
Afrikanische Hitze bringt Europa ins Schwitzen – und erreicht pünktlich den Midsommar
Eine erneute Hitzewelle aus Nordafrika treibt die Temperaturen in Frankreich, Italien und Deutschland auf bis zu 40 Grad, erfasst zum Wochenende Skandinavien und kündigt global einen überdurchschnittlich heißen Sommer an.
Nur wenige Wochen nach der außergewöhnlichen Mai-Hitze baut sich über Europa erneut eine massive Hitzewelle auf. Ein kräftiges Hochdruckgebiet sub-tropischen Ursprungs, von italienischen Meteorologen als „afrikanischer Antizyklon“ bezeichnet, führt derzeit extrem heiße Luftmassen nach West- und Mitteleuropa. In Frankreich werden ab Mittwoch verbreitet mehr als 35 Grad erwartet, im Südwesten sind lokal 38 bis 40 Grad möglich. Auch Italien ächzt unter der Hitzeglocke: In den Ebenen steigen die Werte auf 36 bis 37 Grad, am Wochenende könnten Spitzen von 38 bis 39 Grad erreicht werden. Der Deutsche Wetterdienst warnt für die kommenden Tage vor einer markanten Hitzewelle mit tropischen Nächten – die bisher höchsten Temperaturen des Jahres stehen bevor.
Besonders betroffen sind der Süden und die Mitte Deutschlands. Von Südwesten strömt die heiße Luft heran, sodass bereits am Donnerstag vereinzelt die 30-Grad-Marke überschritten wird. Spätestens am Freitag werden in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie in weiten Teilen Süddeutschlands Höchstwerte von 32 bis 35 Grad erwartet, örtlich sind bis zu 38 Grad möglich. Auch in Österreich und der Schweiz dürften die Temperaturen ähnlich hoch klettern, denn die Luftmassengrenze verläuft quer durch den Alpenraum. Mit der schwülen Hitze steigt zudem das Gewitterrisiko – örtlich können kräftige Wärmegewitter niedergehen.
Die skandinavische Halbinsel, die zuletzt von kühlem und regnerischem Wetter geprägt war, profitiert auf ungewöhnliche Weise von der Hitzewelle. Die warme Luft aus Frankreich und Deutschland zieht in abgeschwächter Form nordostwärts und erreicht pünktlich zum Mittsommerfest Schweden. Meteorologen sprechen von der „wichtigsten Wetterwoche des Jahres“ für die Feierlichkeiten. In weiten Teilen des Landes werden Temperaturen über dem Normalwert erwartet, lokal sind bis zu 30 Grad möglich. Allerdings bleibt die Atmosphäre labil: Vor allem in Halland und anderen westlichen Regionen können am Abend einzelne Regenschauer durchziehen, während die vergangenen Jahre an vielen Orten trockenes Midsommarwetter brachten.
Der Blick über Europa hinaus zeigt, dass die extreme Wärme kein isoliertes Phänomen ist. Iranische Wetterexperten prognostizieren für den Sommer in den meisten Landesteilen Temperaturen, die um ein halbes bis zwei Grad über dem langjährigen Mittel liegen. Besonders die zentralen Provinzen und die Region am Zagros-Gebirge werden überdurchschnittlich heiß. Selbst Mitte September dürfte dort noch vollsommerliche Wärme herrschen. Die Gleichzeitigkeit der Hitzeereignisse von Europa bis Westasien unterstreicht den globalen Trend zu häufigeren und intensiveren Wärmeperioden. Für Mitteleuropa bleibt die Frage, wie lange die afrikanische Hitze anhält – eine rasche Abkühlung ist derzeit nicht in Sicht.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Eine neue Hitzewelle trifft Frankreich und Italien, mit Spitzenwerten von 40°C und tropischen Nächten, die den Schlaf erschweren. Die Wetterbehörden warnen vor außergewöhnlicher Hitze noch vor dem offiziellen Sommerbeginn und mahnen zur Vorsicht, besonders bei Veranstaltungen im Freien.
Wetterprognosen zeigen, dass der Sommer im größten Teil Irans heißer als das langjährige Mittel wird, mit Temperaturanstiegen von 0,5 bis 2 Grad. Zentrale Regionen und die Zagros-Ausläufer werden am stärksten betroffen sein, doch der Ton bleibt sachlich und datenbasiert.
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