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NHL-Draft: Schweden-Rekord und Zwillings-Coup – Pittsburgh holt beide Rucks

Beim Draft in Buffalo wurden sieben Schweden in der ersten Runde gewählt, die Ruck-Zwillinge bleiben vereint, und die London Knights setzen ihre Serie fort.

Die erste Runde des NHL-Drafts in Buffalo endete mit einem schwedischen Rekord und einer familiären Punktlandung. Sieben Spieler aus dem skandinavischen Land wurden unter den ersten 32 gewählt – so viele wie zuletzt 2009, als Victor Hedmans Jahrgang antrat. Herausragend aus deutschsprachiger Perspektive: Mit Ivar Stenberg von Frölunda ging ein Schwede als Gesamtzweiter an San Jose. Doch die emotionale Klammer des Abends lieferten die eineiigen Zwillinge Liam und Markus Ruck aus Osoyoos, British Columbia. Pittsburgh wählte Liam an Position 22, und als die Penguins am Samstag mit Pick 39 auch Markus zogen, war die Erleichterung greifbar. „Wir wussten, dass die Chance gering ist“, sagte Markus, der acht Minuten ältere Center, „wir können Pittsburgh nicht genug danken.“ Die Brüder, die noch nie mehr als vier Tage getrennt waren, hatten in Medicine Hat die Canadian Hockey League als Topscorer dominiert.

Neben den Rucks prägten weitere Talente das Bild. Winnipeg griff an achter Stelle zum schwedischen Center Viggo Björk, den der Director of Amateur Scouting Mark Hillier als „einen der intelligentesten Spieler, die ich je gescoutet habe“ bezeichnete. Ottawa, das zuvor Brady Tkachuk nach Florida abgegeben hatte, sicherte sich mit Jaxon Cover (32.) und Alan Shaikhlislamov (55.) zwei Stürmer. Die London Knights verlängerten ihre Serie auf 58 Jahre mit mindestens einem gedrafteten Spieler: Maksim Sokolovskii (27., Philadelphia) und Jaxon Cover waren die ersten beiden einer Vierer-Auswahl, die auch Ryan Brown (Dallas) und Jacob Vandeven (Boston) umfasste. Aus dem deutschsprachigen Raum blieb die direkte Beteiligung überschaubar, doch die Präsenz schwedischer und kanadischer Talente unterstreicht die globale Reichweite der Liga.

Der Draft fand vor dem Hintergrund erheblicher Unruhe auf dem Transfermarkt statt. In Winnipeg bestätigte General Manager Kevin Cheveldayoff, dass man Angebote für Torhüter Connor Hellebuyck anhöre. Der dreifache Vezina-Trophy-Gewinner, der noch bis 2031 unter Vertrag steht, hatte nach dem Verpassen der Playoffs scharfe Kritik an der Selbstzufriedenheit im Team geübt: „Es muss etwas passieren.“ Aus Sicht der Jets ist die Bereitschaft, zuzuhören, ein Signal, dass ein Umbruch möglich ist – auch wenn Hellebuycks Vertrag mit 8,5 Millionen Dollar Cap Hit hohe Hürden stellt. Parallel dazu verließen Stars wie Dylan Larkin (Detroit) und Zach Werenski (Columbus) ihre Teams oder forderten Transfers, was die Draft-Entscheidungen vieler Klubs beeinflusste.

Winnipeg nutzte die späteren Runden, um die Tiefe des Kaders zu adressieren. Mit dem slowakischen Torhüter Samuel Hrenek (71.) kam ein Goalie, der in Fargo mit 2,20 Gegentorschnitt überzeugte und von starkem Interesse der Jets sprach. Der überfällige US-Amerikaner Zach Wooten (116.) und der quirlige Verteidiger Alexandre Taillefer (135.) aus der QMJHL, den Hillier als einen der besten Schlittschuhläufer des Jahrgangs einstuft, folgten. In der siebten Runde griff Winnipeg zudem zu Noa Ta’Amu und John Parsons. Die Draft-Strategie der Jets spiegelt den Versuch wider, nach der enttäuschenden Saison sowohl sofortige Hilfe als auch langfristige Perspektiven zu schaffen.

Für die gedrafteten Spieler beginnt nun der Weg in die Trainingscamps, während die Transferaktivitäten anhalten. Die Ruck-Zwillinge werden noch ein Jahr in der WHL spielen, ehe sie 2027 an die University of North Dakota wechseln. In Winnipeg bleibt die Hellebuyck-Frage offen – ein Abgang würde den Markt für Spitzenkräfte neu ordnen. Der Draft von Buffalo hat die Weichen gestellt, doch die eigentliche Bewährungsprobe folgt im Herbst, wenn die neuen Namen auf dem Eis stehen.

