
Milei kündigt Feiertag nach Argentiniens Finalniederlage an
Trotz der 0:1-Niederlage gegen Spanien im WM-Finale 2026 will der argentinische Präsident die Leistung der Mannschaft mit einem nationalen Feiertag würdigen.
Spanien ist zum zweiten Mal nach 2010 Weltmeister. Im Endspiel von New Jersey setzte sich die Mannschaft von Luis de la Fuente mit 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien durch. Ferran Torres erzielte in der 106. Minute den entscheidenden Treffer, nachdem Nico Williams per Kopf vorbereitet hatte. Argentinien, das seit der 75. Minute nach einer Roten Karte gegen Enzo Fernández in Unterzahl agierte, verpasste damit den zweiten Titel in Folge. Wenige Stunden nach dem Abpfiff kündigte Präsident Javier Milei über den Kurznachrichtendienst X an, einen nationalen Feiertag auszurufen – nicht für den Sieg, sondern für die Gesamtleistung des Teams während des Turniers.
Die Partie war über weite Strecken von taktischer Disziplin geprägt. Beiden Mannschaften gelang es in der regulären Spielzeit nicht, die Abwehrreihen zu überwinden. Erst in der Verlängerung nutzte Spanien einen Moment der Unordnung im argentinischen Strafraum. Für die Albiceleste war es die dritte Finalteilnahme bei den letzten vier Weltmeisterschaften: 2014 unterlag man Deutschland, 2022 triumphierte man gegen Frankreich, nun folgte die zweite Vizemeisterschaft. Lionel Scaloni, der Trainer, führte das Team damit erneut in ein Endspiel – eine Konstanz, die in der argentinischen Öffentlichkeit als historisch gewertet wird.
Mileis Ankündigung, den Tag der Rückkehr der Mannschaft zum Feiertag zu erklären, knüpft an eine Praxis an, die bereits 2022 unter Alberto Fernández angewandt wurde. Anders als damals liegt die Festlegung des Datums nun jedoch nicht allein bei der Regierung. Der Präsident stellte in seiner Mitteilung klar, dass die Entscheidung über den Zeitpunkt der Feierlichkeiten bei den Spielern und dem Trainerstab liege. Gleichzeitig bot er die Casa Rosada als Ort für einen Empfang an – ohne politische Präsenz, wie aus Regierungskreisen verlautete. Die Sicherheitsministerin koordinierte bereits mit den Behörden der Stadt Buenos Aires und der Provinz einen Einsatzplan, der auf mehrere Millionen Menschen ausgelegt ist.
International sorgte die Ankündigung für Irritationen. In sozialen Netzwerken wurde spekuliert, Milei habe eine vorbereitete Siegesbotschaft versehentlich veröffentlicht. Aus argentinischer Perspektive hingegen überwog die Zustimmung. Der Gewerkschaftsverband ATE hatte schon vor dem Finale einen arbeitsfreien Tag gefordert. Die Rückkehr der Mannschaft ist für Montagnachmittag (Ortszeit) geplant; ein Teil des Kaders, darunter Lionel Messi, wird jedoch direkt aus den USA zu seinen Vereinen oder in den Urlaub weiterreisen. Die AFA bestätigte, dass nicht alle Spieler nach Buenos Aires zurückkehren werden.
Sportlich schließt sich für Argentinien ein Kapitel außergewöhnlicher Beständigkeit. Drei Endspiele in zwölf Jahren dokumentieren eine Ära, die von Messi und Scaloni geprägt wurde. Der nächste große Wettbewerb ist die Copa América 2028, für die sich Argentinien als Titelverteidiger bereits qualifiziert hat. Bis dahin wird die Mannschaft einen Umbruch einleiten müssen – unabhängig davon, ob der angekündigte Feiertag nun am Dienstag oder an einem späteren Zeitpunkt begangen wird.
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Präsident Milei erklärt einen nationalen Feiertag, um den zweiten Platz zu feiern, und würdigt die außergewöhnliche Anstrengung und historische Leistung des Teams. Die Nation vereint sich in Dankbarkeit und überlässt das Datum den Spielern und dem Trainerstab.
Indem der zweite Platz als 'logro' (Errungenschaft) dargestellt und die drei Finals in vier Turnieren betont werden, verwandelt der Block eine Niederlage in einen Erfolg, der einer nationalen Feier würdig ist, und lässt den Feiertag natürlich und verdient erscheinen.
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Milei ruft nach einer Niederlage einen Feiertag aus? Das Internet lacht über die Absurdität. Er hat wahrscheinlich vergessen, seinen Sieg-Tweet zu deaktivieren. Das ist eine komische Überreaktion, keine Feier.
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