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SportMittwoch, 17. Juni 2026

Messi stellt Klose-Rekord ein: Historischer Hattrick zum WM-Auftakt

Mit drei Toren gegen Algerien zieht der 38-jährige Argentinier in der ewigen WM-Torschützenliste mit Miroslav Klose gleich und untermauert seinen Status als Ausnahmefigur des Weltfußballs.

Es war eine Nacht der Rekorde, die selbst für die maßlosen Maßstäbe des Lionel Messi außergewöhnlich erscheint. Im Arrowhead Stadium von Kansas City eröffnete der argentinische Kapitän seine sechste Weltmeisterschaft – ein Novum in der Geschichte des Turniers – mit einem Hattrick und zog durch die drei Treffer beim 3:0-Auftaktsieg gegen Algerien mit Miroslav Klose gleich. Der deutsche Rekordtorjäger, der seine 16 Tore mit der legendären Effizienz eines klassischen Mittelstürmers erzielte, wird nun von einem Spieler eingeholt, dessen Tore sich über fünf Endrunden und zwei Jahrzehnte verteilen. Dass Messi ausgerechnet am 16. Juni, auf den Tag genau zwanzig Jahre nach seinem ersten WM-Auftritt 2006 gegen Serbien und Montenegro, diese Marke erreichte, verleiht dem Ereignis eine fast literarische Symmetrie.

Aus deutscher Perspektive ist die Wachablösung an der Spitze der ewigen Rangliste ein ambivalenter Moment. Klose hatte den Rekord 2014 im legendären Halbfinale gegen Brasilien übernommen und zwölf Jahre lang gehalten. Nun teilt er sich die Führung mit einem Spieler, dessen Karriere sich fundamental von der seinen unterscheidet: kein klassischer Vollstrecker, sondern ein Spielmacher, der das Tor weniger suchte, als dass es sich ihm unausweichlich ergab. In den südamerikanischen Medien wird Messis Leistung hingegen als Krönung einer ohnehin schon überbordenden Laufbahn gefeiert. Argentinische Blätter wie *La Nación* und *Perfil* rücken neben den Toren vor allem die emotionale Reaktion des Kapitäns in den Mittelpunkt, der nach seinem ersten Treffer minutenlang die Tränen nicht zurückhalten konnte.

Messi selbst erklärte die ungewohnte Gefühlsregung nach der Partie mit einer bemerkenswerten Offenheit. „Es hatte nichts mit dem Fußball zu tun“, sagte er vor den internationalen Pressevertretern und sprach von „schwierigen, komplizierten Tagen“, die er durchlebt habe. Dankbar sei er der gesamten Delegation und seinen Mitspielern, die ihm in dieser Zeit beigestanden hätten. Diese persönliche Note verlieh dem sportlichen Triumph eine menschliche Tiefe, die weit über die üblichen Heldennarrative hinausreicht. Aus asiatischer und arabischer Perspektive, wo Messis Popularität längst alle Grenzen überwunden hat, wurde die Szene als Beleg für die Authentizität des Ausnahmekönners gewertet.

Jenseits der Rekordjagd ordnete sich der Abend in einen größeren turniergeschichtlichen Kontext ein. Nur Stunden zuvor hatte der Franzose Kylian Mbappé mit zwei Treffern gegen Senegal sein eigenes Konto auf 14 WM-Tore erhöht und damit den Brasilianer Pelé überholt. Die neue Generation drängt mit Macht nach vorn, doch der 38-jährige Messi, der wenige Tage nach dem Spiel seinen 39. Geburtstag feiert, weigert sich beharrlich, das Feld zu räumen. Dass er nun auch den Rekord für den ältesten Hattrick-Schützen der WM-Geschichte hält – zuvor gehalten von Cristiano Ronaldo –, unterstreicht die außergewöhnliche Physis, mit der er seine Karriere in der Abenddämmerung verlängert.

Für den weiteren Turnierverlauf bedeutet dieser Auftakt eine Machtdemonstration des Titelverteidigers, der nun als erster amtierender Weltmeister seit langem sein Eröffnungsspiel gewann. Die kommende Partie gegen Österreich am 22. Juni in Dallas wird zeigen, ob Messi den alleinigen Rekord an sich reißen kann. Sollte ihm dies gelingen, wäre es der vorläufige Schlusspunkt einer Rivalität, die über Klose hinausweist: Denn auch Mbappé, der mindestens zwei weitere Weltmeisterschaften vor sich hat, wird die 16 Tore kaum als unantastbare Marke akzeptieren. Die Wachablösung an der Spitze der WM-Torschützenliste ist vollzogen – doch der Kampf um die Deutungshoheit hat gerade erst begonnen.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

2 Mediengruppen · 9 Sprachen

47%
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Stampa latinoamericanaStampa europea continentale
Stampa latinoamericana
trionfourgenza

Messi schrieb Geschichte mit einem legendären Hattrick zum WM-Auftakt, stellte Kloses Rekord ein und wurde zum besten Torschützen der Turniergeschichte. Argentinien startete die Titelverteidigung mit einem überwältigenden Sieg, und der Kapitän, fast 39, bewies, dass er noch immer unersättlich ist. Eine Leistung, die La Pulga in die Ewigkeit des Fußballs katapultiert.

Stampa europea continentale/ dach_plus
pragmatismodistacco

Mit einem Hattrick zum Auftakt stellte Messi den WM-Torrekord von Miroslav Klose mit 16 Treffern ein. Der Argentinier erzielte drei Tore gegen Algerien und zog mit einer jahrelang bestehenden Bestmarke gleich. Ein bemerkenswerter Meilenstein, sachlich und mit Blick auf die Statistik vermeldet.

