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SportDienstag, 30. Juni 2026

Paraguay bezwingt Deutschland im Elfmeterschießen und zieht ins Achtelfinale ein

Nach einem 1:1 nach Verlängerung setzt sich Paraguay mit 4:3 im Elfmeterschießen durch – für Deutschland die erste Niederlage in einem WM-Elfmeterschießen und das dritte frühe Aus in Folge.

Paraguay hat im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 den viermaligen Weltmeister Deutschland mit 4:3 im Elfmeterschießen bezwungen. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Julio Enciso brachte die Südamerikaner in der 42. Minute per Kopf in Führung, Kai Havertz glich in der 54. Minute ebenfalls per Kopf aus. In der Verlängerung erzielte Jonathan Tah einen Treffer, der nach Videobeweis aberkannt wurde, weil Waldemar Anton den paraguayischen Torhüter Orlando Gill behindert hatte. Im Elfmeterschießen parierte Gill die Versuche von Havertz und Nick Woltemade; Tah jagte den Ball über das Tor, ehe José Canale den entscheidenden Strafstoß verwandelte.

Aus deutscher Sicht setzt sich damit eine Serie früher WM-Ausscheiden fort. Nach dem Titelgewinn 2014 war die Mannschaft 2018 und 2022 jeweils in der Gruppenphase gescheitert; nun endete die erste K.-o.-Runde mit der ersten Niederlage in einem WM-Elfmeterschießen überhaupt. Deutsche Medien verwiesen auf die mangelnde Durchschlagskraft gegen tief stehende Gegner und kritisierten die Aufstellung von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Der ehemalige Trainer Jürgen Klopp äußerte gegenüber MagentaTV Unverständnis über die Aberkennung des Tores von Tah und zog einen Vergleich mit Arsenal, das in der englischen Liga viele Tore nach ähnlichen Standardsituationen erziele. Nagelsmann räumte ein, sein Team habe zu langsam aufgebaut und den Ball zu selten in den Strafraum gebracht. Kapitän Joshua Kimmich erklärte, die Mannschaft habe in allen drei Spielen gegen vermeintlich schwächere Gegner Probleme gehabt und sei verdient ausgeschieden.

In Paraguay wurde der Erfolg dagegen als historisch gefeiert. Medien des Landes sprachen von einem der größten Siege der Fußballgeschichte des Landes. Trainer Gustavo Alfaro lobte die taktische Disziplin seiner Spieler und betonte, sie hätten den Matchplan perfekt umgesetzt. Torhüter Gill, der zum Helden des Abends avancierte, widmete den Sieg allen Paraguayern. Es war erst der zweite Sieg Paraguays in einem WM-K.-o.-Spiel überhaupt; zuvor war dies nur 2010 gegen Japan gelungen. Im Achtelfinale trifft Paraguay nun auf den Sieger der Partie zwischen Frankreich und Schweden.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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Lateinamerikanische PresseSüdostasiatische Presse
Lateinamerikanische Presse
TriumphIronie

Paraguay hat mit einem historischen Coup das mächtige Deutschland in einem dramatischen Elfmeterschießen ausgeschaltet. Die Albirroja, mit einem überragenden Torhüter, entfachte Straßenfeste und eine Welle von Memes in den sozialen Medien, die den Riesensieg feierten. Der Triumph wurde als nationales Epos erlebt, das sich ins Gedächtnis des guaranitischen Fußballs einbrennt.

Südostasiatische Presse
SchadenfreudeSkepsis

Deutschland schluckte erneut eine bittere Pille bei der WM, blamabel im Elfmeterschießen gegen Paraguay ausgeschieden. Die Niederlage verlängerte die Talfahrt des DFB-Teams seit 2014, zerstörte den ungeschlagenen Rekord im Elfmeterschießen und löste Spielerwut sowie scharfe Kritik am Trainer aus. Die Medien betonten, dass Deutschland aufgrund einer enttäuschenden Leistung ein frühes Ausscheiden verdient habe.

