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SportSonntag, 28. Juni 2026

DR Kongo bezwingt Usbekistan 3:1 und erreicht die Runde der letzten 32

Dank zweier Tore von Yoane Wissa nach Rückstand erreicht die Demokratische Republik Kongo erstmals in ihrer Geschichte die K.o.-Phase einer Fußball-Weltmeisterschaft und trifft nun auf England.

Die Demokratische Republik Kongo hat sich mit einem 3:1-Sieg über Usbekistan einen Platz in der Runde der letzten 32 der WM 2026 gesichert. Der Erfolg im Mercedes-Benz-Stadion von Atlanta bedeutet für die Equipe von Sébastien Desabre den erstmaligen Einzug in eine WM-K.o.-Runde seit 52 Jahren – und gleichzeitig das Aus für Südkorea, das als neuntbester Gruppendritter den Sprung unter die letzten acht nicht mehr schaffte.

Dabei gerieten die Leoparden früh in Rückstand: Eldor Shomurodov überwand Keeper Lionel Mpasi in der 10. Minute mit einem gefühlvollen Heber. Ein vermeintlicher Ausgleich durch Nathanael Mbuku (17.) wurde nach VAR-Intervention wegen eines leichten Vergehens im Aufbau aberkannt. Die afrikanische Mannschaft drückte nach dem Seitenwechsel auf den Ausgleich und wurde in der 68. Minute belohnt, als Yoane Wissa einen von Abdukodir Khusanov verursachten Strafstoß sicher verwandelte. Nur zehn Minuten später drehte Fiston Mayele die Partie endgültig, als er einen abgefälschten Schuss von Meschack Elia über die Linie bugsierte. Wissa setzte in der Nachspielzeit mit einem platzierten Flachschuss aus der Distanz den Schlusspunkt und erzielte sein zweites Tor.

Mit dem Sieg beendet die DR Kongo die Gruppenphase als Dritter der Gruppe K hinter Kolumbien und Portugal mit vier Punkten, genug für das Weiterkommen als einer der acht besten Gruppendritten. Zuvor hatte man bereits mit einem 1:1 gegen Portugal für Aufsehen gesorgt. Trainer Desabre würdigte nach dem Spiel die Charakterstärke seiner Spieler und sprach von einem «historischen Erfolg», der auf vier Jahre harte Arbeit zurückgehe. Es war der erste Sieg eines kongolesischen Teams bei einer WM-Endrunde nach dem Debüt 1974 als Zaire.

Die Leoparden bleiben in Atlanta und treffen am Mittwoch im Sechzehntelfinale auf England, das seine Gruppe L gewonnen hat. Das Duell hat für die afrikanische Mannschaft besondere Bedeutung, denn mehrere ihrer Spieler sind in der Premier League aktiv – darunter Wissa (Newcastle United) und Verteidiger Axel Tuanzebe. Für Usbekistan endet die erste WM-Teilnahme mit drei Niederlagen und elf Gegentoren.

Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.

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TonTemperaturFokusPositionierungHorizont
Subsaharisch-afrikanische PresseAtlantische / angloamerikanische Presse
Subsaharisch-afrikanische Presse/ Anglophon
TriumphRevanchismus

Die DR Kongo feierte ein sensationelles Comeback und sicherte sich zum ersten Mal in der Geschichte den Einzug in die K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft, womit eine 52-jährige Wartezeit endete. Der Sieg löste wilde Feiern unter den kongolesischen Fans aus und bereitet ein historisches Duell mit England vor.

Atlantische / angloamerikanische Presse
PragmatismusDistanz

Der Comeback-Sieg der DR Kongo führt zu einem Duell mit England im Sechzehntelfinale, wobei Yoane Wissa als Hauptgefahr gilt. Der Fokus liegt nun darauf, wie England mit dem Schwung der afrikanischen Mannschaft in der K.-o.-Runde umgehen wird.

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Sonntag, 28. Juni 2026

DR Kongo bezwingt Usbekistan 3:1 und erreicht die Runde der letzten 32

Dank zweier Tore von Yoane Wissa nach Rückstand erreicht die Demokratische Republik Kongo erstmals in ihrer Geschichte die K.o.-Phase einer Fußball-Weltmeisterschaft und trifft nun auf England.

Die Demokratische Republik Kongo hat sich mit einem 3:1-Sieg über Usbekistan einen Platz in der Runde der letzten 32 der WM 2026 gesichert. Der Erfolg im Mercedes-Benz-Stadion von Atlanta bedeutet für die Equipe von Sébastien Desabre den erstmaligen Einzug in eine WM-K.o.-Runde seit 52 Jahren – und gleichzeitig das Aus für Südkorea, das als neuntbester Gruppendritter den Sprung unter die letzten acht nicht mehr schaffte.

Dabei gerieten die Leoparden früh in Rückstand: Eldor Shomurodov überwand Keeper Lionel Mpasi in der 10. Minute mit einem gefühlvollen Heber. Ein vermeintlicher Ausgleich durch Nathanael Mbuku (17.) wurde nach VAR-Intervention wegen eines leichten Vergehens im Aufbau aberkannt. Die afrikanische Mannschaft drückte nach dem Seitenwechsel auf den Ausgleich und wurde in der 68. Minute belohnt, als Yoane Wissa einen von Abdukodir Khusanov verursachten Strafstoß sicher verwandelte. Nur zehn Minuten später drehte Fiston Mayele die Partie endgültig, als er einen abgefälschten Schuss von Meschack Elia über die Linie bugsierte. Wissa setzte in der Nachspielzeit mit einem platzierten Flachschuss aus der Distanz den Schlusspunkt und erzielte sein zweites Tor.

Mit dem Sieg beendet die DR Kongo die Gruppenphase als Dritter der Gruppe K hinter Kolumbien und Portugal mit vier Punkten, genug für das Weiterkommen als einer der acht besten Gruppendritten. Zuvor hatte man bereits mit einem 1:1 gegen Portugal für Aufsehen gesorgt. Trainer Desabre würdigte nach dem Spiel die Charakterstärke seiner Spieler und sprach von einem «historischen Erfolg», der auf vier Jahre harte Arbeit zurückgehe. Es war der erste Sieg eines kongolesischen Teams bei einer WM-Endrunde nach dem Debüt 1974 als Zaire.

Die Leoparden bleiben in Atlanta und treffen am Mittwoch im Sechzehntelfinale auf England, das seine Gruppe L gewonnen hat. Das Duell hat für die afrikanische Mannschaft besondere Bedeutung, denn mehrere ihrer Spieler sind in der Premier League aktiv – darunter Wissa (Newcastle United) und Verteidiger Axel Tuanzebe. Für Usbekistan endet die erste WM-Teilnahme mit drei Niederlagen und elf Gegentoren.

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Die DR Kongo feierte ein sensationelles Comeback und sicherte sich zum ersten Mal in der Geschichte den Einzug in die K.-o.-Runde einer Weltmeisterschaft, womit eine 52-jährige Wartezeit endete. Der Sieg löste wilde Feiern unter den kongolesischen Fans aus und bereitet ein historisches Duell mit England vor.

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PragmatismusDistanz

Der Comeback-Sieg der DR Kongo führt zu einem Duell mit England im Sechzehntelfinale, wobei Yoane Wissa als Hauptgefahr gilt. Der Fokus liegt nun darauf, wie England mit dem Schwung der afrikanischen Mannschaft in der K.-o.-Runde umgehen wird.

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