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Mittwoch, 17. Juni 2026

Messi stellt Klose-Rekord ein: Historischer Hattrick zum WM-Auftakt

Mit drei Toren gegen Algerien zieht der 38-jährige Argentinier in der ewigen WM-Torschützenliste mit Miroslav Klose gleich und untermauert seinen Status als Ausnahmefigur des Weltfußballs.

Es war eine Nacht der Rekorde, die selbst für die maßlosen Maßstäbe des Lionel Messi außergewöhnlich erscheint. Im Arrowhead Stadium von Kansas City eröffnete der argentinische Kapitän seine sechste Weltmeisterschaft – ein Novum in der Geschichte des Turniers – mit einem Hattrick und zog durch die drei Treffer beim 3:0-Auftaktsieg gegen Algerien mit Miroslav Klose gleich. Der deutsche Rekordtorjäger, der seine 16 Tore mit der legendären Effizienz eines klassischen Mittelstürmers erzielte, wird nun von einem Spieler eingeholt, dessen Tore sich über fünf Endrunden und zwei Jahrzehnte verteilen. Dass Messi ausgerechnet am 16. Juni, auf den Tag genau zwanzig Jahre nach seinem ersten WM-Auftritt 2006 gegen Serbien und Montenegro, diese Marke erreichte, verleiht dem Ereignis eine fast literarische Symmetrie.

Aus deutscher Perspektive ist die Wachablösung an der Spitze der ewigen Rangliste ein ambivalenter Moment. Klose hatte den Rekord 2014 im legendären Halbfinale gegen Brasilien übernommen und zwölf Jahre lang gehalten. Nun teilt er sich die Führung mit einem Spieler, dessen Karriere sich fundamental von der seinen unterscheidet: kein klassischer Vollstrecker, sondern ein Spielmacher, der das Tor weniger suchte, als dass es sich ihm unausweichlich ergab. In den südamerikanischen Medien wird Messis Leistung hingegen als Krönung einer ohnehin schon überbordenden Laufbahn gefeiert. Argentinische Blätter wie *La Nación* und *Perfil* rücken neben den Toren vor allem die emotionale Reaktion des Kapitäns in den Mittelpunkt, der nach seinem ersten Treffer minutenlang die Tränen nicht zurückhalten konnte.

Messi selbst erklärte die ungewohnte Gefühlsregung nach der Partie mit einer bemerkenswerten Offenheit. „Es hatte nichts mit dem Fußball zu tun“, sagte er vor den internationalen Pressevertretern und sprach von „schwierigen, komplizierten Tagen“, die er durchlebt habe. Dankbar sei er der gesamten Delegation und seinen Mitspielern, die ihm in dieser Zeit beigestanden hätten. Diese persönliche Note verlieh dem sportlichen Triumph eine menschliche Tiefe, die weit über die üblichen Heldennarrative hinausreicht. Aus asiatischer und arabischer Perspektive, wo Messis Popularität längst alle Grenzen überwunden hat, wurde die Szene als Beleg für die Authentizität des Ausnahmekönners gewertet.

Jenseits der Rekordjagd ordnete sich der Abend in einen größeren turniergeschichtlichen Kontext ein. Nur Stunden zuvor hatte der Franzose Kylian Mbappé mit zwei Treffern gegen Senegal sein eigenes Konto auf 14 WM-Tore erhöht und damit den Brasilianer Pelé überholt. Die neue Generation drängt mit Macht nach vorn, doch der 38-jährige Messi, der wenige Tage nach dem Spiel seinen 39. Geburtstag feiert, weigert sich beharrlich, das Feld zu räumen. Dass er nun auch den Rekord für den ältesten Hattrick-Schützen der WM-Geschichte hält – zuvor gehalten von Cristiano Ronaldo –, unterstreicht die außergewöhnliche Physis, mit der er seine Karriere in der Abenddämmerung verlängert.

Für den weiteren Turnierverlauf bedeutet dieser Auftakt eine Machtdemonstration des Titelverteidigers, der nun als erster amtierender Weltmeister seit langem sein Eröffnungsspiel gewann. Die kommende Partie gegen Österreich am 22. Juni in Dallas wird zeigen, ob Messi den alleinigen Rekord an sich reißen kann. Sollte ihm dies gelingen, wäre es der vorläufige Schlusspunkt einer Rivalität, die über Klose hinausweist: Denn auch Mbappé, der mindestens zwei weitere Weltmeisterschaften vor sich hat, wird die 16 Tore kaum als unantastbare Marke akzeptieren. Die Wachablösung an der Spitze der WM-Torschützenliste ist vollzogen – doch der Kampf um die Deutungshoheit hat gerade erst begonnen.

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Messi schrieb Geschichte mit einem legendären Hattrick zum WM-Auftakt, stellte Kloses Rekord ein und wurde zum besten Torschützen der Turniergeschichte. Argentinien startete die Titelverteidigung mit einem überwältigenden Sieg, und der Kapitän, fast 39, bewies, dass er noch immer unersättlich ist. Eine Leistung, die La Pulga in die Ewigkeit des Fußballs katapultiert.

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Mit einem Hattrick zum Auftakt stellte Messi den WM-Torrekord von Miroslav Klose mit 16 Treffern ein. Der Argentinier erzielte drei Tore gegen Algerien und zog mit einer jahrelang bestehenden Bestmarke gleich. Ein bemerkenswerter Meilenstein, sachlich und mit Blick auf die Statistik vermeldet.

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