
Argentinien mit perfekter Bilanz: 3:1 über Jordanien – Messi schreibt WM-Geschichte
Beim abschließenden Gruppenspiel erzielte Lionel Messi per Freistoß sein sechstes Turniertor, wurde erster Spieler mit sieben WM-Partien in Folge mit Tor und führt den Titelverteidiger als Gruppensieger gegen Kap Verde.
Mit einem 3:1-Sieg über Jordanien hat Argentinien die Vorrunde der Weltmeisterschaft 2026 ohne Punktverlust abgeschlossen und zieht als makelloser Gruppensieger in die Runde der letzten 32 ein. Vor 80.000 Zuschauern im AT&T Stadium von Arlington, Texas, zeigte die von Lionel Scaloni stark rotierte Albiceleste besonders in der ersten Hälfte ihre Klasse und ließ dem bereits ausgeschiedenen asiatischen Gegner kaum Raum.
Giovani Lo Celso, der sein erstes WM-Spiel überhaupt bestritt, brachte Argentinien in der 19. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß in Führung – der erste Turniertreffer eines Argentiniers, der nicht von Messi erzielt wurde. Nachdem ein zuvor erzielter Treffer wegen Abseits aberkannt worden war, setzte Lo Celso den Ball präzise ins rechte obere Eck. Lautaro Martínez erhöhte in der 31. Minute per Strafstoß, nachdem Marcos Senesi nach einem Kopfballversuch im Gesicht getroffen worden war. Martínez gelang damit sein erster WM-Treffer und beendete eine lange Durststrecke bei großen Turnieren. Nach der Pause sorgte Mousa Al-Tamari mit einem Abstauber für den überraschenden 1:2-Anschlusstreffer für Jordanien (55.), ehe Scaloni in der 60. Minute Lionel Messi und zwei weitere Spieler einwechselte.
Messi, der an seinem 39. Geburtstag drei Tage zuvor im Spiel gegen Österreich geschont worden war, brauchte nur 20 Minuten, um seine Ausnahmestellung erneut zu unterstreichen. Per Freistoß aus etwa 25 Metern überwand er den jordanischen Torhüter Yazeed Abulaila und traf zum 3:1-Endstand (80.). Mit diesem Tor baute der Kapitän seinen Rekord als bester WM-Torschütze auf 19 Treffer aus und ist zugleich der erste Spieler, der in sieben aufeinanderfolgenden WM-Partien ein Tor erzielte – eine Serie, die im Achtelfinale von Katar 2022 gegen Australien begann. In der laufenden Endrunde führt er die Torjägerliste mit sechs Treffern souverän an.
Für Argentinien, das wie Frankreich und Mexiko alle drei Gruppenspiele gewann, steht nun am 3. Juli in Miami das Achtelfinale gegen den Überraschungsteilnehmer Kap Verde an. Die Afrikaner hatten sich in ihrer Gruppe unter anderem durch Remis gegen Spanien und Uruguay einen Namen gemacht. Zeitgleich sicherten sich im zweiten Gruppenspiel Österreich (durch ein 3:3 gegen Algerien) und Algerien als bester Gruppendritter das Weiterkommen; Österreich trifft nun auf Spanien, Algerien auf die Schweiz. Jordanien verabschiedete sich bei seiner ersten WM-Teilnahme ohne Punktgewinn, jedoch mit der Genugtuung, in jedem Spiel getroffen zu haben.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Messis schockierender Fehlschuss vor dem leeren Tor verwandelt Argentiniens WM-Mission in eine Geschichte der Qual. Die Erzählung konzentriert sich auf die psychische Belastung und die vernichtende Enttäuschung über eine verpasste goldene Gelegenheit. Die Jagd nach dem zweiten Titel wird als zerbrechlicher Traum dargestellt, der durch einen einzigen Fehler zerstört wird.
Die Weltmeisterschaft bietet spektakuläre Tore und triumphale Siege. Englands dominante Leistung und Bellinghams Lob für Kane heben die festliche Seite des Turniers hervor. Die Berichterstattung konzentriert sich auf Spielergebnisse, herausragende Spieler und die Spannung des Wettbewerbs.
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