandalismus zurückzuführen sei. Trump hatte auf seinem Netzwerk Truth Social von „kriminell verursachten Algen“ gesprochen, während Burgum gegenüber CNN erklärte, die Algen seien ein vorübergehendes Phänomen gewesen, das beim Befüllen aus den Rohren gelangt sei. Die Renovierung des 1922 erbauten Pools, von Trump als Prestigeprojekt zum 250. Unabhängigkeitstag vorangetrieben, war ursprünglich mit zwei Millionen Dollar veranschlagt; inzwischen sind die Kosten auf nahezu 15 Millionen Dollar gestiegen, nachdem die blaue Beschichtung stellenweise abblätterte und das Wasser trotz neuer Reinigungstechnik zwischenzeitlich grün gefärbt war.
Die Administration hält indes an der Vandalismusthese für die Beschädigung der Beckenauskleidung fest. Burgum sprach von mehreren Schnitten mit einer Gesamtlänge von 350 Fuß und zeigte sich überzeugt, dass es sich um absichtliche Zerstörung handele. Der zuständige Bundesstaatsanwalt im Distrikt Columbia, Jeanine Pirro, klagte den ehemaligen Kanu-Olympiateilnehmer David Hearn wegen schwerer Sachbeschädigung an: Hearn soll die frisch aufgetragene Versiegelung „mit beiden Händen“ herausgerissen und einen Mitarbeiter bedroht haben. Hearns Anwälte bezeichnen die Anklage als empörend und politisch motiviert. Trotz der Schäden will das Innenministerium keine neuen Angebote einholen; dieselben Firmen – Green Water Solutions und Atlantic Industrial Coatings – sollen die Reparaturen durchführen, was bei Demokraten im Kongress Fragen zu den ohne Ausschreibung vergebenen Aufträgen aufwirft.
Unterdessen rühmt das Ministerium den Erfolg einer neuen Nanobubble-Technologie, die mittels Ozon-Mikrobläschen Algen abtötet. In einer von Trump verbreiteten Mitteilung hieß es, das Wasser sei „kristallklar“, und das Absaugen der toten Algen vom Grund des Pools verglich ein Beamter mit der „auf dem Grund des Persischen Golfs ruhenden iranischen Marine“. Trump selbst hatte bei einer Rede zum Unabhängigkeitstag behauptet, die US-Marine habe 159 iranische Schiffe versenkt. Als nächster Schritt steht eine Teilentleerung des Beckens an, um die Schnitte zu reparieren; derweil prüft eine überparteiliche Senatorengruppe die Umstände der Kostenexplosion.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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The Atlantic press frames the story as a political controversy over who is to blame for the algae. The administration claims vandalism and declares the pool crystal clear, while some outlets question the narrative and highlight contradictions. The tone oscillates between defensive celebration and skepticism.
The Iranian press ignores the algae issue entirely and focuses on Trump's July 4th speech where he threatened Iran. The article highlights Trump's belligerent boasts, portraying him as an aggressive and unreliable leader. The tone is alarmed and accusatory.
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