
Messerangriff in Utah: Mann sticht indischen Muslim nieder – Täter spricht von Tötungsabsicht
Ein 48-Jähriger attackierte einen Kioskmitarbeiter in einem Einkaufszentrum, nachdem er ihn nach seiner Religion gefragt hatte; das Opfer schwebt in Lebensgefahr.
Am Montag ist es in einem Einkaufszentrum in West Valley City im US-Bundesstaat Utah zu einem schweren Messerangriff auf einen indischstämmigen Muslim gekommen. Der 48-jährige Peter Michael Larsen stach nach Polizeiangaben mehrfach auf einen Kioskmitarbeiter ein, nachdem er diesen nach seinem Namen und seiner Religionszugehörigkeit gefragt hatte. Umstehende überwältigten den Angreifer und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Das Opfer, von Freunden als Sohail identifiziert, erlitt nach Angaben der Ermittler zahlreiche Stichwunden am gesamten Körper und wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert. Eine von einer Freundin eingerichtete Spendenkampagne spricht von 15 Stichen und mehreren notwendigen Operationen. Der aus Indien stammende Mann ist demnach der alleinige Versorger seiner Frau und zweier kleiner Kinder und verfügt über keine Krankenversicherung. Die Polizei von West Valley City erklärte, der Verdächtige habe nach seiner Festnahme angegeben, das Opfer wegen seines muslimischen Glaubens gezielt zu haben, und er „beabsichtige, Muslime zu töten“. In der Haftanordnung wird Larsen als „erhebliche Gefahr für die Öffentlichkeit“ beschrieben, begründet mit seinen „gewalttätigen Handlungen, Ideologien und vorgeplanten Massenverletzungsereignissen“. Die Behörden behandeln den Angriff als mutmaßliches Hassverbrechen.
Nach Zeugenaussagen, über die örtliche Medien berichten, soll Larsen zuvor im Einkaufszentrum mehrere Personen nach ihrer Religion gefragt haben. Die Polizei hat sich zu diesem Detail bislang nicht öffentlich geäußert. Lokale Gerichtsakten belegen zudem eine frühere Verurteilung Larsens: Im Jahr 2022 hatte er sein Grundstück in Brand gesetzt und damit gedroht, auf eintreffende Feuerwehrleute zu schießen. Er wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und im Januar 2025 entlassen. Der Angreifer wurde nach seiner Überwältigung ebenfalls medizinisch behandelt und anschließend in das Bezirksgefängnis von Salt Lake County eingeliefert. Ihm werden versuchter Mord und unerlaubter Besitz einer gefährlichen Waffe zur Last gelegt.
Muslimische Bürgerrechtsorganisationen, darunter der Council on American-Islamic Relations (CAIR), verurteilten die Tat. Bürgerrechtler in den Vereinigten Staaten verweisen seit Jahren auf eine Zunahme antimuslimischer Vorfälle, die sie unter anderem mit einwanderungsfeindlicher Rhetorik, rechtsextremistischen Aktivitäten und den Spannungen im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg in Verbindung bringen. Die Ermittlungen der örtlichen Behörden dauern an. Der Zustand des Opfers ist weiterhin kritisch.
| Iranische & verwandte Presse | −0.80 | critical |
|---|---|---|
| Israelische Presse | 0.00 | neutral |
| Arabische Golfpresse | 0.00 | neutral |
Der Iran verurteilt die Islamfeindlichkeit in den USA als Ursache dieses Angriffs und stellt ihn in einen systemischen Trend.
Er nutzt das Geständnis des Verdächtigen, um das Problem zu verallgemeinern und den Vorfall als Beweis für ein weit verbreitetes Hassklima in Amerika darzustellen.
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Es ist ein Hassverbrechen, Punkt. Die Fakten sprechen für sich.
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Der Angriff ist ein Hassverbrechen, und der Verdächtige ist eine Gefahr für die Gesellschaft.
Er nutzt Polizeizitate, um die vom Verdächtigen ausgehende Bedrohung zu betonen, ohne die Kritik auf das System auszuweiten.
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