
Supertaifun Bavi trifft auf US-Pazifikinseln – Taiwan in Alarmbereitschaft
Guam und die Nördlichen Marianen haben den Notstand ausgerufen, während sich der Sturm mit Spitzengeschwindigkeiten von über 300 Kilometern pro Stunde nähert und Ausläufer bis Taiwan reichen könnten.
Der Supertaifun Bavi, der zweite Sturm dieser Kategorie innerhalb weniger Wochen, steuert auf die US-amerikanischen Außengebiete Guam und Nördliche Marianen zu. Nach Angaben des Joint Typhoon Warning Center (JTWC) erreicht Bavi anhaltende Windgeschwindigkeiten von 259 Kilometern pro Stunde, mit Böen von bis zu 314 Kilometern pro Stunde. Das Auge des Sturms wird am Montag nahe der Insel Rota zwischen Guam und Saipan erwartet. Beide Territorien haben den Notstand ausgerufen; Notunterkünfte wurden geöffnet, während die rund 200.000 Bewohner Treibstoff, Lebensmittel und Baumaterial horten. Der Supertaifun Sinlaku hatte die Region erst Mitte April verwüstet – mit Stromausfällen, zerstörten Dächern und dem Kentern des Frachters MV Mariana, wobei ein Besatzungsmitglied starb und fünf weitere als vermisst gelten. Der amerikanische Rote Kreuz warnte, viele Menschen lebten noch immer in provisorischen Unterkünften.
Auf Taiwan beobachtet die Wetterbehörde CWA eine mögliche Beeinflussung des Wetters ab Donnerstag. Die äußeren Regenbänder des Taifuns könnten sinkende Temperaturen bringen; eine See- oder Landwarnung wurde nicht ausgeschlossen. Der unabhängige Meteorologe Daniel Wu sieht die stärksten Effekte für Freitag und Samstag. Bavi, der sich binnen 36 Stunden von einem Tropensturm zu einem starken Taifun entwickelte, gewinnt weiter an Kraft – sein Radius könnte auf 350 Kilometer anwachsen. Ozeanografische Daten der europäischen Copernicus-Mission zeigen, dass die Weltozeane im Juni einen Hitzerekord verzeichneten; kombiniert mit dem sich verstärkenden El Niño im tropischen Pazifik liefert dies zusätzliche Energie für Stürme.
Jenseits des Taifungeschehens vermeldeten costaricanische Meeresbiologen die Entdeckung einer mutmaßlich neuen Geisterhai-Art im Pazifik nahe der Isla del Caño und Cabo Blanco. Das Exemplar weise eine kürzere Schnauze, dunklere Färbung und einen längeren Rückenflossenstachel auf als bekannte Arten. Erste Genanalysen deuten auf eine fehlende Fortpflanzungsverbindung zu anderen Geisterhaien der Region hin. Gleichzeitig besuchte die libanesische Sozialministerin Haneen al-Sayyed nach israelischen Angriffen die Gegend um Nabatäa, um die Lage zu sondieren und mit lokalen Akteuren zu sprechen. Beobachter werten dies als Bemühen Beiruts, humanitäre Präsenz zu zeigen.
| Arabische Levante-Maghreb-Presse | −0.60 | critical |
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| Kontinentaleuropäische Presse | 0.00 | neutral |
| Chinesische Presse | 0.00 | neutral |
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