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Dienstag, 30. Juni 2026

Paraguay bezwingt Deutschland im Elfmeterschießen und zieht ins Achtelfinale ein

Nach einem 1:1 nach Verlängerung setzt sich Paraguay mit 4:3 im Elfmeterschießen durch – für Deutschland die erste Niederlage in einem WM-Elfmeterschießen und das dritte frühe Aus in Folge.

Paraguay hat im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 2026 den viermaligen Weltmeister Deutschland mit 4:3 im Elfmeterschießen bezwungen. Nach 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden. Julio Enciso brachte die Südamerikaner in der 42. Minute per Kopf in Führung, Kai Havertz glich in der 54. Minute ebenfalls per Kopf aus. In der Verlängerung erzielte Jonathan Tah einen Treffer, der nach Videobeweis aberkannt wurde, weil Waldemar Anton den paraguayischen Torhüter Orlando Gill behindert hatte. Im Elfmeterschießen parierte Gill die Versuche von Havertz und Nick Woltemade; Tah jagte den Ball über das Tor, ehe José Canale den entscheidenden Strafstoß verwandelte.

Aus deutscher Sicht setzt sich damit eine Serie früher WM-Ausscheiden fort. Nach dem Titelgewinn 2014 war die Mannschaft 2018 und 2022 jeweils in der Gruppenphase gescheitert; nun endete die erste K.-o.-Runde mit der ersten Niederlage in einem WM-Elfmeterschießen überhaupt. Deutsche Medien verwiesen auf die mangelnde Durchschlagskraft gegen tief stehende Gegner und kritisierten die Aufstellung von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Der ehemalige Trainer Jürgen Klopp äußerte gegenüber MagentaTV Unverständnis über die Aberkennung des Tores von Tah und zog einen Vergleich mit Arsenal, das in der englischen Liga viele Tore nach ähnlichen Standardsituationen erziele. Nagelsmann räumte ein, sein Team habe zu langsam aufgebaut und den Ball zu selten in den Strafraum gebracht. Kapitän Joshua Kimmich erklärte, die Mannschaft habe in allen drei Spielen gegen vermeintlich schwächere Gegner Probleme gehabt und sei verdient ausgeschieden.

In Paraguay wurde der Erfolg dagegen als historisch gefeiert. Medien des Landes sprachen von einem der größten Siege der Fußballgeschichte des Landes. Trainer Gustavo Alfaro lobte die taktische Disziplin seiner Spieler und betonte, sie hätten den Matchplan perfekt umgesetzt. Torhüter Gill, der zum Helden des Abends avancierte, widmete den Sieg allen Paraguayern. Es war erst der zweite Sieg Paraguays in einem WM-K.-o.-Spiel überhaupt; zuvor war dies nur 2010 gegen Japan gelungen. Im Achtelfinale trifft Paraguay nun auf den Sieger der Partie zwischen Frankreich und Schweden.

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Paraguay hat mit einem historischen Coup das mächtige Deutschland in einem dramatischen Elfmeterschießen ausgeschaltet. Die Albirroja, mit einem überragenden Torhüter, entfachte Straßenfeste und eine Welle von Memes in den sozialen Medien, die den Riesensieg feierten. Der Triumph wurde als nationales Epos erlebt, das sich ins Gedächtnis des guaranitischen Fußballs einbrennt.

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SchadenfreudeSkepsis

Deutschland schluckte erneut eine bittere Pille bei der WM, blamabel im Elfmeterschießen gegen Paraguay ausgeschieden. Die Niederlage verlängerte die Talfahrt des DFB-Teams seit 2014, zerstörte den ungeschlagenen Rekord im Elfmeterschießen und löste Spielerwut sowie scharfe Kritik am Trainer aus. Die Medien betonten, dass Deutschland aufgrund einer enttäuschenden Leistung ein frühes Ausscheiden verdient habe.

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