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SportDienstag, 23. Juni 2026

Norwegens 'Viking Row' wird zum viralen Ritual der Weltmeisterschaft

Mit einem 3:2-Sieg gegen Senegal sichert sich Norwegen das erste Achtelfinale seit 28 Jahren – und entfacht mit dem 'Viking Row' eine kollektive Ekstase von New York bis Oslo.

Norwegen hat sich mit einem 3:2-Erfolg über Senegal vorzeitig den Einzug in die K.-o.-Runde der Weltmeisterschaft 2026 gesichert. Marcus Holmgren Pedersen brachte die Skandinavier kurz vor der Pause in Führung, Erling Haaland erhöhte mit einem Doppelschlag unmittelbar nach Wiederbeginn. Crystal Palaces Ismaïla Sarr verkürzte zweimal für Senegal, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr. Das Spiel endete um vier Uhr morgens norwegischer Zeit; für die Mannschaft von Trainer Ståle Solbakken ist es die erste WM-Teilnahme seit 1998 und der erste Vorstoß in ein K.-o.-Spiel seit mehr als einem Vierteljahrhundert.

Nach dem Schlusspfiff setzten sich die Spieler um Kapitän Martin Ødegaard in mehreren Reihen auf den Rasen und imitierten das Rudern eines Wikingerlangschiffs – den sogenannten 'Viking Row'. Ødegaard gab als eine Art Dirigent den Takt vor, die Fans in der vollbesetzten Tribüne taten es ihnen gleich. Haaland, mit zwei Treffern Matchwinner, sprach von 'einer verrückten Nacht', Ødegaard nannte den Moment 'unbeschreiblich'. Mehrere Profis, darunter Torbjørn Heggem und Patrick Berg, räumten später ein, dem Ritual zunächst skeptisch gegenübergestanden zu haben, nun aber von der Wucht der gemeinsamen Bewegung überwältigt worden zu sein.

Das Ruder-Ritual entstand im März dieses Jahres bei einem Spiel gegen die Schweiz, gewann jedoch erst nach einem Testspielsieg gegen Schweden an Sogkraft. Seither haben norwegische Anhänger den Gestus an der New Yorker Times Square, auf Rolltreppen in Stadien und sogar im norwegischen Parlament vollführt. Anders als der isländische 'Viking Clap' setzt die norwegische Variante auf eine sitzende, wellenförmige Bewegung, die von den Initiatoren als 'wesentlich anders und noch großartiger' beschrieben wird. In den sozialen Netzwerken verbreiteten sich die Bilder binnen Stunden und machten den 'Viking Row' zum visuellen Leitmotiv dieses Turniers.

In Oslo zogen nach dem Abpfiff Hunderte Fans die Karl Johans gate hinauf zum Königsschloss und skandierten 'Wir wecken den König!'. Auf dem Schlossplatz wiederholten sie den 'Viking Row'. Das norwegische Königshaus teilte mit, man freue sich mit dem Land über den Sieg, ließ aber offen, ob König Harald V. und Königin Sonja durch den Lärm geweckt wurden oder das Spiel selbst verfolgt hatten. Auch in Trondheim und anderen Städten kam es zu spontanen Massenfeiern, obwohl der Dienstag ein gewöhnlicher Arbeitstag war.

Norwegen liegt in Gruppe I mit sechs Punkten hinter Frankreich, das die bessere Tordifferenz aufweist. Am Freitag treffen beide Mannschaften im direkten Duell aufeinander, um den Gruppensieg zu ermitteln.

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After 28 years, Norway's return to the World Cup is celebrated with a Viking row, a viral phenomenon that unites players and fans. The victory against Senegal is seen as a triumphant moment, with the team joining the supporters in the iconic rowing gesture. The celebration symbolizes national pride and the historic significance of the qualification.

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Norway's qualification party includes fans heading to the royal palace to wake the king, adding a playful twist to the Viking row celebration. The team's 3-2 win over Senegal sparks euphoria, with players and supporters sharing a synchronized row on the pitch. The festivities highlight the deep cultural connection and the joyous return to the World Cup stage.

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Norwegens 'Viking Row' wird zum viralen Ritual der Weltmeisterschaft

Mit einem 3:2-Sieg gegen Senegal sichert sich Norwegen das erste Achtelfinale seit 28 Jahren – und entfacht mit dem 'Viking Row' eine kollektive Ekstase von New York bis Oslo.

Norwegen hat sich mit einem 3:2-Erfolg über Senegal vorzeitig den Einzug in die K.-o.-Runde der Weltmeisterschaft 2026 gesichert. Marcus Holmgren Pedersen brachte die Skandinavier kurz vor der Pause in Führung, Erling Haaland erhöhte mit einem Doppelschlag unmittelbar nach Wiederbeginn. Crystal Palaces Ismaïla Sarr verkürzte zweimal für Senegal, doch zum Ausgleich reichte es nicht mehr. Das Spiel endete um vier Uhr morgens norwegischer Zeit; für die Mannschaft von Trainer Ståle Solbakken ist es die erste WM-Teilnahme seit 1998 und der erste Vorstoß in ein K.-o.-Spiel seit mehr als einem Vierteljahrhundert.

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Das Ruder-Ritual entstand im März dieses Jahres bei einem Spiel gegen die Schweiz, gewann jedoch erst nach einem Testspielsieg gegen Schweden an Sogkraft. Seither haben norwegische Anhänger den Gestus an der New Yorker Times Square, auf Rolltreppen in Stadien und sogar im norwegischen Parlament vollführt. Anders als der isländische 'Viking Clap' setzt die norwegische Variante auf eine sitzende, wellenförmige Bewegung, die von den Initiatoren als 'wesentlich anders und noch großartiger' beschrieben wird. In den sozialen Netzwerken verbreiteten sich die Bilder binnen Stunden und machten den 'Viking Row' zum visuellen Leitmotiv dieses Turniers.

In Oslo zogen nach dem Abpfiff Hunderte Fans die Karl Johans gate hinauf zum Königsschloss und skandierten 'Wir wecken den König!'. Auf dem Schlossplatz wiederholten sie den 'Viking Row'. Das norwegische Königshaus teilte mit, man freue sich mit dem Land über den Sieg, ließ aber offen, ob König Harald V. und Königin Sonja durch den Lärm geweckt wurden oder das Spiel selbst verfolgt hatten. Auch in Trondheim und anderen Städten kam es zu spontanen Massenfeiern, obwohl der Dienstag ein gewöhnlicher Arbeitstag war.

Norwegen liegt in Gruppe I mit sechs Punkten hinter Frankreich, das die bessere Tordifferenz aufweist. Am Freitag treffen beide Mannschaften im direkten Duell aufeinander, um den Gruppensieg zu ermitteln.

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Norway's qualification party includes fans heading to the royal palace to wake the king, adding a playful twist to the Viking row celebration. The team's 3-2 win over Senegal sparks euphoria, with players and supporters sharing a synchronized row on the pitch. The festivities highlight the deep cultural connection and the joyous return to the World Cup stage.

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