
Meta-Chef Zuckerberg räumt langsamere Fortschritte bei KI-Agenten ein
Auf einer internen Versammlung gestand Mark Zuckerberg ein, dass die Entwicklung von KI-Agenten hinter den Erwartungen zurückbleibt, während das Unternehmen mit „Pocket“ ein neues KI-Spielzeug vorstellt.
Meta-Chef Mark Zuckerberg hat in einer internen Betriebsversammlung eingeräumt, dass die Entwicklung sogenannter KI-Agenten – Systeme, die selbstständig Aufgaben für Nutzer ausführen sollen – in den vergangenen vier Monaten nicht die erwartete Beschleunigung erfahren habe. Die Aufzeichnung der Veranstaltung lag Reuters vor und wurde von mehreren Medien ausgewertet. Zuckerbergs Eingeständnis folgt auf eine tiefgreifende Umstrukturierung, in deren Zuge das Unternehmen im Mai rund zehn Prozent seiner weltweiten Belegschaft entlassen und etwa 7.000 verbliebene Mitarbeiter in KI-fokussierte Einheiten versetzt hatte. Aus Sicht der Konzernführung war diese Rosskur nötig, um im sich rasant wandelnden Technologiesektor nicht den Anschluss zu verlieren.
Die internen Spannungen waren zuletzt auch durch ein Programm zur Erfassung von Tastatureingaben und Mausbewegungen der Mitarbeiter verschärft worden, das der KI-Modellentwicklung dienen sollte. Technikchef Andrew Bosworth erklärte nun, eine Überprüfung habe ergeben, dass keine Mitarbeiterdaten in das KI-Training eingeflossen seien. Sollte das Programm nach Abschluss der Untersuchung wieder aufgenommen werden, geschehe dies ausschließlich auf freiwilliger Basis. Zuvor hatte es keine Opt-out-Möglichkeit gegeben, was die Arbeitsmoral nach Bosworths eigenen Worten beschädigt hatte. Parallel dazu wurde Ingenieuren die Möglichkeit eingeräumt, die neu geschaffene „Applied AI“-Taskforce wieder zu verlassen – ein Rückzug, den manche Beschäftigte intern als „die Ausmusterung der Ausgemusterten“ bezeichneten.
Ungeachtet der internen Dissonanzen treibt Meta die Produktentwicklung im KI-Bereich voran. In ausgewählten Regionen hat das Unternehmen stillschweigend die App „Pocket“ in den Stores von Apple und Google platziert. Nutzer können dort mittels einfacher Textbefehle interaktive Minispiele, sogenannte „Gizmos“, erstellen, die auf Berührungen und Neigung des Geräts reagieren und auf Kamera oder Fotos zugreifen können. Eine integrierte Community-Funktion erlaubt das Teilen und Remixen der Kreationen. Die App greift auf Technologie und Personal des von Meta übernommenen Entwicklerteams hinter der ähnlich gelagerten Anwendung „Gizmo“ zurück. Ein offizieller Marktstart steht noch aus; in den USA und vielen weiteren Ländern ist die App bislang nicht verfügbar.
Meta gehört zu den aggressivsten Investoren im KI-Sektor. Für das laufende Jahr sind Ausgaben von bis zu 145 Milliarden US-Dollar für KI-Infrastruktur vorgesehen – ein erheblicher Teil der insgesamt über 700 Milliarden Dollar, die große Technologiekonzerne weltweit in diesen Bereich lenken. Zuckerberg zeigte sich in der Mitarbeiterversammlung zuversichtlich, dass sich die Investitionen innerhalb der nächsten drei bis sechs Monate in spürbaren Fortschritten niederschlagen werden. Ob sich diese Erwartung erfüllt, wird sich zunächst an der weiteren Entwicklung der KI-Agenten und der möglichen breiteren Ausrollung von Pocket messen lassen müssen.
Wie dieselbe Geschichte anderswo erzählt wird.
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Zuckerberg admits lag in AI agent development, but the news is framed as routine market update. Companies face technical challenges that are managed with targeted investments. The tone is neutral and business-oriented.
Zuckerberg's admission is seen as a sign of declining US tech leadership, consistent with a narrative of Western crisis. The fact is used to support the argument of global competition where Russia maintains its sovereignty.
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