
Zwei Tote bei Verkehrsunfällen in Brasilien und der Schweiz – Verletzte in Schweden
Am Freitag ereigneten sich mehrere schwere Kollisionen; in Schweden ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Drogen am Steuer.
Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Bundesstraße BR-343 im brasilianischen Bundesstaat Piauí ist in der Nacht zum Freitag ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die Militärpolizei mitteilte, prallten ein Personenwagen und ein Lastwagen nahe der Gemeinde Amarante frontal aufeinander. Die eingeklemmte Person im Auto erlag noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Zwei weitere Insassen des Wagens wurden verletzt in das Regionalspital von Amarante gebracht; der Lastwagenfahrer blieb unverletzt. Im schweizerischen Wädenswil erlag am späten Nachmittag ein 78-jähriger E-Bike-Fahrer seinen schweren Verletzungen, nachdem er auf der Zugerstrasse mit dem Auto einer 20-Jährigen kollidiert war. Die Kantonspolizei Zürich bestätigte, dass der Mann trotz sofortiger notärztlicher Versorgung noch vor Ort starb. Die Autofahrerin und ihre Beifahrerin blieben unverletzt.
In Schweden ereignete sich am Freitagabend in Fornåsa bei Motala eine Kollision mit drei Personenwagen, in die insgesamt acht Personen verwickelt waren. Nach Polizeiangaben lösten Airbags aus, ein Fahrzeug kam auf einem Feld zum Stehen. Eine Person wurde mit unklaren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, eine weitere musste die Polizei zur Blutprobe begleiten. Die örtliche Polizei leitete ein Verfahren wegen des Verdachts auf Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr ein. Ebenfalls in Östergötland blockierte ein Lastwagenunfall auf der Reichsstraße 50 zwischen Motala Södra und Södra Freberga zeitweise einen Fahrstreifen; die Verkehrsbehörde Trafikverket stufte die Beeinträchtigung als erheblich ein, hob die Warnung aber noch vor dem Abend wieder auf.
Zu den Ursachen der schweren Unfälle liegen unterschiedliche, teils vorläufige Angaben vor. Der brasilianische Lastwagenfahrer gab gegenüber der Polizei an, er habe einem Tier auf der Fahrbahn ausweichen wollen. Die Kriminaltechnik soll diesen Hinweis überprüfen. Im Fall Wädenswil ist der Unfallhergang nach Auskunft der Kantonspolizei Zürich noch ungeklärt; Spezialisten sicherten Spuren, die Zugerstrasse blieb für mehrere Stunden gesperrt. In Schweden dauern die Ermittlungen zum genauen Hergang der Kollision in Fornåsa sowie zum Drogenverdacht an. Kleinere Verkehrsbeeinträchtigungen durch Wildtiere meldete Trafikverket unter anderem auf der E18 bei Enköping und der E4 bei Norrköping; sie wurden als wenig folgenreich eingestuft. Die zuständigen Behörden in allen drei Ländern betonen, dass die Untersuchungen zu den Unfallursachen noch nicht abgeschlossen sind.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Am Freitag kam es auf schwedischen Straßen zu einer Reihe kleinerer Störungen: Ein stehendes Auto blockierte kurzzeitig eine Spur auf der E4, bei einem Zusammenstoß von drei Autos nahe Motala waren acht Personen beteiligt, aber nur eine wurde mit unklaren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, und ein Reh geriet auf die falsche Seite eines Wildzauns. Die Behörden beseitigten die Vorfälle zügig, und der Verkehr normalisierte sich innerhalb weniger Stunden.
In den frühen Morgenstunden des Freitags forderte ein Frontalzusammenstoß zwischen einem Auto und einem Lkw auf der BR-343 in Piauí ein Todesopfer. Das Opfer war im Wrack eingeklemmt, zwei weitere Insassen wurden verletzt und in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
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