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Der Draft wird als Wohlfühl-Familiengeschichte inszeniert, in der die Penguins die Ruck-Zwillinge in einem Moment purer Freude und Erleichterung zusammenhalten. Neben dem emotionalen Höhepunkt verwebt die Erzählung das knallharte Geschäft der Transfergespräche und Kaderplanung und behandelt das Ereignis sowohl als Feier als auch als Marktplatz.

Kontinentaleuropäische Presse/ Nordisch
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Der Draft wird als historischer Triumph für das schwedische Eishockey dargestellt, mit einer Rekordzahl ausgewählter Spieler und lokalen Klubs, die stolz ihre Junioren für sich beanspruchen. Die Geschichte betont die Stärke des nationalen Entwicklungssystems und die glänzende Zukunft dieser jungen Talente und verbindet lokalen Stolz mit einem Gefühl kollektiver Leistung.

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NHL-Draft: Schweden-Rekord und Zwillings-Coup – Pittsburgh holt beide Rucks

Beim Draft in Buffalo wurden sieben Schweden in der ersten Runde gewählt, die Ruck-Zwillinge bleiben vereint, und die London Knights setzen ihre Serie fort.

Die erste Runde des NHL-Drafts in Buffalo endete mit einem schwedischen Rekord und einer familiären Punktlandung. Sieben Spieler aus dem skandinavischen Land wurden unter den ersten 32 gewählt – so viele wie zuletzt 2009, als Victor Hedmans Jahrgang antrat. Herausragend aus deutschsprachiger Perspektive: Mit Ivar Stenberg von Frölunda ging ein Schwede als Gesamtzweiter an San Jose. Doch die emotionale Klammer des Abends lieferten die eineiigen Zwillinge Liam und Markus Ruck aus Osoyoos, British Columbia. Pittsburgh wählte Liam an Position 22, und als die Penguins am Samstag mit Pick 39 auch Markus zogen, war die Erleichterung greifbar. „Wir wussten, dass die Chance gering ist“, sagte Markus, der acht Minuten ältere Center, „wir können Pittsburgh nicht genug danken.“ Die Brüder, die noch nie mehr als vier Tage getrennt waren, hatten in Medicine Hat die Canadian Hockey League als Topscorer dominiert.

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Der Draft fand vor dem Hintergrund erheblicher Unruhe auf dem Transfermarkt statt. In Winnipeg bestätigte General Manager Kevin Cheveldayoff, dass man Angebote für Torhüter Connor Hellebuyck anhöre. Der dreifache Vezina-Trophy-Gewinner, der noch bis 2031 unter Vertrag steht, hatte nach dem Verpassen der Playoffs scharfe Kritik an der Selbstzufriedenheit im Team geübt: „Es muss etwas passieren.“ Aus Sicht der Jets ist die Bereitschaft, zuzuhören, ein Signal, dass ein Umbruch möglich ist – auch wenn Hellebuycks Vertrag mit 8,5 Millionen Dollar Cap Hit hohe Hürden stellt. Parallel dazu verließen Stars wie Dylan Larkin (Detroit) und Zach Werenski (Columbus) ihre Teams oder forderten Transfers, was die Draft-Entscheidungen vieler Klubs beeinflusste.

Winnipeg nutzte die späteren Runden, um die Tiefe des Kaders zu adressieren. Mit dem slowakischen Torhüter Samuel Hrenek (71.) kam ein Goalie, der in Fargo mit 2,20 Gegentorschnitt überzeugte und von starkem Interesse der Jets sprach. Der überfällige US-Amerikaner Zach Wooten (116.) und der quirlige Verteidiger Alexandre Taillefer (135.) aus der QMJHL, den Hillier als einen der besten Schlittschuhläufer des Jahrgangs einstuft, folgten. In der siebten Runde griff Winnipeg zudem zu Noa Ta’Amu und John Parsons. Die Draft-Strategie der Jets spiegelt den Versuch wider, nach der enttäuschenden Saison sowohl sofortige Hilfe als auch langfristige Perspektiven zu schaffen.

Für die gedrafteten Spieler beginnt nun der Weg in die Trainingscamps, während die Transferaktivitäten anhalten. Die Ruck-Zwillinge werden noch ein Jahr in der WHL spielen, ehe sie 2027 an die University of North Dakota wechseln. In Winnipeg bleibt die Hellebuyck-Frage offen – ein Abgang würde den Markt für Spitzenkräfte neu ordnen. Der Draft von Buffalo hat die Weichen gestellt, doch die eigentliche Bewährungsprobe folgt im Herbst, wenn die neuen Namen auf dem Eis stehen.

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